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Steinhoff: Die Geduld wird strapaziert!

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Liebe Leser,

im Grunde waren die jüngsten Nachrichten bei der Steinhoff International Holdings N.V. (kurz „Steinhoff“) nur eine Art Hintergrundrauschen im Hinblick auf die wirklich wichtigen Nachrichten. Ob nun bei einer Tochter wie der „Steinhoff Investment Holdings Limited“ jemand das Board verlässt oder ob die „preference shares“ in Johannesburg gehandelt werden oder nicht – das ist für jemand, der die Steinhoff-Aktien z.B. in Frankfurt gekauft hat, im Grund sekundär. Primär bleibt weiterhin die Entwicklung in Bezug auf den Bilanzskandal. Denn da geht es darum, wie groß das Ausmaß der „Unregelmäßigkeiten“ ist und damit zusammen hängt auch die Frage, ob die großen Gläubiger weiterhin zum Unternehmen stehen oder gar den Geldhahn zudrehen, was Liquiditätsprobleme bis hin zur Insolvenz mit sich bringen könnte.

Steinhoff: Möglichkeiten im Blick

Auch ein sogenannter „debt to equity swap“ ist nicht auszuschließen. Dabei könnten Gläubiger ihre Forderungen in neue Steinhoff-Aktien umwandeln. Da deren Notierung aktuell bei 0,30 Euro bzw. noch niedriger steht, würde damit – besonders bei einem Discount zum aktuellen Kurs – eine Vielzahl neuer Aktien auf den Markt kommen, was den Anteil der Alt-Aktionäre verwässern würde. Dies nur als Überlegung des Autors – keineswegs eine Nachricht des Unternehmens. Da gilt es weiter warten auf neue Angaben zum Bilanzskandal bzw. zu den Zahlen für das vorige Geschäftsjahr.

Ein Beitrag von Peter Niedermeyer


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