Steinhoff: Der Preis, der gezahlt werden muss!

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Bei der Steinhoff International Holdings (kurz „Steinhoff“) hat die US-Tochter „Mattress Firm, Inc.“ laut eigenen Angaben freiwillig Gläubigerschutz gemäß Filing „Chapter 11“ beantragt. Mit anderen Worten: Diese Tochter hat offensichtlich Probleme mit ihren Finanzen, und von einer Mutter, die selber mit dem Thema Probleme hat, ist es schwierig, frische Mittel zu holen. Die Tochter habe im Zuge dessen nun Zusagen zu frischen Finanzmitteln erhalten, hieß es von Steinhoff sinngemäß. Das hat natürlich auch einen Nachteil für Steinhoff. Denn diejenigen, die Geld bereitstellen bzw. auf Rückzahlung von Schulden verzichten (oder diese refinanzieren), wollen üblicherweise etwas dafür. So auch hier.

Steinhoff: Ein bedeutender Anteil an einer Tochter soll in die Hände der Gläubiger gehen

Nach Abschluss des Chapter 11 sollen einige Gläubiger, die von Steinhoff als „Exit Term Loan lenders“ bezeichnet werden, 49,9% der Anteile an der derzeitigen Steinhoff-Tochter Stripes US Holding, Inc. oder der „Mattress Firm Holdco, Inc.“ erhalten. Steinhoff selbst werde danach 50,1% der Anteile halten und damit weiterhin knapp die Mehrheit halten. Allerdings ist damit fast die Hälfte der Beteiligung dann in die Hände der Gläubiger gewandert. Das ist wohl der Preis, der für deren Zugeständnisse gezahlt werden muss.

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