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Porsche: In einer anderen Liga!

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Auch wenn die US-Analysefirma Munro & Associates jüngst berechnet hat, dass Teslas Model 3 mit bis zu 30 Prozent Profit produziert werden könnte, davon ist der Elektroautohersteller noch weit entfernt. Laut einer aktuellen Studie des Duisburger Wirtschaftsprofessors Ferdinand Dudenhöffer legt Tesla für jedes produzierte Auto derzeit noch 11.000 Euro drauf. Die traditionellen Autobauer verdienen derweil an ihren Fahrzeugen, allerdings recht unterschiedlich, wie das Manager Magazin berichtet. Insbesondere ein deutscher Hersteller brilliert.

Doppelt so profitabel

So liegen die deutschen Autobauer Mercedes, BMW und Audi laut des Berichts mit Durchschnittspreisen zwischen 33.000 und 38.000 Euro pro Fahrzeug dicht beieinander, der Gewinn vor Zinsen und Steuern liege bei allen bei rund 3000 Euro. Porsche dagegen spiele nach der Dudenhöffer-Studie „in einer anderen Liga“: Pro Fahrzeug erwirtschafte der Zuffenhausener SUV- und Sportwagenbauer 91.000 Euro Umsatz – und fast 17.000 Euro Gewinn. Selbst in Relation zum niedrigeren Durchschnittspreis der anderen, ist Porsche damit mehr als doppelt so profitabel.

Ferrari macht sie alle nass

Der Umstand, dass Porsche im Gegensatz zur deutschen Konkurrenz kein Modell in der Kompaktklasse anbietet, spielt bei der Durchschnittsrendite zweifellos eine Rolle. Und so ist laut Manager Magazin nicht zufällig ein Luxus-Sportwagenhersteller der absolute Branchenkrösus. Ferrari nimmt demnach mit jedem verkauften Auto etwa 280.000 Euro ein – und macht dabei rund 69.000 Euro Gewinn.