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Dialog Semiconductor: Eklatante Fehlleistung des Managements!

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>>Lohnt sich der Einstieg bei Dialog Semiconductor?

Lieber Leser,

größter Verlierer im TecDAX ist heute erneut die Aktie von Dialog Semiconductor. Grund hierfür sind dieses Mal aber keine neuen Gerüchte bzgl. der Geschäftsbeziehung zu Apple. Vielmehr hat sich das Management einen schweren Kommunikationsfehler mit den Anlegern geleistet.

Aktie verliert nach Statement des Managements erneut mehr als -20%

Denn das Management um CEO Dr. Jalal Bagherli veröffentlichte heute ein Statement, in dem man betonte, Apple auch weiterhin mit Komponenten für deren Smartphones (iPhones) zu beliefern. Allerdings räumte man auch ein, dass Apple die Fähigkeiten und Ressourcen habe, um diese Chips in wenigen Jahren auch selbst entwickeln zu können. Damit wurden die Spekulationen, dass Apple ab 2019 auf Dialog als Zulieferer – zumindest teilweise – verzichten könnte, eher noch einmal angeheizt.

Wie ich bereits am vergangenen Donnerstag geschrieben habe, gehe ich ohnehin davon aus, dass genau dies passieren wird. Denn meine Recherchen innerhalb der Branche haben ergeben, dass Apple in den letzten Monaten in der Tat einige Ingenieure von Dialog Semiconductor abgeworben hat. Zwar werfen manche Analysten inzwischen ein, dass Apple nur rund 60 Ingenieure habe, die sich mit der speziellen Materie auskennen würden, wohingegen bei Dialog Semiconductor mehr als 700 Leute arbeiten. Aber dieses Argument halte ich für sehr schwach.

Weder Dialog Semiconductor noch Apple produzieren die Chips!

Schließlich ist Dialog Semiconductor ein Chipentwickler und kein Chipproduzent. Das bedeutet, dass die entsprechenden Ingenieure die Chips designen, produziert werden sie anschließend günstig in Asien. Weder Dialog Semiconductor noch Apple produzieren daher diese Chips selbst. Insofern stellt sich eher die Frage, ob bei Dialog Semiconductor nicht viel zu viele Leute arbeiten. Oder anders: Apple muss nicht alle Ingenieure von Dialog Semiconductor abwerben, es genügt wenn sie die klügsten Köpfe für sich gewinnen können.

Zwar wird Dialog Semiconductor Apple nicht über Nacht komplett als Kunden verlieren, aber auf Sicht von drei bis fünf Jahren halte ich ein solches Szenario für realistisch. Da Apple bisher für rund 40% des Jahresumsatzes und mindestens 1/3 des Gewinns stehen dürfte, ist die Reaktion der Anleger verständlich. Aktuell würde ich die Aktie daher weiterhin nicht anfassen, sondern erst die weitere Entwicklung abwarten. Denn wahrscheinlich wird es erst zu Kursen unter 20,00 Euro zu einer Bodenbildung kommen.

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Ein Beitrag von Sascha Huber