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Steinhoff International: Rettung wahrscheinlich, aber…!

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Lieber Leser,

kurz vor dem Jahreswechsel trat bei Steinhoff International ein Bilanzskandal ans Tageslicht, mit dem das Unternehmen natürlich immer noch zu kämpfen hat. Im Zuge dessen musste auch der langjährige CEO seinen Hut nehmen. Wie aber sieht es aktuell aus?

Steinhoff muss Bilanzen korrigieren!

Bisher war bekannt, dass die Bilanz des vergangenen Jahres (2016) korrigiert werden muss. Gestern nun wurde gemeldet, dass auch die Bilanz des Jahres 2015 so nicht stehen bleiben kann. Auch am Jahresabschluss 2017 wird noch gewerkelt. Die Unsicherheit war, ist und bleibt also groß. Aber bei allen negativen Nachrichten gibt es auch etwas Positives. Denn trotz der Meldung, dass man auch die Bilanz 2015 korrigieren müsse, geriet die Aktie nicht mehr weiter unter Druck.

Im Gegenteil legte sie am Dienstag sogar um mehr als +6% zu und stand damit an der Spitze des MDAX. Wenn eine Aktie auf solche negativen Nachrichten nicht mehr mit fallenden Kursen reagiert, sondern ganz im Gegenteil sogar zulegen kann, spricht das dafür, dass alle Anleger, die verkaufen wollten, auch bereits verkauft haben. Tatsächlich könnte die Aktie daher um 0,30 Euro ihren Boden langsam gefunden haben.

Rettung ist wahrscheinlich, aber…

Da – allen Bilanzskandalen zum Trotz – die Geschäfte des Unternehmens prinzipiell rundlaufen und es auch eigentlich über genügend werthaltige Assets verfügt, um seine ausstehenden Schulden zu begleichen, sollte es letztlich wohl zu einer Rettung des Konzerns kommen. Dies gilt umso mehr, da das Unternehmen in Südafrika eine große Nummer ist, weshalb sich dort sogar bereits die hohe Politik mit dem Skandal beschäftigte.

Schließlich hat der südafrikanische Pensionsfonds umfangreich in Steinhoff investiert und auch die EZB verfügt in ihrem Portfolio über Steinhoff-Anleihen. Daher halte ich letztlich eine Rettung des Konzerns für sehr wahrscheinlich, wobei es im Zuge einer solchen Rettung durchaus auch zu einem für Altaktionäre nachteiligen (weil verwässernden) Debt-to-Equity Swap kommen könnte. Alles in allem bleibt die Aktie damit ein extrem heißes Eisen mit der Chance auf Vervielfachung beim gleichzeitigen Risiko eines möglichen Totalverlustes.

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Ein Beitrag von Sascha Huber

Sascha Huber, gilt schon seit Zeiten des Neuen Marktes als intimer Kenner der Hightech-Branche. So betrieb er von 1998 bis 2001, gemeinsam mit einem Partner, eine der damals führenden Börsen-Hotlines mitsamt zugehörigem Internetportal. Er gehörte damit zu den Ersten, die das Potenzial von Aktien wie Amazon.com, Apple oder eBay erkannten.