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Öl: Umweltstandards in den USA sollen aufgehoben werden!

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Liebe Leser,

die US-Regierung will die strengen Sicherheitsstandards und Umweltauflagen für Ölbohrungen aufweichen. Diese wurden nach der „Deepwater Horizon“-Katastrophe verschärft, um eine Wiederholung zu verhindern.

Was war passiert?

Im Jahr 2010 ereignete sich die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA, als die Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“ explodierte. Die von BP im Golf von Mexico gebaute Plattform riss elf Arbeiter in den Tod. In 1500 m Tiefe entstand ein Leck, aus welchem über 87 Tage lang eine Menge von 780 Millionen Liter Öl flossen. In der Folge starben Huntertausende Seevögel, ein Küstenabschnitt von 1000 km Länge zwischen Louisiana bis Florida wurde stark kontaminiert. In der Folge wurde BP auf Schadensersatz verklagt. Seit 2015 muss der britische Ölmulti nun über einen Zeitraum von 18 Jahren 18,7 Milliarden Dollar Schadensersatz an Washington und die fünf betroffenen Bundesstaaten zahlen. Hier sind zivilrechtliche Klagen noch nicht mit eingerechnet.

Der Plan der Regierung sieht nun vor, dass durch die Lockerung der Standards eine Ersparnis von 200 Millionen US-Dollar entsteht. Der Chef der zuständigen Behörde BSEE, Scott Angelle, meint, dass die Sicherheit nicht geopfert werde. Es bestehe lediglich die Möglichkeit, durch die Lockerung die Marktstellung auszubauen und abzusichern. Ob das Risiko die Ersparnis wert ist bleibt abzuwarten.

Aktuelle Video-Analyse von BP:




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