Lithium Aktien

Liebe Leser,

Lithium ist in der jüngeren Vergangenheit zu einem neuen Hype an den Börsen geworden. Innerhalb von einem Jahr sind die Notierungen der Lithium Aktien und entsprechenden Unternehmen um teils mehr als 100 % nach oben geschossen. Annähernd wahllos, unabhängig davon, ob es sich um die reinen Förderer handelte, um sogenannte Explorer bis hin zu den Produzenten von Batterien. Die entscheidende Frage: Geht der Hype weiter? Lässt sich mit diesem Segment viel Geld verdienen? Wir sind der Frage hinterhergegangen.

Die Branche scheint mittel- und langfristig ausgesprochen interessant zu sein, denn Lithium ist eines der großen Versprechen, wenn es um die Zukunft der Mobilität geht. Lithium-Batterien werden benötigt, um Elektro-Autos zu bauen.

Insofern kann der Hype selbst dann, wenn es zwischenzeitlich zu Rückschlägen kommen sollte, mittel- und langfristig wieder massiv an Fahrt gewinnen, wenn die E-Autos weiter an den Markt drängen. Grundlage dieses Hypes ist die Erwartung, dass E-Autos nicht nur in Deutschland gefördert werden sollen, sondern EU-weit durchgesetzt werden. Es dürfte zu Verboten bei Dieselfahrzeugen und PKWs mit Verbrennungsmotoren kommen.

Lithium Aktien auch in den USA und im fernen Osten

Schließlich werden E-Autos auch in den USA und dann sogar im fernen Osten die Chance haben, einen großen Markt zu eröffnen. Schon vor einiger Zeit haben Unternehmensberater festgestellt, der Anteil von E-Autos am gesamten Markt der Neuwagen nehme in Japan, in China, in den USA und bei uns in Westeuropa im Jahr 2020 ungefähr 26 % ein. Das wären immerhin 14 Millionen Autos, der Markt der benötigten Lithium-Ionen-Batterien könne sich auf gut 25 Milliarden Dollar belaufen.

Dabei stellen sich indes noch immer massive Probleme. Analysten haben ermittelt, dass die Batterien künftig weiterhin 8.000 Dollar bis sogar 10.000 Dollar kosten sollen. Damit wären Elektroautos weiterhin für den Massenmarkt faktisch nicht einsetzbar, zumal im fernen Osten nicht, indem gerade benzingetriebene Fahrzeuge vergleichsweise deutlich günstiger sind.

Zudem werden solche Fahrzeuge bzw. deren Batterien auch in den kommenden Jahren noch Probleme mit der Reichweite haben. Mehrere hundert Kilometer Reichweite wie bei Verbrennungsmotoren sind diesen Annahmen zufolge unwahrscheinlich.

Eine der größten Sorgen am Markt aber war, dass Lithium zum Engpassfaktor werden könne. Dazu heißt es zwar, dass es in absehbarer Zeit „in den nachgefragten Mengen zur Verfügung stehen“ werde, so ein Industrieexperte. Dennoch gehen viele Beobachter davon aus, dass es zu Knappheiten kommen könne.

Wird Lithium Aktien knapp? Der entscheidende Faktor für Investoren von Lithium Aktien

Lithium könne immerhin wiederverwendet werden, so die Meinung der Experten. Allerdings sollte der Verbrauch in den kommenden Jahren weiterhin massiv steigen. Denn Lithium wird in Batterien für die verschiedensten Technologien verwendet. Dies sind Smartphones, Kameras und auch Netbooks.

Die Stimmung bei Lithium Aktien sieht anders aus:

Der Preis von Lithium hatte sich allein seit Anfang 2016 binnen kürzester Zeit deutlich erhöht. Lithiumcarbonat kostete nach 12 Monaten durch den Einsatz von Elektroautos von etwa 6.500 US-Dollar auf 12.000 bis 14.000 Dollar erhöht und damit teils über 100 % zugelegt. Das wiederum zeigte, dass bereits ein kleiner Boom reicht(e), um hier einen deutlichen Nachfrageschub und damit eine Preissteigerung zu erzwingen.

