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So schnell werden Sie in diesem Segment jetzt noch Geld verdienen

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Lieber Leser,

aktuell sieht es für uns an den Börsen wieder bestens aus. Der Dax überwand die Marke von 12.000 Zählern, womit sich die Aussichten in Deutschland endlich bessern. Langsam kommen auch deutsche Aktien wieder in Fahrt. Bislang haben wir zuletzt die US-Börsen davonziehen lassen müssen. Allerdings wird die Euphorie schon wieder etwas reduziert, da sich in den USA langsam eine schlechtere Stimmung einschleicht. Ich bleibe aber dabei, dass es derzeit für uns in Deutschland an den Börsen insgesamt relativ gut aussieht. Sie sollten jedoch stets vorsichtig bleiben.

Welche Rolle spielen die Wirtschaftsdaten?

Entscheidend sind aktuell die Wirtschaftsdaten. Die Konjunkturdaten werden schlechter, wie ich es schon einige Male an dieser Stelle geschrieben hatte. Das heißt für Sie aktuell, dass Sie den Blick bereits auf das Jahr 2020 richten sollten.

Aktuell haben einige Unternehmen ihre Wirtschaftszahlen für das Jahr 2018 im Rahmen oder in Vorbereitung auf die Hauptversammlungen vorgetragen. Die Zahlen sind größtenteils relativ gut. Jetzt aber werden die Grundlagen dafür gelegt, was im Jahr 2020 vorgetragen wird. In genau 12 Monaten.

Und wenn die Wirtschaft nachlässt, wird die Börsen tendenziell schwächer. Früher hieß es, der Vorlauf an den Börsen dauere sechs Monate. Also würden die Börsen sechs Monate vorher schon schwächer, bevor die Wirtschaftsdaten dies bestätigen.

Daran glaube ich schon lange nicht mehr. An den Börsen regieren die großen Fonds, Pensionsfonds und auch die computergesteuerten Trader. Die fragen in aller Regel nicht nach den Wirtschaftsdaten, sondern nach den Kursen.

Deshalb werde ich Ihnen heute ein Sicherheitskonzept nahelegen. Zuvor jedoch erneut ein Blick auf die aktuelle Situation.

Der große Vorteil: Es gibt keine Alternativen….

Der Chart zeigt Ihnen die Entwicklung der sogenannten Umlaufrendite. Das ist die Rendite, die sich ergibt, wenn Sie 10jährige Anleihen (sichere Anleihen) in Deutschland betrachten. Die Rendite ist der Gewinn, der sich aus der Kombination von Kaufkursen und den Zinsen ergibt, die für diese Anleihen gezahlt werden. Sie sehen, dass wir aktuell wieder einen negativen Bereich erreicht haben.

Große Adressen, die Geld anlegen müssen, kommen fast nicht umhin, sich Alternativen zu suchen. Mit Anleihen, die halbwegs sicher sind, lässt sich schlicht kein Geld verdienen. Privaten Investoren würde ich dabei sogar dazu raten, lieber Bargeld in der Schublade zu verwahren, als Anleihen mit negativen Renditen zu erwerben.

Der Chart hat allerdings nicht nur für die sicheren Anlagen Folgen, sondern auch in Bezug auf Rentenfonds. Auf Versicherungen (Lebensversicherungen), die Geld anlegen müssen. Rentenversicherungen, Krankenversicherungen – alle großen Investoren müssen sich mit kleineren Anteilen ihrer Portfolios auch an den Aktienmarkt wagen. Deshalb sehe ich hier generell den Dreh- und Angelpunkt und unsere Chance.

Biotechnologie besonders stark

Und auch in diesem Jahr bleibt es unverändert dabei, dass der Sektor „Biotechnologie“ in Deutschland besonders hohe Renditen abwirft. Die Bilanz seit Jahresanfang ist etwa für den „Daxsubsector-Biotechnologie“ mit einem Plus von 27 % deutlich besser als im Dax.

  • In den vergangenen sechs Monaten hat der Sektor mit +19 % ebenfalls sehr gute Ergebnisse erbracht.
  • In den zurückliegenden 12 Monaten ging es mit 27 % sehr stark voran.
  • In drei Jahren hat der Sektor 105 % Plus geschafft
  • In zehn Jahren beläuft sich der Zuwachs auf 448 %
  • Seit Gründung des Indizes am 24. März 2003 ging es sogar um 740 %.

