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Wechsel zu Gold? Was jetzt passiert…

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Liebe Leser,

an den Aktienbörsen ist derzeit eine kleine Ruhepause eingekehrt. Die Notierungen etwa im Dow Jones scheitern derzeit an der Marke von 30.000 Punkten. Nun mag die Ungeduld etwas zu groß sein, nachdem die Kurse zuletzt bereits massiv gestiegen sind. Nur gibt es weiterhin Stimmen, die davon ausgehen, dass es aktuell an den Märkten eine kleine Pause geben könnte. Demgegenüber wird Gold stark.

Nachdem wir zuletzt vor allem Aktienkurse untersucht hatten, sehen wir uns den Gold-, den Immobilien- und den Minen-Markt an.

Gold: Aufwärtstrend läuft…

So schaffte es der Goldpreis immerhin, den Hausse-Modus zu erreichen. Die Notierungen sind fast auf dem höchsten Stand aller Zeiten. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist noch nicht überstanden. Das hilft dem Goldpreis.

Gold: Wichtiges Signal im Langfristchart

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Chartanalysten sehen hier vor allem zwei Signale: Der Kurs ist wieder im Aufwärtstrend, nachdem die Kurse seit 2016 langsam unter Schwankungen nach oben durchgebrochen sind. Zuletzt konnte die entstandene Formation aus zwei Aufwärtstrendgeraden von unten nach oben durchkreuzt werden. Zudem aber sind die Kurse aus einer Dreiecksformation nach oben ausgebrochen. Denn der Aufwärtstrendkanal kreuzte nun auch die langjährige Abwärtstrendgerade, die sich seit den Tops 2011 ausgebildet hatte. Ein solcher Ausbruch gilt als starkes Signal.

Gold hat gute Chancen, weiter zu klettern. Das nächste Kursziel liegt bei 1.700 Dollar/Unze.

Gold im Vergleich zum Dow Jones unterbewertet – langjährige 100-Jahres-Analyse

Quelle: https://www.macrotrends.net/1378/dow-to-gold-ratio-100-year-historical-chart, eigene Bearbeitung

Hier sehen Sie direkt das Verhältnis von Dow Jones-„Preis“ und Goldpreis. Dies liegt bei gut 20. Dabei ist der Dow“preis“ im Verhältnis zum Goldpreis seit Jahren kräftig geklettert. Insgesamt ist das Verhältnis nun bei einem typischen Umkehrpunkt gelandet.

Wesentlich mehr als 20 sollte das Verhältnis zwischen den beiden Größen nicht lauten. Demnach würde es bei mustergültigem Verlauf jetzt zwei Szenarien geben: Der Dow Jones sinkt oder der Goldpreis steigt, während auch Aktienkurse weiter steigen.

Sachwerte wie Aktien und „Gold“ mit guten Chancen

Vieles spricht dafür, dass sowohl der Goldpreis wie auch die Aktiennotierungen steigen. Denn die Zinsen sind niedrig. Niedrige Zinsen befördern die Flucht aus dem Geldmarkt in den Sachwertemarkt. Gold und Aktien sind dabei Favoriten.

Deshalb lohnt es sich, in beide Märkte zu investieren.

Xetra Gold: Die beste Alternative

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Dabei wähle ich hier einen sogenannten ETC aus. Dies ist ein Schuldschein, ein Zertifikat – da Gold sich nicht einfach in Form eines Fonds abbilden lässt. Fonds müssen zehn verschiedene Positionen beinhalten.

Xetra Gold mit der ISIN: DE000A0S9GB0 wird an allen Börsen gehandelt und bringt Ihnen die Garantie, dass das Gold tatsächlich ausgeliefert wird, wenn Sie dies verlangen.

Zu den Daten

Der ETC hat einen „Spread“ – Handelskosten durch den Unterschied zwischen An- und Verkaufskursen – in Höhe von 0,44 %. Dies ist moderat. Die Kurse sind in jeder Hinsicht im technischen Aufwärtstrend. Der GD200 mit einem Abstand von über 9 % wie auch die kürzerfristigen gleitenden Durchschnittskurse sind jeweils überwunden. Damit ist der Titel klar im Hausse-Modus. Neben der charttechnisch starken Signalgebung sind hier auch die technischen Indikatoren bis hin zum Momentum positiv.

Sie können „Xetra Gold“ weiterhin kaufen. Die ISIN: DE000A0S9GB0.

Goldminen: Die nächste Chance

Wer es etwas riskanter mag, kann auch die Goldminen-Aktien kaufen. Die Kurse dürften stiegen, wenn der Goldpreis weiterhin nach oben klettert. Allerdings schwanken die Notierungen klar stärker als der Goldpreis selbst.

Grund ist der Hebeleffekt beim Gold. Wenn die Goldnotierungen steigen, dann wird ab einem bestimmten Punkt die Produktion für die Minen günstig(er). Ab diesem Punkt wiederum kann der jeweilige Minenwert plötzlich mit weiter steigenden Goldpreisen sehr viel profitabler produzieren. Unterhalb des jeweils wichtigen Punktes allerdings sind die Effekte ebenfalls überproportional. Die Produktion wird mit sinkenden Goldpreisen überproportional immer teurer.

Dies zeigt der „NYSE ARCA Gold Bugs“-Index, der die Minenwerte abbildet.

NYSE ARCA Gold Bugs Index über zehn Jahre: Minen viel schwächer als der Goldpreis

Quelle: www.onvista.de

Daher wird es aus dieser Sicht auch künftig riskanter sein, auf die Minen zu setzen als den Goldpreis direkt durch „Xetra Gold“ abzubilden.

Ich empfehle, auf „Minenwerte“ – auch in Form von ETFs – zu verzichten.

