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Zähes Warten auf die „Krypto-Jahresendrally“…

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Ich habe bekanntlich an dieser Stelle immer und immer wieder betont, dass ich eine Jahresendrally bei den Kryptowährungen erwarte. Dies war nicht immer einfach, insbesondere als der Bitcoin (BTC) kurzfristig nochmal unter die Marke von 7.500 US-Dollar fiel. Letztlich kam dann jedoch, wie vor einer Woche an dieser Stelle geschrieben, die große Kurserholung dank Chinas Präsident Xi Jinping und dessen Würdigung der hinter den meisten Kryptowährungen steckenden Blockchain-Technologie.

Seit dem aber scheinen die Krypto-Märkte wieder eingeschlafen zu sein. Wer es negativ sehen möchte, könnte nun schreiben, dass es nicht weiter nach oben geht und alles, was nicht mehr steigt, irgendwann zu fallen beginnt (eine der Weisheiten des großen und von mir sehr verehrten André Kostolany). Wer es dagegen positiv betrachten möchte, der sieht einfach eine gesunde Konsolidierung auf erhöhtem Kursniveau als Voraussetzung für die nächste Stufe der Kursrally.

Nun bin ich zwar ein grundsätzlich optimistischer Mensch, ich bin jedoch genauso ein Realist. Daher habe ich gelernt, dass ich niemals schlauer als „der Markt“ bin. Insofern sehe ich das Glas zwar in der Tat weiterhin als halb voll an. Ich erachte jedoch das negative Szenario durchaus noch für möglich. Folglich möchte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, aber auch mich selbst vor einem durchaus möglichen „Crash“ schützen. Daher möchte ich Sie an dieser Stelle nochmal zur Nutzung von Stoppkursen erinnern!

Charttechnik deutet eher auf bullishe Konsolidierung hin

Allerdings denke (und hoffe) ich, dass diese Stoppkurse letztlich nicht zur Ausführung kommen werden. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist dabei zurzeit tatsächlich eher gering. Denn die charttechnische Verfassung von Bitcoin (BTC) und Co. deutet doch eher auf eine bullishe Konsolidierung hin. Ergo müsste nach einer gewissen Pause die bereits begonnene Kursrally wieder aufgenommen werden, wir hätten also die von mir an dieser Stelle viel beschworene „Krypto-Jahresendrally“.

Wie aber komme ich zu dieser Aussage? Nun, die Bullen an den Krypto-Märkten haben zuletzt gleich mehrfach zur Attacke geblasen. Im Zuge dieser Attacken stieg der Bitcoin (BTC) – als „Mutter aller Kryptowährungen“ – zeitweise schon deutlich über die wichtige Marke von 9.500 US-Dollar, kam dann aber doch wieder zurück. Noch konnten die Bären die Attacken der Bullen somit abwehren und ich Schach halten. Aber letztlich geht so etwas in der Regel nicht auf Dauer gut!

Für Neulinge an den Krypto-Märkten: Das wäre das Kaufsignal!

Die aktuelle Situation an den Kryptowährungsmärkten ist somit zurzeit relativ einfach auf den Punkt zu bringen: Aktuell befinden wir uns in einer Konsolidierungsphase, die m.E. als Vorbereitung auf die Jahresendrally dient. Diese „Krypto-Jahresendrally“ wird gestartet, sobald der Bitcoin (BTC) – als „Mutter aller Kryptowährungen“ – nachhaltig über die Marke von 9.500 und, noch besser, über 10.000 US-Dollar ansteigen kann. Denn damit würde sofort ein charttechnisches Kaufsignal mit Kursziel 12.000 bis 12.500 US-Dollar generiert.

In Frage stellen müsste man die „Krypto-Jahresendrally“ hingegen, wenn der Bitcoin (BTC) nochmal unter die Marken von 8.500 US-Dollar fallen würde. Bei allem dazwischen heißt es erst einmal: Wait and see. Wobei die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass solche Konsolidierungen durchaus länger andauern und dadurch sehr nervtötend werden können. Auch hierzu kann man übrigens wieder den großen André Kostolany bzw. eine seiner Börsenweisheiten zitieren.

Denn André Kostolany pflegte immer zu sagen, dass an der Börse gemachtes Geld immer Schmerzensgeld sei, weil zuerst die Schmerzen kämen und dann erst das Geld. Zwar wäre Kostolany wohl kein großer Freund der Kryptowährungen, schon weil diese als „Fiat Money“ keinen inneren Wert aufweisen. Aber er war eben auch ein großartiger Spekulant, so dass er den Kryptowährungen ihre Existenz als Spekulationsobjekte – anders als viele andere „Experten“ – wohl nicht abgesprochen hätte.

Fazit: Die „Krypto-Jahresendrally“ bleibt wahrscheinlich…

Zusammenfassend komme ich daher heute zu dem Ergebnis, dass die aktuelle Situation an den Kryptowährungsmärkten zwar durchaus gewisse Risiken birgt, die Chancen diese Risiken aber meines Erachtens überwiegen. Daher gehe ich bei Bitcoin (BTC) und Co, ähnlich wie an den Aktienmärkten, von einer Jahresendrally aus. Mit anderen Worten: Die „Krypto-Jahresendrally“ bleibt wahrscheinlich, so dass man Bitcoin (BTC) und Co. an schwachen Tagen einsammeln und gewisse Schmerzen aushalten sollte.

Mein Jahresend-Kursziel für den Bitcoin (BTC) jedenfalls bleibt nach wie vor unverändert zwischen 12.000 und 12.500 US-Dollar, wobei dies ein recht konservativ gewähltes Kursziel ist. Denn kommen die Krypto-Märkte erst einmal richtig in Fahrt, können solche Kursziele auch schon mal über Nacht abgearbeitet werden. Um jedoch, sollte ich mit meiner Einschätzung falsch liegen, keine zu großen Kursverluste einzufahren, ist die Nutzung von sinnvollen Stoppkursen leider weiterhin essentiell. Vergessen Sie das nie!

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