In jeder Hinsicht und in jedem wichtigen Zeitraum hat der Index besser abgeschnitten als der Dax. Deshalb möchte ich heute den Index noch einmal nach vorne stellen.

Starke Verteilung der Rendite

Seit 2003 gab es in einem Jahr, tatsächlich 2003, eine Rendite von mehr als 50 %. In gleich drei Jahren betrug die Rendite mehr als 40 %: 2012, 2013 und 2015.

Innerhalb von vier Jahren hat der Index mehr als 30 % gewonnen: 2005, 2009, 2014 und 2018.

In drei Jahren wurden mehr als 20 % Plus erzielt: 2006, 2017 und 2018. In einem Jahr ging es um immerhin mehr als 10 % nach oben: 2016.

In lediglich drei Jahren verlor der Index bis zu 10 %: 2004, 2007 und 2010. In einem Jahr ging es um bis zu 20 % nach unten: 2008. Und nur 2011 hat der Index bis zu 30 % verloren. Das heißt unter dem Strich:

In 17 Jahren lässt sich das Jahresergebnis messen. In lediglich fünf Jahren hat der Index verloren und damit eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 12/17 geschafft. Dabei beläuft sich die durchschnittliche Rendite meiner Berechnung nach auf immerhin 13,4 % pro Jahr. Wenn Sie diese 13,4 % Jahr für Jahr schaffen und langfristig in einen solch breiten Korb investieren, lässt sich damit auf beste Weise sehr viel Geld verdienen.

Sie sehen hier auf einen Blick, dass ei einer rechnerischen Haltedauer von 30 Jahren aus 10.000 Euro mit dieser Rendite ein Vermögen würde: Mehr als 434.000 Euro. Im Dax würden Sie bei 8 % p.a. am Ende von 30 Jahren ein Endvermögen von lediglich 100.000 Euro haben. Sie verdienten also im Laufe der Zeit mit der Biotechnologie das Vierfache gegenüber Dax-Aktien.

Deshalb dürfte es sich lohnen, diese Anlageklasse weiter zu untersuchen. Wohlgemerkt: mir geht es zunächst lediglich um den Index „Daxsubsector Biotechnology“.

Index bietet zahlreiche Vorteile

Zunächst bietet der Index ganz aktuell den Vorteil, dass die Kurse sieben Jahre hintereinander stets gestiegen sind. Sieben Jahre lang ging es um mindestens 7,6 % und maximal um 38 % nach oben. Und auch in diesem Jahr liegen Sie schon wieder vorne.

Das ist nicht nur eine schöne Bilanz, sondern aus einem bestimmten Aspekt heraus auch eine doppelt erfreuliche. Denn damit ist die Gewinnkonstanz wesentlich größer als bei anderen Anlageklassen. Die „Gewinnkonstanz“ beschreibt, wie sicher Sie sein können, dass die Rendite mehrfach hintereinander positiv ist. Denn die falsche Renditeverteilung würde Ihre Sicherheit betreffen.

Dazu folgende Überlegung: Bei gleicher – aufsummierter – Gesamtperformance ist es besser, möglichst wenige Verlustjahre zu haben. Und wenn Sie Verlustjahre haben, dann sollten die jeweiligen Verluste möglichst gering ausfallen. Es ist besser, weniger hohe Schwankungen in den Gewinn- und Verlustreihen zu haben.

Zahlen belegen dies:

Nach diesen Daten haben Sie in der ersten Variante mit massiven Verlusten (von 50 % im Jahr 6) am Ende bei der selben Gesamtperformance von (summiert) 130 % weniger Geld als bei einer absoluten Gewinnkonstant über zehn Jahre in Spalte 2 oder bei etwas höheren Gewinnen, aber leichteren Verlusten von 3 mal -15 % und derselben scheinbaren Gesamtperformance von 130 % in zehn Jahren.

Mehr Sicherheit beim Investieren….

Deshalb ist es wichtig, in renditestarke Segmente zu investieren. Dennoch sollten Sie die Sicherheit der Investments aus meiner Sicht beachten. Das heißt, Sie sollten die Schwankungen wie oben beschrieben im Auge behalten. Dies können Sie auch in die Tat umsetzen, indem Sie bei zu großen Schwankungen eine Aktien-Position einfach verkaufen.

Dafür setzen Sie typischerweise einfach „Stop-Loss-Limits“ bei Ihrer Bank. Dies jedoch ist vergleichsweise riskant, da in außergewöhnlichen Situationen stets eine breite Rückwärtsbewegung am gesamten Markt folgen kann. Damit würden Sie schnell aus dem Spiel genommen.

