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SMA Solar Technology: Es geht zwar aufwärts, aber…

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Ich habe die Aktie des deutschen Wechselrichterproduzenten SMA Solar Technology vor längerer Zeit, damals zu Kursen um 23,00 Euro, positiv besprochen. Wer sich die Aktie damals in sein Depot gepackt hat, konnte sein Geld innerhalb von wenigen Monaten fast verdreifachen. Dies war des Guten zu viel und ich wurde skeptisch. Tatsächlich folgte dann auch ein beispielloser Absturz. Wie aber geht es nun weiter?

Die Konkurrenten haben das Unternehmen links und recht überholt

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit galt die SMA Solar Technology AG als der technologisch führende Anbieter von Wechselrichtern. Klar, es gab durchaus Konkurrenten, aber wer Qualität verbauen wollte kam an SMA Solar nicht vorbei. Ja, zur absoluten Spitzenzeit, als die Aktie über 100,00 Euro notierte, gab es sogar noch eine (starke) Kaufempfehlung durch die Analysten von Goldman Sachs.

Ich betrachtete diese Kaufempfehlung seinerzeit skeptisch und schrieb, dass ich zu solchen Kursen nicht einsteigen würde. Tatsächlich kam es dann wie es (fast schon) kommen musste – und die Aktie ging in den freien Fall über. Als die Aktie dann jedoch endlich einen Boden gefunden hatte, stieg die dänische Danfoss A/S als neuer Großaktionär ein. Bis heute halten die Dänen diese Beteiligung in Höhe von 20% an dem Unternehmen.

Management um CEO Pierre-Pascal Urbon war ein Problem!

Die Dänen sprachen dem damaligen CEO Pierre-Pascal Urbon zunächst ihr Vertrauen aus, was dieser auch zu rechtfertigen wusste. So führte er den Konzern aus der Krise, was mit der eingangs besprochenen Verdreifachung der Aktie einher ging. Doch dann kam US-Präsident Donald Trump mit seinen Strafzöllen auf Solarprodukte sowie die chinesische Regierung mit einer starken Kürzung der Solarsubventionen und plötzlich ging die SMA Solar Technology AG wieder am Stock.

Dies war für viele Anleger schon deshalb sehr erstaunlich, weil SMA Solar weder über ein besonders starkes US-Geschäft noch über ein besonderes starkes Asien- respektive China-Geschäft verfügte. Nur drängte eben die (billigere) Konkurrenz, insbesondere aus Asien, plötzlich auf den europäischen bzw. deutschen Markt. Mit etwas Verzögerung erwischte es die Gesellschaft also doch noch. Daher musste der CEO auch seinen Hut nehmen. Allerdings fehlt eben noch der Beweis, dass das neue Management tatsächlich besser ist. Daher sollten Anleger die Aktie auch noch nicht kaufen, sondern erst einmal nur beobachten!

Herzliche Grüße

Sascha Huber

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interessiert die Börse glücklicherweise nicht so stark. Was unter den alten Führungscrew rund um den
https://www.ariva.de/news/sma-solar-technology-schlaraffenland-aktienanalyse-7629069 Alle machen
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