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Bitcoin Group: Bitcoin verliert 1.000 US-Dollar, Bitcoin Cash startet durch!

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>>Lohnt sich der Einstieg bei Bitcoin Group SE?

Lieber Leser,

ich habe kürzlich an dieser Stelle über die überraschende Absage an den SegWit2x-Fork berichtet. Innerhalb von 48 Stunden hat der Bitcoin nun 1.000 US-Dollar an Wert verloren. Im Gegenzug hat Bitcoin Cash erstmals die Marke von 1.000 US-Dollar geknackt. Wie geht es weiter und was bedeutet das für die Aktie der Bitcoin Group?

Bitcoin Cash sieht sich selbst als den „wahren“ Bitcoin

Stützend für den Kurs von Bitcoin Cash waren dabei sicherlich auch Berichte, dass die Initiatoren Bitcoin Cash inzwischen als den „wahren Bitcoin“ bewerben würden. Dies mag etwas übertrieben sein, in einem Punkt aber haben sie Recht. Denn anders als beim Bitcoin selbst, hat man es bei Bitcoin Cash zuletzt problemlos geschafft Veränderungen durchzuführen. In den nächsten Tagen wird sich nun zeigen, ob das auch so bleibt.

Denn Bitcoin Cash hat noch für November einen weiteren Hard Fork angekündigt. Dabei soll zwar nur der sogenannte „Emergency Difficulty Adjustment“-Algorithmus (EDA) angepasst werden. Allerdings ist diese Veränderung tatsächlich essentiell für den (möglichen) weiteren Erfolg dieser virtuellen Währung. Sollte dieser Hard Fork daher problemlos funktionieren, wovon auszugehen ist, dürfte er das Vertrauen in Bitcoin Cash weiter stärken.

Der Bitcoin Group kann es egal sein!

Dies könnte dann mittelfristig tatsächlich dazu führen, dass Bitcoin Cash den ursprünglichen Bitcoin ablöst. Ob das positiv oder negativ zu beurteilen ist, muss man sehen. Denn Fakt ist auch, diese Kritik äußerte heute Litecoin-Gründer Charlie Lee, dass das Mining bei Bitcoin Cash eher noch zentralisierter auf wenige Miner ist als beim Bitcoin selbst. Der Bitcoin Group jedoch kann das alles ohnehin egal sein.

Denn die Bitcoin Group ist ja bekanntlich eine Beteiligungsgesellschaft, deren einzige Beteiligung – die Bitcoin Deutschland AG – die Betreiberin der deutschen Handelsplattform bitcoin.de ist. Bis vor wenigen Wochen konnte man auf bitcoin.de auch tatsächlich nur Bitcoins handeln. Inzwischen aber hat man die Plattform auch für Bitcoin Cash und Ethereum geöffnet. Daher wäre eine Ablösung des Bitcoins durch Bitcoin Cash prinzipiell kein Problem. Bis auf die Tatsache, dass der Bestand an Bitcoins des Unternehmens dann weniger wert wäre.

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Ein Beitrag von Sascha Huber

Sascha Huber, gilt schon seit Zeiten des Neuen Marktes als intimer Kenner der Hightech-Branche. So betrieb er von 1998 bis 2001, gemeinsam mit einem Partner, eine der damals führenden Börsen-Hotlines mitsamt zugehörigem Internetportal. Er gehörte damit zu den Ersten, die das Potenzial von Aktien wie Amazon.com, Apple oder eBay erkannten.