Daher bieten sich Limits an, die Sie Ihrer Bank nicht mitteilen, damit diese nicht automatisiert arbeitet. Sie notieren sich die Limits einfach und prüfen bei Erreichen der Limits, ob der gesamte Markt eine entsprechende Rückwärtsbewegung vollzogen hat oder das betreffende Unternehmen einfach unter die Räder geraten ist. Nur im letztgenannten Fall verkaufen Sie.

Um dies beurteilen zu können, sollten Sie stets den jeweiligen Vergleichsindex im Auge behalten und ggf. als eine Position im Depot führen. Wenn die Rückwärtsbewegungen einander ähneln, – sichtbar an den entsprechenden Kursabschlägen in „%“, dann verkaufen Sie nicht.

Halten Sie diese Vorgehensweise ein, dann haben Sie gute Chancen, ohne große, unnötige Verluste langjährig erfolgreich zu investieren. Denn:

Unter dem Strich bleibt, dass die Schwankungen in der Verteilung Ihrer Performance einen Strich durch die Rechnung machen würden. Also ist die vergleichsweise geringe Schwankung im Index für Biotechnologie-Werte gut.

Und aus diesem Grund ist ein Investment in diesem Sektor jedenfalls aus meiner Sicht richtig und wertvoll.

Bleibt am Ende die Frage, welche Fonds, ETFs oder Aktien Sie wählen wollen? Ich habe Ihnen in den vergangenen Ausgaben dieses Letters einige interessante Unternehmen vorgestellt. Hier noch einmal die Auflistung für Sie:

Dennoch können Sie im Zweifel gleichverteilt investieren. Die entsprechende Liste:

  • 4SC, WKN A14KL7
  • BB Biotech, WKN A0NFN3
  • Biofrontera, WKN 604611
  • Epigenomics, WKN A11QW5
  • Evotec, WKN 566480
  • Expedeon, AKN A1RFM0
  • Heidelberg Pharma, WKN A11QVV
  • Medigene, WKN A1X3W0
  • Mologen, WKN A2LQ90
  • Morphosys, WKN 663200
  • Paion, WKN A0B65S
  • Qiagen, WKN A2DKCH
  • Sartorius, WKN 716560
  • Sartorius Vz., WKN 716563

Sie können aktuell aus meiner Sicht der Überlegenheit der Branche wegen auch auf einen international agierenden ETF setzen. Denn auf den „DAXsubsector Biotechnologie“ gibt es keinen ETF, den Sie nutzen könnten. Allerdings müssten Sie dann vor allem in den USA investieren, und dies halte ich derzeit angesichts der relativen Schwäche in diesem Segment für relativ riskant. Daher werde ich an dieser Stelle keinen solchen ETF empfehlen.

Keinen ETF auf Biotechnologie-Werte kaufen

Als Fazit muss ich Ihnen daher erneut einen Einzelwert empfehlen. Hier greife ich einmal mehr zu „Evotec“. Das Unternehmen hat jüngst eine gute und starke Prognose für das laufende Geschäftsjahr abgegeben. In diesem Sinne empfiehlt es sich weiter.

Evotec: kaufen – WKN 566480

Das Unternehmen ist derzeit durch Gewinnmitnahmen wieder etwas schwächer geworden

Daher möchte ich Ihnen einen kurzen Grund an die Hand geben und dennoch zum Einstieg „raten“ – in dem Sinn, dass Sie zumindest vom Zeitpunkt her nichts falsch machen können.

Ein Verkaufsgrund ist mit hoher Sicherheit eine „Herabstufung“ durch die Analysten der Deutschen Bank. Die sehen den Wert in den zurückliegenden Wochen als „übertrieben“ stark an. Immerhin war die Aktie auf den höchsten Stand der zurückliegenden 18 Jahre geklettert. Dies ist allerdings aus meiner Sicht die einzige ungünstige Nachricht der vergangenen Tage oder gar Wochen. Sammeln wir nun Punkte ein:

