Wirecard Aktie: „Letzte Schlacht“ – Hammer!

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Wenn es in diesen Tagen für die Wirecard etwas abwärts ginge, dürfte sich kaum jemand wundern. Denn die Short-Investoren des Unternehmens haben teils ihre Bestände erhöht. Dieser Hammer aus der falschen Ecke zeigt, dass zur „letzten Schlacht“ gerufen wird. Tatsächlich aber wird Wirecard mit höherer Wahrscheinlichkeit sehr erfreuliche Entwicklungen verbuchen können. Möglicherweise erst sukzessive. Denn:

Zunächst dementierte das Unternehmen am Montag eine Meldung zu dem laufenden Gerichtsverfahren gegen die FT. Wirecard hatte – so der undementierte Teil – eine mündliche Verhandlung abgesagt. Das Verfahren allerdings laufe noch, so Wirecard. Insofern hat sich zunächst ein Fragezeichen um das Unternehmen entwickelt. Immerhin:

Das Unternehmen hatte am Ende der vergangenen Woche beeindruckende Zahlen vorgelegt. Tatsächlich sind Gewinne und Erlöse wie hier berichtet gestiegen. Das Ganze allerdings bewegte sich etwa im Rahmen dessen, was Analysten ohnehin erwartet hatten. Zudem sind Analysten und Unternehmen auch bzgl. der Zahlen 2020 einig: Die Analysten erwarten im Mittel etwa 1,07 Milliarden Euro, das Unternehmen 1 bis 1,12 Milliarden Euro.

Was sollen die Short-Investoren?

Short-Investoren, die auf fallende Notierungen setzen, möchten offenbar die Aktie noch einmal unter Druck setzen, um Kasse zu machen. Die Kurse sind mutmaßlich für die verbliebenen Short-Investoren mit knapp 140 Euro schon viel zu hoch. Deshalb entfacht deren Positionierung im laufenden Aufwärtstrend noch einmal Druck.

Tatsächlich aber wird die KPMG in einigen Wochen den Abschlussbericht zu den Skandalen um die Bilanzen in Singapur aufdecken. Bis dahin können Short-Investoren durch ihre Tätigkeit noch versuchen, den Titel jeweils zwischenzeitlich nach unten zu bewegen. Allerdings ändert dies nichts am laufenden Aufwärtstrend. Chartanalysten sehen den Bereich zwischen 145 und 150 Euro als relativ stabile Hürde. Darüber seien schnell 160 Euro möglich. Bankanalysten sind teils so optimistisch und erwarten Kurse bis zu 200 Euro, teils sogar darüber.

Und die technischen Analysten sehen Wirecard weiterhin im Hausse-Modus. Der GD200 ist vergleichsweise weit entfernt. Ein gutes Zeichen, so die Analysten – hier dürften sich zumindest einige Fondsmanager engagieren, die auf Algorithmen basierend investieren. Unter dem Strich also hat die Aktie eine vermutlich starke Woche vor sich. Wichtige untere Kursmarken sind 130 Euro oder darunter dann 125 Euro.

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