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Steinhoff: Schulden, Schulden!

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Wen wundert es, dass die Aktie der Steinhoff International Holdings (kurz „Steinhoff“) immer weiter abrutscht? Wenn Mitteilungen wie die vom 10. Mai eigentlich gar keinen Mehrwert an Informationen liefern – denn da wurde im Grunde nur auf eine bereits am 20. April veröffentlichte Präsentation verwiesen. Hingegen kein Wort dazu, wann denn nun mit den Geschäftszahlen für das vorige Geschäftsjahr gerechnet werden kann bzw. was für einen Umfang die Unregelmäßigkeiten in der Bilanzierung angenommen haben. Auch kein Wort zu den Risiken aus den milliardenschweren Forderungen, die Dr. Christo Wiese bzw. ihm zugeordnete Unternehmen gegenüber Steinhoff erheben.

Steinhoff: Schulden, fehlende Zahlen für das vorige Geschäftsjahr und ein Rechtsstreit

Immerhin gab es eine Auflistung der Schulden zum Stichtag 31. März 2018. Demnach hatte Steinhoff zu diesem Zeitpunkt „externe“ Schulden von insgesamt ca. 10,4 Mrd. Euro. Es wurde von Steinhoff darauf verwiesen, dass die Rückzahlung von Schulden danach gute Fortschritte gemacht habe. Doch wie haben sich seitdem die Schulden insgesamt entwickelt? Das ist doch die Frage! Was nützt es, wenn Tafelsilber verkauft und in Südafrika einige Schulden getilgt werden, wenn es Probleme gibt, die gesamte Schuldenlast in diesem Jahr zu bedienen.

Ein Beitrag von Peter Niedermeyer

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