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Zieht Activision bei Online-Spielen nach?

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Liebe Leser,

Analysten sehen im Boom von Online-Videospielen eine Gefahr für die größten Herausgeber von Computer- und Videospielen wie Activision Blizzard und Electronic Arts. In jüngster Zeit erfreuen sich insbesondere Online-Spiele wie „Fornite Battle Royal“ größter Beliebtheit. Die wachsende Popularität und Nutzeranzahl solcher Online-Spiele wird der Gaming-Industrie zusetzen.

Auf kurz oder lang werden sich die Online-Spiele mit den Spielen der Gaming-Großkonzerne messen lassen können. Mit ihrer rasant steigenden Anzahl von Nutzern haben Online-Spiele das Potential, sich auch auf die Spiele-Verkäufe von Activision Blizzard oder Electronic Arts auszuwirken. Insbesondere im westlichen Markt scheint die Beachtung von Online-Spiele an Fahrt zu gewinnen.

Firmen wie Activison Blizzard und Electronic Arts, welche sich lange Zeit in Sicherheit vor der Konkurrenz aus dem Internet wähnten und auf ihren vermeintlichen Vorteilen ausruhten, sehen ihren Wettbewerbsvorteil immer mehr schwinden. Analysten sind sich sicher, dass die bekanntesten Spiele-Hersteller in Zukunft mit Spielen ähnlicher Art nachziehen werden.

Auf lange Sicht vermögen die Gaming-Großkonzerne aufgrund ihrer Ressourcen konkurrenzfähige Online-Spiele im Stil von „Fortnite Battle Royal“ entwickeln. Kurzfristig aber wird es Activision Blizzard und Electronic Arts aber kaum möglich sein, den Vorsprung der Online-Konkurrenz aufzuholen.

Herausgeber des Spiels „Fornite Battle Royal“ ist die Privatfirma Epic Games, von welcher der chinesische Internet-Gigant Tencent im Jahr 2012 40% der Anteile für 330 Millionen US-Dollar kaufte. Das Spiel kann zwar kostenlos gespielt werden, wird aber über den Verkauf von digitalen spielerweiternden Extras äußerst rentabel. 45 Millionen registrierte Nutzer gibt es weltweit. Ziel des Spiels ist es, sich im Einzelspieler-Modus gegen die anderen Online-Spieler bei einem Gefecht durchzusetzen und als letzter Überlebender das Feld zu verlassen.

Ein Beitrag von Johannes Daut


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