Immobilien-Sachwerte werden helfen

Bleibt noch ein weiterer Markt: Der Immobiliensektor. Hier steigen die Preise gleichfalls. Entgegen aller Unkenrufe sind die Immobilien tatsächlich teurer geworden. Insofern dürfte das Geld, das niedrige Zinsen stets entstehen lässt, weiterhin in Immobilienmärkte fließen.

Immobilien werden teurer – Hauspreis-Index zeigt ungebrochenen Trend

Quelle: report.europace.de/index-epx-mean

Auf Immobilien allerdings können Sie ebenso wie Gold und Silber letztlich auch setzen. Hier bieten sich möglicherweise Immobilien-Aktien an. Hier kommt als Basis der Immobilien-Aktien-Index in Frage, der aktuell vergleichsweise gute Performance-Werte anbietet.

So konnte der Index seit Jahresanfang + 3,2 % schaffen und im Vergleich der vergangenen sechs Monate gleich 12,6 %. In einem Jahr ging es um 13 % aufwärts und in fünf Jahren gewann der Aktien-Index für Immobilien-Unternehmen sogar 82 %. Dennoch gibt es auf diesen Index lediglich Zertifikate. Die sind Schuldverschreibungen, die ich aus diesem Grund nicht besonders schätze. Daher empfehle ich besonders Aktien aus dem EU-Markt. Hier aus dem „Stoxx Europe 600 Real Estate“.

Der Index konnte sogar besser abschneiden als der Vergleichsindex, der Euro Stoxx 50. Für den Stoxx Europe 600 ist es in den vergangenen zehn Jahren insgesamt um etwa 65 % aufwärts gegangen. Dies sind immerhin gut 5,1 % Rendite pro Jahr. Der Aufwärtstrend entspricht weitgehend dem des gesamten Immobilienmarktes, wenngleich die Unternehmen nur eine interessante Beimischung am Markt gewesen sind.

Stoxx Europe 600 Real Estate vs. Euro Stoxx 50 über zehn Jahre

Quelle: www.onvista.de

Hier sehen Sie, dass die Kurse in Folge der Finanzkrise 2008 relativ gleichförmig sukzessive nach oben geklettert sind. Die Entwicklung ist schwächer als etwa im Dax. Dennoch gilt: Die Chancen auf einen weiteren Ausflug nach oben sind vergleichsweise hoch – denn das Geld fließt weiterhin in den Immobilienmarkt.

Daher habe ich einen passenden ETF auf den Index gesucht. Der günstigste unter den ETFs ist der „ComStage STOXX Europe 600 Real Estate UCITS“ mit der ISIN LU0378436793. Dieser ETF weist folgende Daten auf:

  • Dividenden und Erträge werden ausgeschüttet
  • Die Aktien im Fondsvermögen werden tatsächlich real aufgenommen und sind keine Stellvertreter-Derivate
  • Die Gesamtkosten belaufen sich auf 0,25 % p.a. (Gesamtkostenquote TER)
  • Der ETF ist mit 20 Millionen Euro noch groß genug, um nicht durch kleinere Mittelabflüsse direkt gefährdet zu sein
  • Innerhalb von einem Monat schaffte der ETF eine Performance von 2,99 %
  • In drei Monaten gelang die Performance von 6,3 %
  • Innerhalb von sechs Monaten beträgt die Performance 16,5 %
  • In einem Jahr ist eine Performance von 21,1 % entstanden
  • In drei Jahren gelang es, eine Performance von 33,7 % zu erwirtschaften. Dies wiederum ist vergleichsweise hoch. Immobilien selbst dürften, je nach Lage, keine entsprechende Rendite erzielt haben.
  • Die Volatilität (Schwankungsbreite) in einem Jahr beläuft sich auf 12,96 % und ist noch relativ gering.
  • Die Volatilität über drei Jahre beträgt 19,7 % und gilt gleichfalls als vertretbar gering.
  • Die Volatilität über fünf Jahre ist mit 17,9 % sogar relativ niedrig. Insofern gilt der ETF bzw. sein Anlagemarkt als relativ sicher.

ETF ComStage STOXX Europe 600 Real Estate UCITS (ISIN: LU0378436793) im Vergleich zum Euro Stoxx seit Auflage 2011 stark

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Hier sehen Sie, dass der Index erst vor kurzem weiter nach oben ausgebrochen ist. Die Aktien aus dem Immobilien-Index dürften in den kommenden Monaten dieser Maßgabe zufolge weiter gewinnen. Nach unten gelten die Kurse als gut abgesichert, womit sich eine Investition nach Meinung von Chartanalysten nun weiter lohnen dürfte.

Die Rendite seit Auflage liegt bei ungefähr 7,2 %, was wiederum auch den Immobilienmarkt noch einmal übertreffen sollte. Die technische Analyse zeigt, dass der ETF über dem GD200 verläuft. Damit ist der ETF im klaren technischen Aufwärtstrend.

Fazit: Der ETF auf europäische Immobilien-Aktien ist klar im Kaufmodus.

Ergänzend können Sie neben dem reinen Xetra-Gold als Gold-Investition und dem Immobilien-Aktien-ETF auf den Dax setzen. Der Form halber erinnere ich an den Dax-ETF, den ich bereits vorgestellt hatte.

Dax-ETF im 1-Jahres-Chart: „iShares Core DAX UCITS ETF (DE)“, ISIN: DE0005933931

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

So richten Sie sich auf möglicherweise stagnierende Notierungen jetzt auch mit Gold und Immobilien-Aktien ergänzend zum Dax sicher ein.

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https://www.wunderweib.de/das-superorgan-darm-warum-du-auf-deine-mitte-achten-solltest-106750.html W
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marroni  Blizzard 07.03.19
https://m.youtube.com/watch?v=IcrbM1l_BoI
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