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Mit Optionsscheinen more time to live?

 
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Optionsscheine: Funktionsweise

Möglichkeiten über Möglichkeiten – ganz plakativ ausgedrückt, ist das das Herz von Optionsscheinen. Das Wort „Option“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet nämlich „freier Wille“ oder – und diese Übersetzung passt hier besser – „Möglichkeit“. Optionsscheine sind also die Möglichkeit, einen bestimmten Wert in der Zukunft zu einem bestimmten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder zum Ende einer bestimmten Bezugsfrist zu handeln. Optionsscheine gehören zu den sogenannten Derivaten, sie werden also als besonders risikoreiche Anlageform eingestuft.

Es gibt zwei Typen von Optionsscheinen: Bei der europäischen Option wird zu einem bestimmten Zeitpunkt am Ende der Optionslaufzeit gehandelt. Im Gegensatz dazu können Sie bei der amerikanischen Option diese über die gesamte Optionslaufzeit ausüben. Optionsscheine gibt es als Call-Optionsscheine und als Put-Optionsscheine. Verkürzt gesagt setzen Sie bei Call-Optionsscheinen auf steigende Kurse, bei Put-Optionsscheinen auf Kursverluste.

Interessant sind Optionsscheine insofern, weil sie trotz des anlegerischen „Drahtseilaktes“ mit Netz und doppeltem Boden ausgestattet sind. Sie haben nämlich die Möglichkeit, auf die Ausübung Ihres Optionsscheins zu verzichten. Und verlieren damit maximal das für den Optionsschein eingesetzte Kapital. Aber wir wären hier nicht bei den „Proffe News“, wenn wir uns nicht mit Profiten statt mit Verlusten beschäftigen würden. Daher ein Blick auf das Funktionsprinzip von Call-Optionsscheinen:

Sie erwerben mit einem Optionsschein das Recht, einen Wert (zum Beispiel eine Aktie) zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Dieser Preis ist der sogenannte „Basispreis“. Steigt der Kurs, können Sie zum Basispreis kaufen und die Aktie im gleichen Moment zum eigentlichen Tagespreis verkaufen. Sie hören es schon in der Kasse klingeln? Vorsicht!

Denn ganz so einfach ist es in der Praxis nicht. Sie müssen nämlich unter anderem das Bezugsverhältnis beachten. Konkret könnte das Bezugsverhältnis so aussehen, dass Sie zehn Optionsscheine benötigen, um eine Aktie für den Basispreis kaufen zu dürfen.

Liegt der Basiswert der Aktie über dem Basispreis des Optionsscheins, ist der innere Wert (noch ein wichtiger Begriff, den Sie sich merken sollten) positiv, der Optionsschein ist „im Geld“. Sind Basiswert und Basispreis identisch, spricht man von „am Geld“. Liegt der Basiswert unterhalb des Basispreises, ist der Optionsschein „aus dem Geld“. In den beiden letzten Fällen ist der innere Wert des Optionsscheins gleich Null. Sie sehen: Ganz so einfach ist es mit den Möglichkeiten mithilfe von Optionsscheinen doch nicht.

Optionsscheine vs. Optionen

Und hier kommt noch eine wichtige Info: Optionsscheine sind nicht zu verwechseln mit Optionen! Optionen bieten noch sagenhaftere Chancen als Optionsscheine – und damit auch jede Menge Risiko. Sie sind deshalb nur für erfahrene Anleger mit einer entsprechenden Liquidität geeignet. Wenn Optionsscheine der Porsche unter den Autos sind, dann sind Optionen der Porsche Turbo. Und diesen Wagen würden Sie ja auch keinem Fahranfänger empfehlen, oder?

Um mit Optionen handeln zu können, benötigen Sie ein US-Konto, das für das Handeln mit Optionen ausgelegt ist. Oder einen europäischen Broker. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann’s losgehen. Das soll heute aber nicht das Thema sein, daher lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, wie Sie stattdessen in Optionsscheine investieren können.

So können Sie in Optionsscheine investieren

Sie sind risikofreudig und haben ausreichend „Spielgeld“? Dann wagen Sie sich alleine aufs (Börsen-)Parkett.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, lassen Sie sich beim Investieren in Optionsscheine von mir unterstützen. Wenn Sie mit wenig Risiko ein solides Vermögen aufbauen wollen und dabei auch Optionsscheine nutzen möchten, empfehle ich Ihnen meinen Börsenbrief „Proffes Trend Depot“.

Neben dem Standard- und dem US-Trader-Depot, welches beide Aktiendepots sind, habe ich ein sogenanntes Power-Depot zusammengestellt. Dieses Power-Depot beinhaltet diverse Optionsscheine. Durch die Drittelung haben Sie einige Werte, die „eine sichere Bank“ sind und trotzdem die Möglichkeit, mit Optionsscheinen in relativ kurzer Zeit ein beachtliches Plus zu machen.

Sind Sie ein erfahrener Anleger, und volatile Kurse bringen Sie nicht um Ihren Schlaf, dann nutzen Sie meinen Börsenbrief „Proffes Optionsschein Trader“. Damit können Sie die eingangs beschriebenen Chancen nutzen, Sie haben aber mich als begleitenden Experten an Ihrer Seite.

Optionsschein-Pakete: Das Beste aus allen Welten

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, wie Sie von Optionsscheinen profitieren können. Und zwar, indem Sie ein von mir zusammengestelltes Paket mit Optionsscheinen oder Knock-Outs kaufen. Das lassen Sie dann so lange liegen, bis Sie wieder von mir hören. Und verkaufen dann entsprechend meiner Anleitung. Und freuen sich über einen schönen Gewinn.

Klingt zu schön, um wahr zu sein?

Dann lassen Sie uns doch mal einen Blick auf das Optionsschein-Paket aus 2017 werfen: In knapp vier Monaten hat sich der Wert des Optionsschein-Paket glatt verdoppelt. Ich spreche von sagenhaften 101,24 Prozent!

Optionsschein Paket 2017: Nettovermögen und Schlusskurs

Zahlen versachlichen ja bekanntlich die Diskussion, und ich könnte mir vorstellen, dass Sie spätestens jetzt überzeugt sind und sich denken: „So möchte ich auch investieren!“ Für diesen Fall habe ich gute Nachrichten. Ich bereite derzeit entsprechende Pakete vor – und werde Sie informieren, sobald ich Ihnen ein Optionsschein-Paket zur Verfügung stellen kann.

Fall Sie nicht bis dahin warten möchten, lassen Sie doch schon mal Ihr Geld nebenher für Sie arbeiten – und investieren gemäß meiner Trendfolge-Strategie aus „Proffes Trend Depot“. Und wie immer gilt: Nehmen Sie sich auch die Zeit zum Leben!

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