Steinhoff: Hohe Zinsen, aber erstmal Zeit gewonnen!

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In Bezug auf das Schuldenproblem konnte Steinhoff International Holdings (kurz „Steinhoff“) zuletzt einige Punkte klären bzw. Auf den Weg bringen. Beispiel Schulden der Tochter Hemisphere. Diese Tochter ist nicht unwichtig, denn dort sind Immobilien des Konzerns konzentriert. Wenn diese Tochter Finanzprobleme hat und die Mutter nicht aushilft, dann könnten da vielleicht Zwangsverkäufe von Immobilien drohen, was wiederum Verkäufe unter Buchwert veranlassen könnte. Doch es sieht so aus, als ob das erstmal abgewendet ist. Denn laut Steinhoff ist die Schulden-Restrukturierung von Hemisphere abgeschlossen („completed“).

Steinhoff: Zinssatz von 10% p.a. für diesen Betrag

Den Angaben von Steinhoff zufolge hat die Tochter Hemisphere von den Gläubigern einen Kredit von ca. 774,8 Mio. Euro erhalten. Angesichts der problematischen Finanzsituation des Steinhoff-Konzerns verwundert es allerdings nicht, dass die Zinsen mit 10% pro Jahr doch recht happig ausfallen. Allerdings, und dies ist aus Sicht von Steinhoff positiv, sind die Zinszahlungen mit dem Zusatz „pay if you can“ versehen – sinngemäß also „zahlen, wenn man kann“. Allerdings würden nicht gezahlte Zinsen dann auch entsprechend vermerkt. Dann steht noch am 20. September ein Treffen mit Gläubigern in London auf der Agenda für Steinhoff.

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