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Mehr als 90 % aller Investoren verlieren Geld – weil sie die wichtigsten Fakten nicht kennen

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Lieber Leser,

dies ist kein Crash-Bericht, sondern eine Bestandsaufnahme. Ich habe vor kurzem den Beitrag eines Analysten gefunden, der mich mit sehr stark herausgearbeiteten Fakten beeindruckte. Die Welt wird weiterhin mit wertlosem neuen Geld überflutet: Allerdings machen wir uns in aller Regel nicht klar, wie stark der Wertverfall bereits reicht.

Das Nixon-Trauma

Seit 1999, also kurz vor dem Beginn der Finanzkrise an den Aktienmärkten (im Jahr 2000), verlor der Dow Jones gegenüber Gold, dem sicheren Geld, 63 % an Wert! Der Dow Jones selbst ist seither um weit mehr als das Doppelte gestiegen, je nach Einstiegszeitpunkt um das Dreifache. Das Verhältnis des Barometers im Verhältnis vom Dow Jones zum Goldpreis ist inzwischen bei weniger als 17 angekommen (während die Maßzahl 1999 bei etwa 42,50 lag) und soll nach diesem Analysten rasch Richtung 0 sinken.

Seit 2011 stieg das Verhältnis zwar zugunsten des Dow Jones, aber nur leicht. Aktuell knickt es wieder ein. So, wie sich der Chart präsentiert, wird der Dow Jones zumindest bis zum Tiefpunkt dieses Verhältnisses bei etwa 7,5 absacken. Dort befand sich der Index zuletzt im Jahr 2012, als es massiv nach unten gegangen war. Ausgehend vom heutigen Verhältnis also dürfte der Dow Jones – und damit auch die anderen Märkte – gegenüber Gold vergleichsweise schnell noch mehr als 50 % verlieren. Das heißt nicht, dass der Index verliert – er kann auch weniger rasch steigen. Die Wahrscheinlichkeit allerdings für enorme Probleme an den Märkten ist exorbitant groß.

Der Analyst jedoch geht noch weiter. Er rechnet mit einem „relativen Verlust“ der Aktien gegenüber Gold, der 95 % stark werde. Gold sei seit 1971 in Dollar gemessen um das 44fache nach oben geklettert. Das 44-fache! Wenn Sie beispielsweise 1.000 Dollar in Gold angelegt hätten, würden Sie heute über ein kleines Vermögen von 44.000 Dollar verfügen.

Schuld könnte der damalige Präsident Nixon sein. Der hatte den Dollar von den Goldketten befreit: Der Dollar, so kündigte er an, würde künftig nicht mehr durch das gelbe Edelmetall gedeckt sein. Über lange Zeit war der Dollar goldgedeckt und eroberte sich so neben der militärischen Vormachtstellung der USA seine Weltmacht. Jeden Dollar, den eine Zentralbank aus dem Ausland einreichte, würde die USA gegen entsprechendes Gold eintauschen, so das Versprechen. Das sollte die Währung sicher erscheinen lassen. Nur hatten die USA das Gold schon gar nicht mehr in den nötigen Mengen. Infolgedessen explodierte danach der Goldpreis – absolut betrachtet -, während der Dollar an Wert verlor.

Die USA konnten sich indes, von den Fesseln des Goldversprechens befreit, enorm verschulden: 1971 betrug die Auslandsverschuldung noch 400 Milliarden Dollar oder 0,4 Billionen Dollar. Heute sind es 22 Billionen Dollar, also mehr als um den Faktor 50 gestiegene Schulden.

Der Zusammenbruch kommt – und Gold hilft…. Denken Sie daran.

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Trumanshow  36 20:26
Bekommst ein goldenes Sterndl denn so wars ja auch. = " ...wer es umzudrehen versteht..."<
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https://ycharts.com/indicators/comex_gold_futures_managed_money_short_positions
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Persönlich bin ich nicht so bullisch für Gold wie viele andere hier. Im Managed Money besteht ein e


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