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Kommt es zum Crash?

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Liebe Leserinnen und Leser,

vor etwa 14 Tagen schrieb ich Ihnen, dass Donald Trump mit seinem Handelskrieg die Märkte verwirrt. Dennoch sei dies mittel- und langfristig „kein Problem“. An dieser Einschätzung hat sich trotz der vermeintlichen Tiefschläge der zurückliegenden Tage nichts geändert. Ich bin der Meinung, dass die Märkte in diesem Jahr noch erhebliches Potenzial haben. Und deshalb können Sie heute mit einer ganz speziellen Technik gleich wieder investieren.

Unter dem Strich ist nichts passiert

Doch sehen wir uns kurz an, was in den vergangenen 14 Tagen eigentlich passiert ist. Zuletzt haben die Kurse deutlich nachgegeben und wir hatten den Eindruck, als ginge nun ein kleines Börsenbeben über uns nieder. Die Zahlen liefern andere Fakten:

  • Der Dax verlor in den vergangenen 14 Tagen gerade einmal 2,4 %
  • Im MDax ging es nur um 1,2% nach unten
  • Der britische Index FTSE 100, der wegen des Brexits den Prognosen nach besonders anfällig sein müsste, gab nur um 1 % nach
  • Der S&P 500 aus den USA verlor 2,4 %
  • Der Dow Jones ist mit 2,7 % nach unten gerutscht
  • Und schließlich ist der Euro Stoxx 50 mit dem Minus von 3,4 % einer der größeren Indizes im Westen mit Verlusten, die sich allerdings in Grenzen halten.

Brisanter wurde es ausgerechnet beim Hongkong-Index Hang Seng. Der gab um 5,1 % nach. Der japanische Nikkei 225 ging mit -5,7 % aus dem Handel der vergangenen beiden Wochen.

Halten wir also fest: Unter dem Strich haben vor allem die asiatischen Märkte bislang verloren. Der Handelsstreit, den Trump vom Zaun gebrochen hat, schadet den Börsen im Westen bei weitem nicht so stark, wie es vielleicht wirkte.

Trump verhandelt bereits wieder

Ich hatte Ihnen vor 14 Tagen geschrieben, dass der Handelsstreit natürlich Auswirkungen haben kann. Schließlich sind auch die USA betroffen. Der Export für Produkte, die für China bestimmt sind, sank im ersten Quartal bereits um 30 %.

Dies allerdings liegt eher an der relativen Schwäche der chinesischen Wirtschaft und nicht am neu ausgebrochenen Handelsstreit. Der Handelsstreit wird meiner Einschätzung nach in den kommenden Wochen und Monaten wieder beigelegt. Zu wichtig sind die gegenseitigen Märkte auch für Donald Trump. Der möchte im kommenden Jahr erneut zum Präsidenten der USA gewählt werden.

Ungünstig: Konjunkturprognosen

Dennoch sollten wir natürlich nicht übersehen, dass die Konjunkturprognosen in der EU jetzt ungünstiger sind denn zuvor. Die Zahlen variieren zwar, zeigen aber nach unten. Vor allem bei uns in Deutschland haben sich die Prognosen verdüstert: So soll die Volkswirtschaft im laufenden Jahr um lediglich 0,5 % wachsen. Damit ist die bisherige Prognose um (je nach Institut) etwa einen Prozentpunkt nach unten korrigiert worden.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat indes schon Entwarnung gegeben – allerdings wohl eher wegen der anstehenden Wahlen. Schon im kommenden Jahr soll die Wirtschaft wieder kräftig wachsen – um etwa 1,5 %.

Doch auch in der EU insgesamt ist das Wirtschaftswachstum mau. 1,2 % Wachstum sind angesichts der Niedrigzinsen ein Alarmsignal. Niedrige Zinsen sollen für gewöhnlich höhere Kreditnachfragen und damit Wachstumsimpulse erzeugen. Der Motor stottert.

Auf der anderen Seite ist das Wachstum nicht zufällig in sich zusammengefallen. Es betrifft zunächst die Autoindustrie, die unter den Rückschlägen in den USA litt. Bedingt durch den Dieselskandal begann das Problem bereits im Jahr 2018. Zudem konnten einige Umsätze erst später verbucht werden.

Insgesamt ist die Nachfrage nach Autos in den USA erheblich gesunken. Der Absatzboom ist vorbei. Dies merken die deutschen Autohersteller in ihrer Gesamtbilanz. Bei VW liegt das erwartete Absatzminus 2019 etwa bei 5,1 %. Auch Daimler wird weniger verkaufen, wohingegen Porsche nach einem starken Auftakt in diesem Jahr sogar bessere Verkaufszahlen. Diese Industrie wird deshalb in diesem Jahr schwächeln.

