Robbins, Anthony: Money – Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit

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672 Seiten, 24,99 Euro, FinanzBuch Verlag 2017

Wenn ein US-amerikanisches Sachbuch in deutscher Übersetzung in vierter Auflage publiziert wird, ist das schon einmal ein beachtliches Ergebnis. Erschwerend hinzu kommt der für einen Finanzratgeber wahrlich rekordverdächtige Umfang von knapp 700 Seiten. Der respektable Erfolg des Buchs auf dieser Seite des Atlantiks dürfte denn auch Folge der exorbitanten Karriere des Autors auf der anderen Seite des Ozeans sein. Anthony „Tony“ Robbins zählt in den USA zu den einflussreichsten Personen seiner Generation. Als Autor und Redner erreichen seine Bestseller und Vorträge ein Millionenpublikum, als einer der führenden Erfolgs- und Persönlichkeitstrainer berät er Unternehmen und Personen auf dem Weg zu Spitzenleistungen.

Was also hat Robbins zum Thema Geld zu sagen? Offensichtlich eine ganze Menge. Die ersten 100 Seiten widmet er sich der zur Erlangung von Wohlstand notwendigen Geisteshaltung. Im Anschluss thematisiert Robbins über weitere 70 Seiten gängige Finanzmythen. Es folgt ein weiterer 100 Seiten starker Abschnitt zu Beschleunigungsstrategien bei der Vermögensbildung sowie 140 Seiten Empfehlungen zum Aufbau eines persönlichen Portfolios. Höhepunkt sind die 100 Seiten verdichtetes Interviewmaterial mit zwölf Großmeister der Finanzen von Carl Icahn bis Sir John Templeton. Zum Ausklang folgen dann noch 80 Seiten Zukunftsaussichten sowie Hilfestellungen zur Umsetzung.

Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und flüssig zu lesen, was nicht zuletzt an Robbins wohldosiertem amerikanischem Erzählstil liegt. Zudem versteht er es, die bei knapp 700 Seiten fast unausweichlichen Längen durch seine rhetorische Kompetenz und ansprechende Mischung aus Biographie, Bericht und Ratgeber zu kaschieren. In Summe ist „Money“ eine gute, allerdings jeweils weniger pointierte Melange aus Gerd Kommers „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“, Bodo Schäfers „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ sowie Napoleon Hills „Denke nach und werde reich“. Dafür ist der Preis pro Seite vermutlich unschlagbar günstig.

Luis Pazos wurde 1974 im Rheinland geboren und lebt in Südniedersachsen. Der Manager, Buchautor und Finanzblogger handelt seit 1994 ein breites Spektrum von Wertpapieren an den weltweiten Börsenplätzen. Sein Spezialgebiet sind passive Einkommensstrategien mit Hochdividendenwerten. Mit „Bargeld statt Buchgewinn“, erschienen im FinanzBuch Verlag, hat er ein Standardwerk zum Thema verfasst. Erfahrungen und Fachwissen teilt Luis Pazos regelmäßig mit allen Lesern seines Finanzblogs – in dieser Form ein einzigartiges Angebot im deutschsprachigen Raum. Neugierig geworden? Dann tragen Sie sich kostenlos und unverbindlich für den zehnteiligen Einführungskurs ein, die Angabe einer E-Mail-Adresse genügt: https://nurbaresistwahres.de/gratiskurs




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