Nikola und Nel Asa: Desaster!

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Liebe Leser,

in der jüngeren Zeit habe ich mich einige Male zu Unternehmen der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Industrie geäußert. Meist lasen Sie, wie riskant der Bereich ist. Am Beispiel von Nikola sowie damit auch Nel Asa, dem Partner aus Norwegen, wurde am Mittwoch deutlich, wie schnell es ganz massiv abwärts gehen kann. Nikola verlor mehr als 15 % – weitere 15 %.

Die Situation ist langsam verheerend. Der Wert aus den USA wird offenbar weiterhin ganz gezielt von einem Short-Seller auseinandergenommen. Der Short-Seller soll auch hinter den Betrugsvorwürfen stehen, die sich in einem Börsenbrief oder – report äußerten. Demnach wäre Nikola zusammengefasst gar nicht in der Lage, E-LKWs zu produzieren.

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CEO tritt zurück – das reicht nicht

Es reichte dem Markt offenbar nicht, dass der CEO zurücktrat. Ganz im Gegenteil: Es sieht dem Eindruck nach aus, als habe der damit ein Schuldeingeständnis abgelegt. Dieses Eingeständnis könnte dem Abwärtsdran noch einmal einen weiteren Schub geben. Hält das Desaster nun an, entwickelt sich am Ende doch noch eine zweite Wirecard-Geschichte.

Wirecard hatte durch einen Bilanz”betrug” (vor einer juristischen Bewertung drücke ich mich, insofern damit den Verfahren vorgegriffen würde – hier geht es um eine wirtschaftliche Einschätzung der nicht vorhandenen Guthaben auf Bankkonten) den Boden verloren und wechselte letztlich sogar aus dem Dax.

Das Unternehmen mutierte mittlerweile zu einem Pennystock. Damit hat die Aktie praktisch keine Chance mehr auf eine ernsthafte Erholung. Nikola könnte, sollte sich der Verdacht auf einen “Betrug” bestätigen, selbstverständlich denselben Weg nehmen. Die Börsen haben bei solchen Unternehmen in der Regel vor allem die Wachstumsstory belohnt, noch nicht den wirtschaftlichen Erfolg selbst.

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Die Aktie(n) dieser Segmente sind überteuert – wirtschaftlich und bezogen auf den aktuellen Status Quo. Gesellt sich ein substanzieller Betrug dazu, gibt es regelmäßig kein Halten mehr.

Kurz: Nikola kann sich in den kommenden Tagen vielleicht etwas erholen. Schließlich hat das US-Unternehmen GM sich mit 11 % dort beteiligt und dürfte auch kein Interesse an dieser negativen Entwicklung haben. GM selbst oder partnerschaftliche institutionelle Investoren könnten durch Aktienkäufe Nikola stabilisieren. Tendenziell aber dürfte es für den Titel weiter bergab gehen.

Damit aber ist auch Nel Asa weiterhin gefährdet. Erneut verabschiedete sich der Wert weiter nach unten. Die Aktie fiel in Richtung von 1,55 und teils darunter. Ein neuerlicher Angriff auf die Unterstützungen bei 1,40 / 1,45 Euro kann folgen. Es gilt, dass Sie – falls Sie spekulieren wollen – bei solchen Werten weiterhin Stop-Loss-Limits einsetzen sollten. Es kann sehr schnell ein weiterer Stimmungsabschwung einsetzen. Dies betrifft direkt auch die Aktie von PowerCell Sweden, die gerade weitere Unterstützung verliert – offensichtlich auch rein stimmungstechnisch.

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NEL ASA Forum

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Das hilft mir weiter! Vielen Dank für Ihre Antwort.
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Nein das ist nicht Statkraft! Bei der Bestellung geht es um Stationen: https://nelhydrogen.com
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Nelasa  #25442 18:46
Oder handelt es sich hierbei um Statkraft?
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