Bleiben die Zinsen in der EU und in den USA allerdings niedrig, dann ist die erwartete Erholung der Wirtschaft zumindest wahrscheinlich. Denn bislang waren die Volkswirte davon ausgegangen, dass die Zinsen in den USA im Laufe des Jahres noch erhöht würden. Das scheint jetzt nicht mehr der Fall zu sein. Das Zinsumfeld begünstigt die Wirtschaft und damit also die Börsen sogar.

Zinsen bleiben niedrig – Beleg: Der „Bund Future“, der gewinnt, wenn die Zinsen niedrig sind

Quelle: www.boerse.de

Der Bund Future steigt gegenläufig zum Zins und gilt als gutes Signal für weiterhin niedrige Zinsen

Die Kurse des Bund Future stagnieren zwar seit 2016, dies allerdings ist dem ohnehin niedrigen Zins geschuldet. Niedriger als aktuell können die Zinsen nicht mehr werden. Würden die Zinsen beispielsweise auf -2 % sinken – bezogen beispielsweise auf gewöhnliche Bankkonten -, würde es zu einem Bankrun kommen. Niemand wollte sein Geld noch auf der Bank belassen. Die natürliche Untergrenze ist demnach aktuell in etwa erreicht.

Für die Aktienmärkte ist dies vorläufig recht gut. Sehr niedrige Zinsen können auch ein Alarmsignal sein und anzeigen, dass die Konjunktur mit aller Gewalt angekurbelt werden soll. Dies hat in Japan über viele Jahre zu einer „Deflation“ geführt, in der die Wirtschaftstätigkeit wegen fehlender Investitionen sogar rückläufig war. In der EU droht dieses Szenario nicht.

Keine Deflationsgefahr

Die Situation in Japan ist nicht vergleichbar. Alle Wirtschaftsteilnehmer wissen, dass die Wirtschaft in der EU-Zone in den vergangenen Jahren vernünftig gewachsen ist. Die niedrigen Zinsen wurden nicht als Angstindikator aufgefasst, sondern haben durch billiges Geld tatsächlich das Wachstum belebt. Das Vertrauen in diese Maßnahme ist nicht plötzlich verschwunden.

Tatsächlich ist auch die Geldmenge in der Euro-Zone nicht rückläufig, wie es in einer deflationären Situation sein müsste.

Geldmenge wächst weiter – es gibt keine Deflationsgefahr (vgl. die Jahreswachstumsrate)

Quelle: http://sdw.ecb.europa.eu

Die Geldmenge M1 zeigt die Menge an „Geld“, die „umläuft“ sowie die Kontogeldbestände mit einer Laufzeit von bis zu 30 Tagen rechnen. Da auch dieses Geld verfügbar ist, zählt es zur Geldmenge M1.

Die Wachstumsrate, die in der Grafik abgebildet ist, zeigt, dass die Geldmenge in den vergangenen Jahren tendenziell relativ stark gewachsen ist. Der Einbruch bis Mitte 2011 belegt, wie schwierig es nach der Finanzkrise war, trotz sinkender Zinsen die Kreditnachfrage anzukurbeln. All dies zeigte sich auch an den Börsen, als es in der Phase 2011/2012 an den Aktienbörse erneut schwieriger wurde. Dennoch zeigten die Maßnahmen langfristig Wirkung. Und davon profitieren wir aktuell.

Zwischenfazit: Halten wir fest, dass die aktuelle Schwäche durchaus die schlechteren Konjunkturzahlen widerspiegelt. Die langfristigen Rahmenbedingungen sind allerdings gut, zumal auch aus den USA positive Zinssignale gekommen sind.

Die Anlagestrategie in solchen Phasen

Dennoch ist selbstverständlich nicht auszuschließen, dass die Märkte erneut in eine schwierigere Phase übergehen werden. Dafür spricht vor allem die Zyklik an den Börsen. Dies ist in diesem Fall die Betrachtung der einzelnen Monatsverläufe.

Zum Beispiel zeigt sich in der Rückbetrachtung, dass die Monate von Mai bis September in der Regel tatsächlich schwächer sind als die sonstigen Monate.

Monatsbetrachtungen für den Dow Jones: Ein kleines Alarmzeichen…

Quelle: www.gittaa.de

Die Grafik zeigt die durchschnittliche Entwicklung des Dow Jones in den einzelnen Börsenmonaten. Demnach sind schwächere Monate im Sommer keine Überraschung.

Die durchschnittliche Entwicklung im Mai ist zwar noch minimal positiv, im Juni allerdings müssten Sie auf Basis der langjährigen Erfahrungen mit kleineren Rücksetzern rechnen. Im Juli zeigen sich die Märkte typischerweise stärker, um bis zum September massiv zu fallen.

