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Steinhoff: Neuigkeiten zum Gläubigertreffen!

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Es gibt Neuigkeiten von der Steinhoff International Holdings (kurz „Steinhoff“) zum Gläubigertreffen in London, das bereits am 18. Mai stattgefunden hatte. Das Unternehmen hatte dazu zwar eine Präsentation veröffentlicht, die es dort gehalten hatte – aber zum viel interessanteren Punkt, was denn nun die Ergebnisse dieses Treffens mit Gläubigern ergeben hatte, gab es keine Angaben. Das hat sich inzwischen geändert, denn Steinhoff veröffentlichte dazu eine Meldung. Demnach geht es um die Töchter Steinhoff Europe AG (= SEAG) sowie „Steinhoff Finance Holding GmbH“. Laut Steinhoff wurden diese beiden Töchter in der Vergangenheit genutzt, um Schulden aufzunehmen – entsprechend hoch sei deren Schuldenlast.

Steinhoff: Zeit gewonnen?

Mit einem großen Teil der Gläubiger dieser Unternehmen gab es laut Steinhoff eine Einigung. So soll es um Gläubiger gehen, die z.B. bei der Steinhoff Europe AG rund 61% der externen Verschuldung ausmachen. Die Einigung mit diesen Gläubigern sehe nun vor, dass diese z.B. keine Handlungen unternehmen werden, welche die Steinnhoff Europe AG oder die Steinhoff Finance Holding GmbH in die Insolvenz treiben würden. Es gibt natürlich diverse Details/Bedingungen, die Steinhoff dazu auf der Internetseite genannt hat. Die Maßnahmen sind in dem zusammengefasst, was Steinhoff „Support Letters“ nennt. Diese Maßnahmen könnten Steinhoff erst einmal Luft verschaffen (in der Meldung ist die Rede bis Monatsende) – doch eine Lösung der Krise muss das noch keineswegs bedeuten.

Ein Beitrag von Peter Niedermeyer

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