Da der Preis nicht nur spekulativ ermittelt wird, sondern ein Knappheitsindikator ist, zeigt sich das ganze Dilemma. Die höhere Nachfrage wird den Preis weiter in die Höhe treiben. Einige Zahlen verdeutlichen dies. So wurde in einer Analyse der HSH-Nordbank unterstellt, die Nachfrage nach Lithium werde sich bis zum Jahr 2025 insgesamt verzehnfachen. Ob dies eine Preissteigerung von 1.000 % nach sich zieht, bleibt naturgemäß offen. Dennoch kann unterstellt werden, dass der Preis auf Basis der bisherigen Fördermengen sich vervielfachen wird.

Wie der Bedarf nach Lithium wächst

Ein Rechenbeispiel, das zur Prognose für das Jahr 2025 passt. Der Kult-E-Mobilproduzent Tesla möchte bis zum Jahr 2020 die jährliche Produktion auf 500.000 Elektroautos erhöhen. Dafür werden nach den aktuellen Schätzungen 24.000 Tonnen Lithium benötigt. Im Jahr 2016, also knapp 10 Jahre vor dem Ende des Prognosezeitraums der HSH, wurden etwa 40.000 Tonnen Lithium produziert. Das zeigt, dass in naher Zukunft – jedenfalls in den kommenden Jahren über 2020 hinaus – der Bedarf immens wachsen wird. Die HSH-Nordbank unterstellt bis zum Jahr 2025 deshalb eine Nachfrage in Höhe von 500.000 Tonnen im Jahr.

Zwischenfazit: Lithium ist und wird immer stärker nachgefragt. Am Ende wird entscheidend sein, ob diese Prognosen annähernd zutreffen und wie sich die weltweit verfügbaren Lithium-Reserven im Vergleich dazu entwickeln.

Lithium-Reserven: Reichen die?

Das Fraunhofer-Institut dämpft die Sorge etwas und geht davon aus, dass die Lithium-Reserven selbst bei einer wachsenden Nachfrage sogar noch bis zum Jahr 2050 reichen sollten. Dafür allerdings werde es notwendig, die Recycling-Fähigkeiten deutlich auszubauen, zudem werden neue Technologien für die Produktion von Batterien verlangt.

Gerade die Anforderungen an das Recycling jedoch sind immens. Aktuell gibt es zwar zahlreiche Unternehmen, die Lithium-Ionen-Akkus entsorgen können, das Recycling jedoch steht noch einmal auf einem anderen Blatt. Voraussetzung für die prognostizierte Entwicklung also wäre es, dass die Industrie sich dort noch entwickeln wird.

Das Fazit für Lithium: Es sieht derzeit so aus, als sei Lithium auf dem Weg, tatsächlich zu einem der wichtigsten, wenn nicht dem wichtigsten Rohstoff der Welt zu werden. Die Knappheitsindikatoren, namentlich die Preise für den Rohstoff, zeigen an, dass die Branche damit rechnet, Lithium könne knapp werden. Dies setzt voraus, dass die Nachfrage nach E-Mobilität in der ganzen Welt, auch in den USA und in Japan, wie geplant zunehmen wird. Stimmen diese Voraussetzungen wie nun erwartbar, dann wird die Lithium-Nachfrage anhalten. Solange dies nicht widerlegt ist, dürfte die Branche der fördernden, der verarbeitenden und der handelnden Unternehmen wie auch der entsorgenden und der recycelnden tatsächlich von der Entwicklung profitieren. Dann ist die Hausse am Markt gerechtfertigt und kann sich als nachhaltig erweisen. Dann ist Lithium das neue „Gold“ oder „Öl“.

Die Entwicklung an den Finanzmärkten von Lithium Aktien

Dementsprechend hatte kürzlich auch „Blackrock“, der weltweit größte Vermögensverwalter, kundgetan, Lithium-Förderunternehmen in den Rohstoff-Fonds aufgenommen. Es dürfte demnach einen deutlichen Nachfrageanstieg nach Lithium geben.

Auch die Commerzbank bzw. deren renommierter Analyst Eugen Weinberg schließt sich der Auffassung an. Die Nachfrage können sich wegen des E-Auto-Booms tatsächlich vervielfachen. Allerdings erwartet Weinberg wiederum, Lithium würde zumindest nicht knapp werden. Die bislang erschlossenen Vorkommen würden seiner Meinung nach noch „für Jahrhunderte“ reichen. Deshalb ist der Markt letztlich mit Vorsicht zu genießen.

