RAAI ist ein Megatrend

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Das Schlagwort „Industrie 4.0“ ist ein Synonym für die vierte industrielle Revolution, die derzeit mit riesigen Schritten voranschreitet. Alle Bereiche der Industrie und des täglichen Lebens sind dabei geprägt von dem wachsenden Einsatz immer ausgeklügelter Robotik- und Automatisie­rungstechnologien. Roboter in der Produktion gibt es zwar bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts und viele Prozesse im Verarbeitenden Gewerbe sind bereits automatisiert. Seit einigen Jahren kommt jedoch verstärkt die so genannte „künstliche Intelligenz“ zum Einsatz. Dabei werden neue Technologien genutzt, um bestehende Prozesse zu verbessern und neue Einsatzmöglichkeiten zu entwickeln. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Beispiele sind Paketdrohnen, Aussaat­roboter, eigenständig agierende Staubsauger oder digitale Operationsassistenten.

Der weit gefasste Robotik-Markt gilt daher als Megatrend, der für Investoren Anlagechancen bietet. Eine Reihe von börsennotierten Unternehmen ist ganz oder teilweise in den Bereichen Robotik, Automatisierung und künstliche Intelligenz (RAAI) tätig. Mittlerweile gibt es auch eini­ge Themen-ETFs, die auf den Wachstumsmarkt RAAI setzen. Erster und derzeit gemessen am verwalteten Vermögen zweitgrößter in den USA ist der ROBO Global Robotics and Automation Index ETF (US-Kürzel: ROBO). Ableger dieses ETFs sind auch in anderen Ländern erhältlich, unter anderem in Deutschland (ISIN: IE00BMW3QX54). Die ETFs bilden den ROBO Global Robotics & Automation Index ab, der aktuell 88 große, mittlere und kleine Einzelwerte umfasst, die gleich­gewichtet im Index enthalten sind. 40 % entfallen dabei auf Firmen, die ihr Kerngeschäft in den Bereichen RAAI haben. Die übrigen 60 % sind dort teilweise aktiv, ihnen wird aber das Potenzial zugeschrieben, hier künftig eine wesentlich größere Rolle zu spielen. Die Firmen stammen dabei aus zwölf Sektoren und kommen aus insgesamt 14 Ländern. Knapp die Hälfte ist aus den USA, da­runter bekannte Namen wie 3D Systems, Deere & Co und NVIDIA. Den zweiten Rang belegt Japan (22 %), gefolgt von Deutschland mit rund 8 %. Zu den deutschen Indexmitgliedern gehören unter anderem Dürr, GEA Group, Siemens, Krones und die KION Group.

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