Wirecard: Absturz statt Höhenflug!

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Noch vor wenigen Tagen erweckte der Kurs der Wirecard-Aktie den Eindruck. als könne der Aufwärtstrend in Kürze fortgesetzt und das am 4. September bei 199,00 Euro markierte Allzeithoch überwunden werden. Doch auch der Überflieger der letzten zwölf Monate konnte sich der allgemeinen DAX-Schwäche nicht entziehen.

Mit einem Tagesminus von 12,06 Prozent erwischte es die Wirecard-Aktie sogar noch deutlich schlimmer als die meisten übrigen DAX-Aktien. Weil auch die 50-Tagelinie mit hoher Dynamik durchschlagen wurde, sind höhere Kurse und ein Ausbruch über die runde 200-Euro-Marke in den nächsten Tagen kein Thema mehr.

Mit einer ersten Gegenbewegung war nach dem Debakel vom Montag relativ schnell zu rechnen. Diese Gegenbewegung konnte die Aktie gleich am Dienstag von unten wieder an die 50-Tagelinie bei 178,84 Euro heranführen.

Da der EMA50 nun aber als Widerstand fungiert und die Korrektur bislang sowohl zeitlich als auch preislich nicht allzu umfangreich war, musste damit gerechnet werden, dass die gesamte Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist, sondern nur ein Teil von ihr.

Zweite Abwärtswelle lässt nicht lange auf sich warten

Und so kam es am Mittwoch zu einer zweiten größeren Abwärtswelle, die den Kurs der Aktie bis in den Bereich von 156,00 Euro zurückfallen ließ. Ob damit die Korrektur beendet ist, werden die nächsten Tage zeigen. Am Donnerstag scheint der Verkaufsdruck jedenfalls fürs Erste aus der Aktie gewichen zu sein und die Käufer bemühen sich um eine Stabilisierung des Kurses.

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