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Tesla: Weiter aufwärts trotz stotternder Produktion?

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Liebe Leser,

Tesla hat hochfliegende Pläne, konnte diese aber bislang noch nicht annähernd in Taten umsetzen, denn die Produktionszahlen bleiben deutlich hinter den angepeilten Zielen zurück und deren Erreichung muss immer wieder in die Zukunft verschoben werden.

Im November und Dezember sah es kurzfristig so aus, als könnten die Anleger die Geduld verlieren und Tesla für die verfehlten Planungen mit Kursverlusten bestrafen. Inzwischen hat sich das Blatt jedoch wieder gewendet und man gewinnt beim Blick auf den Chart den Eindruck, dass die Investoren noch einmal dem Prinzip Hoffnung folgen und Tesla weiter kaufen, obschon die Produktionszahlen ausgesprochen mager ausgefallen sind.

Der vergleichsweise hohe Verkaufsdruck, der die letzten beiden Monate bestimmte, ist aus dem Markt gewichen und im Chart hat sich ein sehr flacher Aufwärtstrend herausgebildet. Er wird bislang aber nur durch eine Reihe höherer Tiefs geformt. Was zur Ausbildung eines korrekten Trends noch fehlt, ist auch eine Reihe höherer Hochs.

Käufer scheinen an höheren Hochs zu arbeiten

Diese könnten inzwischen in Arbeit sein, denn die Aktie notiert wieder knapp unter 340 US-Dollar und damit nur leicht unter jener Schwelle von 347,44 US-Dollar, die unbedingt überwunden werden muss, um eine neue Rallye zu starten. Solange dieser Ausbruch noch nicht vollzogen wurde, ist die charttechnische Situation bei Tesla weiterhin nur als neutral einzustufen. Die Chancen auf einen neuerlichen Anstieg sind aber unzweifelhaft gegeben.

Gelingt es der Tesla-Aktie kurzfristig, ein neues Hoch zu generieren, stehen die Chancen auf einen Rücklauf an das bisherige Allzeithoch nicht schlecht. Dies zu erreichen, ist die Aufgabe der Bullen in den kommenden Handelstagen.

Scheitern die Käufer jedoch an dieser Aufgabe und bildet sich in den kommenden Tagen nur ein tieferes Hoch aus, so muss damit gerechnet werden, dass die Anleger Tesla die schwachen Produktionszahlen doch noch nicht verziehen haben und sich aus dem Wert lieber zurückziehen als weiter dem Prinzip Hoffnung zu frönen.

Ein Beitrag von Dr. Bernd Heim


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