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Steinhoff: Update beim Thema Schulden!

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Am Dienstag meldete sich Steinhoff International Holdings (kurz „Steinhoff“) mit einer neuen Mitteilung: Es seien inzwischen weitere Gläubiger den bereits mit anderen Gläubigern des Unternehmens getroffenen Vereinbarungen beigetreten, hieß es sinngemäß. Diese Vereinbarungen – „Support Letters“ genannt – sehen u.a. vor, dass die Gläubiger bis Monatsende nichts unternehmen, was Steinhoff in die Insolvenz treiben würde. In der Zeit bis Monatsende soll dann eine Lösung im Hinblick auf Stabilisierung der Finanzposition und mögliche Restrukturierung gefunden werden.

Steinhoff: Aufzählung von diversen Gläubigern in Bezug auf „Support Letters“

In der neuen Mitteilung nennt Steinhoff diverse Details dazu, welche Gläubiger dieser Vereinbarung nun ebenfalls zugestimmt haben. So soll es z.B. um Gläubiger gehen, die insgesamt 83,27% des Nominalwertes einer 2021 fälligen Anleihe halten. Bei einer 2022 fälligen Anleihe sollen es sogar Gläubiger sein, die 93,36% des Nominalvolumens dieser Anleihe halten. Und bei einer 2023 fälligen Anleihe sind Gläubiger, die 75,54% des Nominalwertes dieses Papiers halten, laut Steinhoff zu den „Support Letters“ hinzugekommen. Das ist ja soweit erfreulich aus Sicht von Steinhoff, wenn es darum geht, Zeit zu gewinnen. Doch nicht zu vergessen: Es handelt sich nur um eine Frist bis zum Monatsende – bis dahin sollte das Unternehmen eine Einigung erzielen. Ansonsten könnte Ungemach drohen.

Ein Beitrag von Peter Niedermeyer

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