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Steinhoff: 254 Mio. Bruttoerlös!

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Liebe Leser,

wer bei der Aktie der Steinhoff International Holdings N.V. (kurz „Steinhoff“) sogar noch auf eine Dividendenzahlung hofft, sollte dies bedenken: Das Unternehmen hat mitgeteilt, weitere Beteiligungen verkauft zu haben, um die drückende Schuldenlast des südafrikanischen Geschäfts zu mindern. So sollen bis zu 200 Mio. Aktien der südafrikanischen Tochter („STAR“) an den Mann bzw. die Frau gebracht worden sein. Im Vorfeld hieß es, das solle geschehen, solange dafür ein akzeptabler Preis erzielt werden kann. Das klang durchaus so, als ob es eine gewisse Notwendigkeit bzw. einen gewissen Druck dafür gab.

Steinhoff: Dieser Verkauf hat geklappt

Steinhoff teilte dazu mit, dass man über eine Tochter derzeit ca. 77% der STAR-Aktien besitze. Man wolle nun bis zu ca. 6% der STAR-Aktien verkaufen – wie gesagt, zur Tilgung südafrikanischer Schulden. Das hätte zudem den Nebeneffekt, dass sich der Streubesitz-Anteil bei STAR erhöhen werde. Ein höherer „Free Float“ könne im Hinblick auf die Börse Johannesburg (JSE) von Vorteil sein. Am Donnerstag hieß es dann, dass die besagten 200 Mio. Aktien erfolgreich platziert werden konnten. Steinhoff erhielt dadurch brutto Verkaufserlöse von 3,75 Mrd. Rand bzw. ca. 254 Mio. Euro. Der Anteil von Steinhoff an STAR sei dadurch nach Abschluss der Transaktion auf 71,01% gesunken.

Ein Beitrag von Peter Niedermeyer

Sein Vater, Günther Niedermeyer war ein durchaus erfolgreicher Investor und hat seinem Sohn das Börsen-Geschick sprichwörtlich in die Wiege gelegt.