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K+S: Ernüchternder Punkt im neuen Strategieplan!

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>>Lohnt sich der Einstieg bei K+S?

Liebe Leser,

K+S veröffentlichte einen neuen strategischen Plan im Hinblick auf eine Wachstumsstrategie bis 2030. Die Aktie stand zuletzt im Interesse diverser Anleger. Die zu Wochenbeginn verkündete „Wachstumsstrategie 2030“ von K+S habe ich vor diesem Hintergrund mit Interesse gelesen. Interessant, dass „ab 2019“ ein freier positiver Cash Flow erreicht werden soll. Ich hätte gedacht, dass nach Produktionsaufnahme der neuen Kali-Mine von K+S bereits ab kommendem Jahr ein positiver freier Cash Flow erreicht wird. Insofern fand ich diesen Punkt eher ernüchternd.

K+S: Neue „Wachstumsstrategie 2030“ veröffentlicht

Und dann ist da die fragwürdige Umweltbilanz von K+S. Dazu nannte ein Vorstandsmitglied des Dachverbands Kritische Aktionäre e.V. diese Punkte in Bezug auf K+S, Zitat: „(…) Verklappung von Produktionsabfällen in Werra und Weser, in Fliede und Fulda und andere Flüsse, das geht über Soleschlacke aus dem Kaliberg, über Regenauswaschungen der Halden, über Schwermetalle in der Rückstandshalde Hattorf, über den Umgang in der Altlastenentsorgung im Werk Werra (…)“ etc. Zum anderen kam hinzu: K+S ist naturgemäß stark von der Entwicklung der Kalipreise abhängig. Und wenn die fallen, dann sieht es bei K+S natürlich schlechter aus. Wenn die steigen, dann sieht es besser aus.

Ein Beitrag von Peter Niedermeyer