Schlusskurs vom 20.02.18:    2,70EUR  -2,88%  -0,08€

Ballard Power: Diese Unterstützung muss jetzt halten, sonst …!

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Liebe Leser,

mit einer V-förmigen Umkehr reagierte der Ballard-Power-Kurs in der Vorwoche auf die Veröffentlichung des Unternehmens, mit dem dieses auf die Shortattacke des Hedgefonds Spruce Point Capital Management geantwortet hatte. Steil schossen die Notierungen wieder in die Höhe und für eine kurze Zeit sah es so aus, als wäre der Spuk schnell wieder vergessen. Doch es kam anders.

Die allgemeine Schwäche des Gesamtmarktes ließ auch die Ballard Power-Aktie zum Ende der letzten Handelswoche wieder unter Druck kommen. Auch der Handelsauftakt zu Beginn dieser Woche war alles andere als gut. Die Aktie geriet schnell wieder auf die abschüssige Bahn und die Kurse ermäßigten sich auf Werte um 3,28 US-Dollar.

Im Vergleich zum deutlich höheren Handelsvolumen unmittelbar vor und nach der Veröffentlichung von Spruce Point Capital Management haben sich die Börsenumsätze zwar wieder deutlich beruhigt. Der Kurs der Aktie ist dennoch erneut auf Talfahrt und will, nicht zuletzt aufgrund der allgemein schwachen Marktlage, derzeit keinen Halt auf der schiefen Bahn finden.

Auf der Ballard Power-Aktie wird deshalb auch weiterhin das Risiko eines allgemein schwachen Marktumfeldes in Verbindung mit einem handfesten Shortangriff lasten. Dass es den Bullen vor diesem trüben Hintergrund schwerfallen wird, nachhaltige Kursgewinne zu erzielen, dürfte außer Frage stehen.

Wichtiger als schnell neue Kursgewinne zu erzielen, ist deshalb die Aufgabe, keine weiteren Kursverluste mehr zuzulassen, denn Ballard Power ist nach wie vor eine ebenso aussichtsreiche wie spekulative Aktie. Das Unternehmen erwirtschaftet noch keinen Gewinn und ist daher auf den Zustrom frischen Kapitals zwingend angewiesen. Eine Shortattacke wie die von Spruce Point Capital Management kann vor dem Hintergrund des stetigen Finanzbedarfs jedoch tödlich sein.

Darauf kommt es nun aus charttechnischer Sicht an

Entscheidend ist deshalb, dass die zentrale Unterstützungszone zwischen 2,60 und 3,10 US-Dollar in den kommenden Monaten nicht aufgegeben wird. Auf diesem Kursniveau bewegte sich die Aktie im vergangenen Jahr zwischen April und August. Damit ist die Aktie hier gut unterstützt. Hinzu kommt, dass die Unterstützungszone verhältnismäßig breit ist.

Die Aufgabe für die Bullen für den Rest des Monats Februar ist damit klar definiert. Der obere Rand der zentralen Unterstützung bei 3,10 US-Dollar sollte verteidigt und der steile Abwärtstrend der letzten Tage gebrochen werden. Gelingt dies nicht, wird man sich bei Spruce Point Capital Management in den nächsten Wochen wohl freudig die Hände reiben.

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Ein Beitrag von Dr. Bernd Heim