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Facebook: Ergebnisse im Detail! (Teil 2)

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Lieber Leser,

in der vergangenen Woche habe ich mir die Ergebnisse von Facebook im Detail angeschaut. Insbesondere hat mich die Entwicklung der User-Anzahl sowie der durchschnittliche Umsatz pro User und Ad interessiert. Während zwar die Verweildauer, wie bereits vom Unternehmen zuvor angekündigt, zurückging, konnte das Unternehmen per viertes Quartal die Anzahl der Daily Active User gegenüber dem Vorjahr um 170 Mio. auf 1,4 Mrd. steigern. Es gab regional betrachtet den Rückgang von 1 Mio. Usern in Nordamerika zu beanstanden. Bei den Monthly Active User stieg die weltweite Anzahl von 1,86 Mrd. im Vorjahr auf 2,13 Mrd. im vierten Quartal 2017 an. Hier lag die Anzahl in Nordamerika im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Abhängigkeit von den Werbeumsätzen steigt weiter

Während die Daten insbesondere auf der regionalen Ebene gemischt ausfielen, so kann man das aber nicht für den durchschnittlichen Umsatz pro User und Ad behaupten. Beide stiegen insbesondere in der Region Nordamerika an. Der Anstieg beim durchschnittlichen Umsatz pro User lag bei 35 %, weltweit legte diese Kennzahl um 28 % zu, nach einem Anstieg von 26,4 % im dritten Quartal 2017. Der Anstieg pro User hat sich damit sogar beschleunigt. Das lässt sich auch in den Ergebnissen erkennen. Facebooks Umsätze wurden im vierten Quartal zu 97,7 % durch Werbung erzielt. Werfen wir einen Blick auf das wichtigste Segment Werbeumsätze.

Umsatzanstieg hat sich verlangsamt

Im vierten Quartal 2017 hat das Segment ein Umsatzanstieg von 48 % auf 12,8 Mrd. US-Dollar erzielt. In 2017 lag das Plus bei 49 %. Zum Vergleich: Der Umsatzanstieg betrug im vierten Quartal 2016 53 % und im gesamten Jahr 2016 lag er bei 57 %. Damit zeigt sich, dass sich der Anstieg in 2017 gegenüber 2016 etwas verlangsamte. Dennoch, Facebook gibt an, dass man in 2017 deutlich mehr Ads verkauft hat als in 2016 und die Anzahl der Werbetreibenden insgesamt auf über 8 Mio. gestiegen ist. Der Rivale Google (Alphabet) erreichte ein Anstieg der Werbeumsätze von 21,4 %, was deutlich weniger ist als Facebooks 48 %.

Ein Beitrag von David Iusow

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