Wichtiges Warnsignal: Der Markt stellt die Saisonalität vollkommen auf den Kopf

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Liebe Leser,

wenn Sie im Sommer Eislaufen können und im Winter in Badekleidung in den Dünen der Nordsee ein Sonnenbad nehmen, stimmt mit der Natur etwas ganz gewaltig nicht. Jahreszeiten können unterschiedlich ausfallen, das sind wir gewohnt. Aber extreme Zustände sind immer ein Alarmsignal erster Güte.

Das gilt auch für die Börse und die hier über die Jahre hinweg zu beobachtenden saisonalen Verläufe und Besonderheiten. Auch hier sollten bei jedem Anleger die Alarmglocken schrillen, wenn plötzlich extrem starke Abweichungen von der Regel zu beobachten sind.

Normalerweise ist das Winterhalbjahr die beste Zeit an der Börse. Der bekannte Spruch „Sell in May and go away“ hat einen wichtigen Zusatz: „and don’t forget to come back in September“. Der Hinweis ist wichtig, denn die beste Viermonatsperiode des Jahres ist in der Regel der Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende Februar.

In dieser Zeit fahren die Anleger die höchsten Gewinne ein und welcher Anleger will diese schon gerne verpassen. Von dieser Regelmäßigkeit ist 2018 aber nicht viel zu sehen. Der Dow Jones steigt im Durchschnitt zwischen Anfang Oktober und Ende Februar um 3,25 Prozent. Im Oktober und November 2018 sucht man solche Gewinne bislang aber vergeblich.

Allein der Oktober brachte im Dow Jones einen Kursrückgang von 5,57 Prozent und auch der November war zwischenzeitlich mit Abschlägen von bis zu 6,80 Prozent deutlich im Minus. Auch wenn der Monat dank eines starken Schlussspurts der Bullen nicht als Katastrophenmonat endete, haben die Anleger keinen Grund, einfach zur Tagesordnung überzugehen, denn die Schwäche der Börse ist in diesen Tagen nicht zu übersehen.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag und grüße Sie herzlich

Ihr

Bernd Heim




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