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Steinhoff: Vorsicht, Vorsicht!

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Bei der Steinhoff International Holdings (kurz „Steinhoff“) hat die Zustimmung diverser Gläubiger zu einer Fristverlängerung der „Support Letters“ bis zum 20. Juli (eigentlich hätte die Frist Ende Juni ablaufen sollen) offenbar bei einigen Marktteilnehmern die Hoffnung geweckt, dass Steinhoff doch (vorerst?) um einen Insolvenzantrag herumkommt. Der Aktienkurs legte jedenfalls zwischenzeitlich deutlich zu. Doch natürlich ist es für Aktionäre, die z.B. im November 2017 (also noch vor Bekanntwerden der Bilanz-Probleme) im Bereich 3,40 Euro je Aktie eingestiegen sind, kein entscheidender Unterschied, ob die Aktie jetzt bei 8, 10, 11 oder 12 Cents steht.

Steinhoff: Verhandlungen mit den Gläubigern 

Doch für diejenigen, die vielleicht bei 8 Cents eingestiegen sind, ist das natürlich sehr wohl ein gewaltiger Unterschied – entspricht ein Anstieg von 8 auf 12 Cents schließlich einem prozentualen Anstieg von 50%. Trotz des jüngsten Kursanstiegs ist die Zukunft von Steinhoff keineswegs geklärt. Klar ist erst einmal nur, dass das Unternehmen noch eine Frist bis zum 20. Juli bekommen hat. Doch kann bis dahin mit den Gläubigern eine Einigung erzielt werden, z.B. im Hinblick auf einen sogenannten debt-to-equity-swap? Und selbst falls ja – was würde das für die bestehenden Aktionäre bedeuten? Klar ist hier derzeit nur, dass das noch nicht klar ist

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