  • Immerhin ist die Mehrheit aller Bankanalysten immer noch der Meinung, der Wert von Evotec sei ein Kauf. Niemand hat die Aktie auf „Verkaufen“ gestellt. Dies wiederum zeigt, dass die jüngsten Kursgewinne als verdient erachtet werden.
  • Gewinnmitnahmen sind ohnehin akzeptabel. Schließlich hatte Evotec in den vergangenen vier Wochen einen Aufschlag von 12,5 % geschafft. Und innerhalb von drei Monaten war es gar um 21 % nach oben gegangen. In einem Jahr hat die Aktie mit dem Aufschlag von gut 60 % zudem den Markt weit hinter sich gelassen. Statistisch betrachtet sind Gewinnmitnahmen insofern üblich und sogar gesund.
  • Die Charttechniker sind ebenfalls der Meinung, dass alles im grünen Bereich ist. Denn auch langfristig, über einen Zeitraum von einem Jahr hinweg, findet sich der Kurs in einem Aufwärtstrendkanal wieder. Dabei sind die unteren Grenzen etwa bei aktuell 20,50 Euro zu sehen, da die untere Begrenzung aufwärts läuft wie auch die obere Begrenzung. Die wiederum verläuft derzeit bei ungefähr 25,25 Euro. Innerhalb dieses steigenden Trendkanals können die Kurse aller Erfahrung nach ungehindert hin- und her schwanken. Geht es im aktuellen Tempo in diesem Kanal weiter, dann könnten Sie bis etwa Ende Juli aus charttechnischer Sicht sogar mit dem Test der oberen Begrenzung bei 30 Euro rechnen. Das wäre ein Gewinn von mehr als 25 %, der einfach bei Fortsetzung des Trends zu erreichen ist.
  • Auch aus fundamentaler Sicht sind die Vorzeichen bei weitem nicht so ungünstig, wie ängstliche Analysten dies darstellen. Das Unternehmen verkündete jüngst erst eine weitere erfreuliche Kooperation. Die Zahlen sind ohnehin besser als ursprünglich erwartet. In der jüngsten Mitteilung wurde für dieses Geschäftsjahr die Prognose angehoben.
  • Schließlich sind auch die technischen Analysten der Meinung, die Aktie sei ein Kauf. Denn Evotec ist weiterhin in jeder Hinsicht in einem technischen Aufwärtstrend.
    • Der GD200 verläuft bei 19,52 Euro und gilt als Signal für die langfristige Entwicklung. Der Abstand beläuft sich daher weiterhin auf über 15 % und ist damit stark genug.
    • Die 100-Tage-Linie bei 20,50 Euro ist ebenfalls ein deutliches Signal dafür, dass der Wert sich in einem technischen Aufwärtstrend befindet.
    • Schließlich gelang es sogar, die kurzfristige 38-Tage-Linie zu überwinden. Kurzfristig bleibt der technische Hausse-Modus intakt.
    • Die Zahlen nach der relativen Stärke sind sowohl auf kurze wie auch auf lange Sicht positiv. Die relative Stärke nach Levy ist eindeutig positiv.
    • Das Momentum bleibt hinreichend stark, sowohl bezogen auf den Zeitraum von 30 Tagen wie auch innerhalb von 50 Tagen und 250 Tagen. Insofern ist die Aktie in jeder Hinsicht technisch außergewöhnlich stark.

Unter dem Strich bleibt damit der Befund, dass die Aktie nach den verschiedensten Gesichtspunkten den Aufwärtstrend nicht nur erreicht, sondern in den vergangenen Wochen sogar noch ausgebaut hat. Es gibt wenig Zweifel daran, dass Evotec diesen Lauf fortsetzen wird.

Kursziele lassen sich aus dem Chart bis auf 30 Ero taxieren. Kurzfristiger jedoch sind auch die Hochpunkte aus den vergangenen 12 Monaten interessant: 25,83 Euro. Insofern eröffnen sich selbst kurzfristig für Trader Kurschancen in Höhe von gut 10 %.

Wichtig ist zudem die Information, dass der Wert auch für verschiedene Einstiegszeitpunkte in den vergangenen Jahren in der Regel keine nennenswerten Risiken erbrachte. Dafür steht das sogenannte Renditedreieck.

Langfristig sicher gegen Timing-Fehlgriffe: Evotec

Hier sind die Einstiegsjahre (horizontale Achse) 2000 bis 2003 relativ ungünstig. Insgesamt ergibt sich ein Bild, das sich in den vergangenen Jahren deutlich stabilisiert hat und immer wieder gute Gewinn-Kombinationen für verschiedene Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkte anbietet. Wann auch immer Investoren einsteigen, seit Jahren erwirtschaften sie fast nur noch Gewinne.

Damit ist die Aktie aus dieser Sicht inzwischen vergleichsweise sicher.

Für die kommenden Wochen wünsche ich Ihnen damit weiterhin viel Glück und ein ruhiges Händchen

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