Die bereits ausgemachte Goldgräberstimmung sollten Investoren genau betrachten und langfristig eher auf Unternehmen setzen, die bereits Lithium produzieren. Hier ist es wie auf dem Goldmarkt: Junior-Minen und Explorationsgesellschaften versprechen hohe Vorkommen, sind aber nicht in der Lage, Erfolge nachzuweisen.

Viele sogenannte Börsendienste verdienen daran, dass die kleinen Unternehmen „gepusht“ werden. Dabei verbreiten die Redaktionen „Stories“, die ein großes Wachstum vermuten lassen, das sich jedoch in der Realität oftmals nicht widerspiegeln wird. Ein Beispiel dafür ist die Aktie von „Senator Minerals“. Ein Junior-Explorer, der 2018 von 0,40 auf Tops von 1,34 Euro angestiegen war, um dann gnadenlos abzustürzen. Die Firma soll nach Angaben eines Rohstoffberaters Stefan Müller lediglich ein Stück Land besessen haben – in Saskatchewan -, für das ein Uran-Vorkommen angenommen wurde. Eine Mine, die notwendig für die Förderung notwendig ist, habe die Firma gar nicht besessen.

Niemand in Kanada habe die Aktie gekannt, hier in Deutschland jedoch sei massiv für das Unternehmen geworben worden. Dieses Prinzip findet sich bei zahlreichen dieser Anbieter. So sind viele Projekte noch nicht hinreichend bewertbar. Es gibt keine Machbarkeitsstudien, bis zu einer tatsächlichen Förderung würde es selbst im besten Fall lange dauern – und deshalb sind diese Titel oftmals zu gefährlich.

Der richtige Weg: Produzierende Gesellschaften

Der richtige Weg sind dann wiederum produzierende Gesellschaften. Vier davon sind bekannt. Der Grund, warum diese Unternehmen weit sicherer sind als die zahlreichen Projektgesellschaften, ist einfach. Es ist nicht möglich, Lithium direkt zu kaufen. Anders als bei Gold oder anderen Rohstoffen können Investoren vom Boom also ohnehin nur über Aktien profitieren. Hier sind die genannten Weltmarktführer aus der Produktion daher vergleichsweise sicher.

Lithium Aktie Albemarle

Albemarle ist ein US-Konzern, der als Lithium-Produzent eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Anders als bei vielen andere Unternehmen der Branche handelt es sich nicht um einen Pennystock, sondern ein Unternehmen mit hinreichender Marktkapitalisierung. Die Aktie kann also zumindest nicht „gepusht“ werden. 2018 liefen etwa 110 Millionen Aktien um. Die Marktkapitalisierung bewegt sich je nach Aktienkurs im ein- oder zweistelligen Milliardenbereich.

Investoren können das Papier auch in Deutschland kaufen. Dies ist an den Börsen von Frankfurt und Stuttgart möglich. Die Volumina sind hinreichend, um spekulative Vorgänge vergleichsweise gut ausschließen zu können.

Zudem wird das Unternehmen in Deutschland von Banken beobachtet und erhält zumindest laufend Bewertungen, die eine Einordnung des Geschehens erlauben. Für die vergangenen Jahre wurden auch in Deutschland Unternehmensergebnisse von Analysten publiziert. So war das Ergebnis je Aktie durchgehend positiv und soll auch in den kommenden Jahren positive Werte ausweisen. 2018 etwa wurden Gewinne in Höhe von 2,80 Dollar je Aktie vermeldet und unter Berücksichtigung besonderer Faktoren sogar Gewinne von 7,74 je Aktie. Der Buchwert wurde mit etwa 35 Dollar/Aktie abgeschätzt.

Die Aktie hat bis dato seit 2007 jährlich ein Plus von 13,5 % geschafft. Als Produzent ist der Wert eine der vielversprechendsten langfristigen Investitionsmöglichkeiten.

