VW-Abgasskandal: Land Rheinland-Pfalz steht Schadensersatz zu!

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Im Rahmen des Diesel-Abgasskandals hat das Land Rheinland-Pfalz Volkswagen auf Schadensersatzzahlungen verklagt und nun Recht bekommen. Gegenstand der Klage waren Dienstfahrzeuge in dreistelliger Anzahl.

 

Rheinland-Pfalz fordert Schadensersatz

Im Jahr 2015 wurden die weitreichenden Diesel-Manipulationen von Volkswagen bekannt. Der mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung versehene Motor EA 189 wurde in zahlreichen Autos verbaut. So auch in zahlreichen Dienstwagen des Landes Rheinland-Pfalz. Aufgrund dessen ist das Land gegen den Unternehmen vorgegangen und diesen auf Schadensersatzzahlungen für Fahrzeuge im dreistelligen Bereich verklagt.

Besonders im Fokus standen hier zunächst vier Fälle, da diese eine repräsentative Rolle für alle weiteren Fälle einnehmen. In drei dieser Fälle entschied das Landgericht Mainz für das Land Rheinland-Pfalz und sprachen diesem die Erstattung des Kaufpreises plus vier Prozent Zinsen zu. Im Gegenzug erhält Volkswagen eine Nutzungsentschädigung sowie das manipulierte Auto zurück. Im vierten Fall sind die Ansprüche des Landes bereits verjährt. Dem Kauf des Autos ging zunächst ein Leasing voraus, wobei für das Leasingfahrzeug ein Schadensersatzanspruch bestanden hätte. Erst durch den Erwerb sei der Anspruch verjährt.

Die Urteile sind bislang noch nicht rechtskräftig, da VW und das Land Berufung eingelegt haben. Zudem stehen die Entscheidungen in den weiteren zahlreichen Fällen noch aus.

 

BGH bringt Klarheit im Abgasskandal

 Die Richter des Landgerichts Mainz sind der Auffassung, Volkswagen hätte nach § 826 BGB eine vorsätzlich sittenwidrige Schädigung begangen. Dieser Schaden sei entstanden, da das Land wohl mit der Kenntnis über die Manipulationen vom Kauf abgesehen hätte.

Zu dem Schluss ist auch der Bundesgerichtshof gekommen. Dieser sprach Betroffenen des Abgasskandals ebenfalls eine Entschädigung in Form einer Erstattung des Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung zu. Zwar geht auch hier das Fahrzeug an den Hersteller zurück, allerdings steht VW-Kunden laut Bundesgerichtshof sogar ein Deliktzins von fünf Prozent zu.

 

Die Chancen auf eine erfolgreiche Klage sind größer denn je. Daher sollten Kunden nun unbedingt gegen Volkswagen vorgehen und das eigene Recht einklagen. Wir bieten Ihnen hierbei eine kostenfreie und unverbindliche Prüfung Ihres Falles. Wir melden uns daraufhin innerhalb von 24 Stunden mit Ihrer individuellen Schadensersatzsumme zurück. Senden Sie dazu Ihren Kaufvertrag und Fahrzeugschein an die office@mingers.law.

 

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema, wenden Sie sich an die Mingers. Rechtsanwaltsgesellschaft mbH! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular auf unserer Website. Weitere Rechtsnews finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel.

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Die R&D Zahlen je Quartal sind mir etwas zu kleinteilig und unübersichtlich. Hier die Zahlen pro
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Commander1  VW 16:48
Startschwierigkeiten sind einkalkuliert und normal und werden auch verziehen. Viel wichtiger ist, da
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