Öl: Saudi Aramco und Russland könnten LNG Deal beschließen

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Russland und Saudi-Arabien scheinen Gefallen an ihrer Zusammenarbeit gefunden zu haben. Nun versuchen sie ihre Erfolge auf andere Energiegeschäfte auszuweiten, unter anderem mit einer Vereinbarung über verflüssigtes Erdgas.

Erste Zeichen einer Zusammenarbeit auch über die Produktionsdrosselung hinaus

Der saudische Minister für Energie, Khalid Al-Falih, sagte Reportern im Vorfeld eines Treffens in Riad mit Kirill Dmitriev, seinerseits CEO des staatlichen Russian Direct Investment Fund, man werde vielleicht ein Abkommen über eine Zusammenarbeit im Flüssiggassektor bekanntgeben. Eine Partnerschaft mit Saudi Aramco in den Bereich wäre „eine große Ankündigung“, sagte Dmitriev.

Ausbau des LNG Sektors hat für Russland Priorität

Vladimir Putin selbst machte es zur Priorität, die Flüssiggasindustrie wachsen zu lassen und ihr weltweite Marktanteile zu sichern. Daher sucht Russland neue Partner für seine Projekte, um so an den größten Flüssiggasproduzenten der Welt, Qatar und Australien, vorbeizuziehen.

Auch Saudi-Arabien baut LNG Anteil aus

Riad sucht weltweit nach Vermögenswerten im Gasbereich. Saudia Aramco muss die wachsende Nachfrage auf dem Heimatmarkt bedienen. Daher hat Riad es sich laut Al-Falih zum Ziel gemacht, die eigene Gasproduktion in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln.

Offenes Angebot seitens Russlands

Russland bot Riad letztes Jahr ein gemeinsames Projekt im Norden Sibiriens an. Bei dem Arctic LNG-2 genannten Projekt geht es um ein Volumen von 20 Milliarden Dollar, Produktionsstart wäre 2022 oder 2023. Bisher liegen keine Ergebnisse über eine Zusammenarbeit in Sibirien vor. Sollte Riad sich aber für eine Ausweitung des LNG Imports entscheiden, sei es aus Russland oder von anderen Bezugsquellen, könnten russische Firmen auf Aufträge für Regasifizierungsanlagen hoffen. Der Mittwoch wird zeigen, welche Entwicklung es in den saudisch-russischen Beziehungen geben wird.

Ein Beitrag von Benjamin Fitzgerald


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