Lithium Aktie FMC

Auch ein hier in Deutschland bekanntes Unternehmen wie FMC kommt als Investment in Frage. FMC gilt als „Produzent“ und Profiteur von Lithium. Zudem ist FMC in verschiedenen Branchen etwa im Konsumgüterbereich angesiedelt. Die Aktie wird in Deutschland gehandelt und ist damit frei vom Verdacht, unter Kursmanipulateure fallen zu können, die auf einen geringen Handelsumsatz setzen und davon profitieren, den Kurs einfach gestalten zu können.

In der Regel ist der Gewinn des Unternehmens bezogen auf den Kurs relativ hoch, das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) verläuft oft zwischen 15 und 18. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) ist mit etwa 4 so niedrig, dass Value-Investoren die Aktie gleichfalls gerne kaufen. Zudem steht der Wert ohnehin in Deutschland intensiv unter Beobachtung von Bankanalysten. Damit würden sich fundamentale Änderungen relativ schnell in den Bewertungen und Einschätzungen zeigen, die Aktie wird demnach keine negativen Überraschungen für Investoren bringen.

Wer in den Wert investiert hat, konnte sich in den vergangenen Jahren in der Regel über schöne Gewinne freuen. So gelang es seit 2007, einen jährlichen Durchschnittsgewinn von +11,6 % zu erwirtschaften und damit mehr zu verdienen als der Markt. Zudem ist der Kurs ohnehin seit mehr als 15 Jahren in einem langfristigen charttechnischen Aufwärtstrend, in dem die Notierungen unter Schwankungen immer stärker nach oben klettern.

Lithium Aktie Tianqi Lithium

Auch Tianqi zählt zu den wenigen Produzenten von Lithium und ist in dieser Hinsicht interessant. Das Unternehmen hat seinen Stammsitz in China, ist allerdings auch in Deutschland handelbar. Der Wert hat seinen Umsatz im Laufe der Jahre deutlich vergrößern können. Seit 2014 verdoppelte sich der Umsatz um mehr als 60 % jährlich. Zudem sind damit einhergehend auch die operativen Gewinne gestiegen und explodierte etwa 2016 förmlich. Das Eigenkapital, also der Überschuss des bilanziellen Vermögens über die Verbindlichkeiten, entwickelte sich erfreulich positiv, die Eigenkapitalrentabilität ist sogar teils auf mehr als 30 % angestiegen.

Diese Daten verdeutlichen, dass Tianqi an sich ein fundamental interessantes Unternehmen sein kann. Zudem ist die Marktkapitalisierung mit annähernd 10 Milliarden Euro hoch genug, um Spekulanten abzuwehren, die auf die geringe Handelbarkeit setzen könnten.

Allerdings gibt es einen gravierenden Nachteil für Investoren: Sie können die Aktie nur über die Börse „Shenzhen Stock Exchange“ ordern. Das wiederum bedeutet, Sie könnten zwar handeln, allerdings dürften die Kosten des Handels vergleichsweise groß sein. Dennoch hier zu den Kennzahlen des Handels an der Börse:

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis beläuft sich rechnerisch durchschnittlich auf etwa 30. Dies ist vergleichsweise niedrig, da der Branchendurchschnitt bei gut 100 liegt.

Das Kurs-Umsatz-Verhältnis beträgt im Mittel in etwa 12 bis 14, die Branche ist hier allerdings mit gut 8 günstiger bewertet.

Das sogenannten Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) beträgt etwa knapp 50. Hier hat die Branche einen Mittelwert von gut 400. Demnach sieht es in diesem Segment gut für das Unternehmen aus.

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) beläuft sich im Durchschnitt auf ungefähr 7-8. Dies ist im Branchenvergleich wiederum etwas teuer, dort werden etwa 20 % weniger für den Buchwert des Unternehmens gezahlt.

Insofern ist das Unternehmen ein vergleichsweise solider Wert, der wie betont von der Produktion Lithiums profitiert und nicht von Phantasieprojekten. Auf der anderen Seite dürfte der Handel mit der Aktie für Investoren nicht einfach sein.

Lithium Aktie SQM (Sociedad Quimica y Minera SA)

Das Unternehmen SQM ist in Chile beheimatet. Dies ist einer der bedeutendsten Märkte für Lithium überhaupt. Insofern ist die Aktie an sich bereits relativ interessant. In Deutschland können Sie die Aktie an den Börsen Frankfurt, Stuttgart, Berlin handeln. Auch international ist der Titel handelbar, sodass die Handelssicherheit relativ groß ist. Die Kurse einzelner Börsen lassen sich recht gut miteinander vergleichen.

Die Marktkapitalisierung ist mit 15 Milliarden Dollar relativ groß, der Kurs kann auch wegen des schieren Wertes des Unternehmens kaum manipuliert werden. Wirtschaftlich ist der Konzern gut aufgestellt. So gilt Chile wie dargestellt neben Chile als Hauptakteur auf dem Markt der Lithium-Produktion. Die aktuellen Schätzungen unterstellen bereits, dass die Nachfrage und auch die Projektentwicklung in den kommenden Jahren sich verlangsamen könnten. Zudem seien auch politischen Bedingungen als befreiender Faktor hinzugekommen, ein sogenannter „Mitte-Rechts“-Präsident soll künftig die Wirtschaft stärker als bislang fördert.

Das Unternehmen selbst soll trotz dieser Rahmenbedingungen in diesem Geschäftsjahr um 15 Tonnen auf dann 63 Tonnen steigern.

Dies macht sich in den Bewertungen des Unternehmens und an der Börse bemerkbar. So wird unterstellt, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit gut 30 vergleichsweise moderat und fair sein soll. Die Industrie selbst soll in Chile allerdings günstiger bewertet sein. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) beläuft sich hingegen auf durchschnittlich etwa 7, während dies in der Branche deutlich höher bei 10 bis 11 liegt. Das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) beträgt allerdings hohe 140. Auch dies ist indes niedriger als es für die sonstigen Unternehmen der Branche, bei denen ein KCV von 250 zu messen ist.

Das Kursbuchwert-Verhältnis (KBV) wiederum beläuft sich auf einen Wert von 6 bis 7 und ist damit vollkommen im Mittel der Branche.

Zusätzlich ist hier zu bedenken, dass das Unternehmen nicht nur Geld verdient, sondern in Form von Dividenden auch mit Investoren teilt. Die Dividendenzahlungen erfolgen vierteljährlich. Dabei beläuft sich die Dividendenrendite bezogen auf den jeweiligen Kapitaleinsatz auf etwa 3 %. Dies ist im Branchendurchschnitt viel.

Tendenziell zeigt der Chart der Aktie, dass es für den Wert nach einem Einbruch spätestens im Januar 2016 deutlich nach vorne gegangen ist. Der folgende Aufwärtstrend allerdings steht jederzeit auf tönernen Füßen, sobald die Branche einen Nachfrageeinbruch befürchten muss. Aufgrund der guten Gewinnsituation und der Lithium-Schätze in Chile jedoch ist das Unternehmen und damit auch die Aktie in der Lage, in besseren Zeiten wieder stark zu gewinnen.

Fazit: Wer in den Bereich „Lithium“ investieren möchte, sollte sich auf den Bereich „Produktion“ konzentrieren. Die Produktion von Lithium ist deutlich besser kalkulierbar, wenn schon Ergebnisse aus den vergangenen Jahren vorliegen. Neue oder junge Unternehmen wie auch reine Explorer ohne Minen und Daten sind hingegen deutlich zu riskant. Dementsprechend riskant dürfte es auch sein, in Branchenfonds zu investieren, die auf den gesamten Sektor setzen. Diese Fonds werden stets wegen der Streuung auch die jungen Unternehmen einbeziehen und damit das Risiko des gesamten Portfolios deutlich vergrößern.

Zudem gilt es zu beachten, dass die Schwankungen in Abhängigkeit von der politischen Förderung von Lithium beträchtlich sein können. Hier empfiehlt es sich, das Depot mit gezielten Stop-Loss-Marken zu steuern und die Risiken zu minimieren. Wegen der Kurssicherheit ist der Handel dort vorzuziehen, wo die höchsten Umsätze stattfinden. Ist dies wie bei dem untersuchten chinesischen Unternehmen der Fall, dann wird ein Engagement wiederum teuer. Favoriten sind Unternehmen, die hier handelbar sind und bei denen hohe Dividenden ausgezahlt werden.

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