Keine Sorge…

Dennoch sehe ich die Aussagekraft für dieses Jahr begrenzt. Methodisch ist diese zyklische Betrachtung ohnehin umstritten: Die Streuung um diesen Mittelwert ist viel zu groß, als dass Sie daraus für einzelne Börsenmonate in jedem Jahr Rückschlüsse ziehen können. Die Trefferquote jedoch soll über viele Jahre bei mehr als 60 % liegen, habe ich verschiedenen Analysen entnommen. Das heißt: Langfristig stimmt die Betrachtung. Im Sommer fallen die Kurse tendenziell. Kurzfristig gewinnen wir keine absolut verlässliche Prognose.

Andererseits wäre es gerade angesichts der Unruhe am Markt nicht gut, diese Erkenntnisse einfach zu verschweigen oder zu ignorieren. Es kann also gut sein, dass die Kurse zurücksetzen. In solchen Situationen helfen insbesondere Sparpläne.

Gerade mit Fonds und ETFs (also börsengehandelten Fonds, in der Regel auf Indizes), sind Sparpläne besonders lukrativ. Sie können diese Anlagestrategie sogar über den Sommer hinaus für Jahre und Jahrzehnte fortsetzen. Aktuell halte ich dies für einen sehr guten Einstiegszeitpunkt.

Sparpläne auf ETFs sind vorteilhaft

Sparpläne auf solche ETFs können Sie inzwischen bei allen gängigen Online-Banken abschließen. Im Kern geben Sie der Bank dabei an,

  • Welchen ETF Sie kaufen wollen,
  • In welchem Rhythmus Sie den ETF kaufen wollen,
  • Mit welcher Summe Sie kaufen wollen.

Die Angaben dazu können Sie jederzeit ändern. Das heißt, Sie können

  • Den ETF ändern bzw. den Auftrag stornieren,
  • Das Einzahlungsintervall ändern,
  • Den Betrag ändern.

Zum bekannten „Cost-Average“-Effekt

Dabei führen die Verteidiger des Sparplan-Gedankens in der Regel noch an, dass Sie als Investor bei schwankenden Kursen einen Sicherheitsvorteil haben. Weil Sie mit dem immer selben Betrag in Phasen guter Kursentwicklungen weniger Anteile kaufen und bei niedrigen Kursen mehr Anteile erhalten, würde sich im Durchschnitt ein niedrigerer Einstandskurs pro Anteil ergeben. Im Durchschnitt kauften Sie immer dann mehr Anteile, wenn die Kurse niedrig sind.

Existiert der Effekt? Die Kritiker…

Dabei behaupten Kritiker, der Effekt existiere gar nicht. Eine Untersuchung von „dasinvestment.com“ zeigt, dass dieser Effekt sich von 1964 bis 2014 für rollierende 10-Jahres-Zeiträume nicht nachweisen ließ.

Wer „einmal anlegt“, hat mehr davon? Die Betrachtung in 10-Jahres-Zeiträumen…

Quelle: www.dasinvestment.com

In der Grafik sehen Sie, dass die „Einmalanlage“ in vielen Fällen die besseren Renditen brachte. Die rote Linie liegt meist über der blauen Linie, die für die Sparraten gezeichnet wird.

Diese Kritik ist allerdings unzutreffend. Die Kritik an der Sinnlosigkeit fußt hier darauf, dass die Kurse nur eine Richtung kannten: Die Börsen laufen seit 50 Jahren tendenziell immer weiter bergauf. In einer solchen Phase können Einmalanlagen schon intuitiv immer nur besser sein als die Sparraten.

Dazu eine Zahl: In ungefähr 2/3tel aller Börsenphasen haben wir einen „Aufwärtstrend“ erlebt (nach verschiedenen Analyse-Methoden, also per Charttechnik oder statistischer Erhebungen). Wenn die Kurse an zwei von drei Tagen steigen (bezogen auf alle betrachteten Tage), sind Einmalanlagen besser. Damit bestätigt die oben genannte Untersuchung wenig überraschend nur das, was statistisch ohnehin klar ist.

Auf der anderen Seite allerdings können Börsenkurse in anderen Zeiträumen, durchaus auch kürzeren, auf der Stelle treten oder sinken. Wenn Sie beispielsweise planen, lediglich noch für zehn Jahre Geld anzulegen, dann würde die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse an zwei von drei Tagen steigen, deutlich sinken (statistisch). Wollen Sie lediglich für fünf Jahre anlegen, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit der überlegenen Einmalanlage noch weiter.

Deshalb sind Sparraten in unsicheren Phasen eine sicherere Variante als in weniger turbulenten Phasen. Immer dann, wenn Sie nicht abschätzen können, für welchen Zeitraum Sie anlegen wollen, bieten sich solche Sparraten an. Dann funktioniert – auf dem Papier -auch der „Cost-Average-Effekt“. Das tatsächliche Ergebnis kennen wir natürlich erst hinterher.

Zwischenfazit: Gerade jetzt bin ich angesichts der ohnehin schwankenderen Erwartung durchaus dafür, mit ETFs anzusparen und das Risiko damit zu senken.

Welcher Index eignet sich am besten?

Dabei stehen uns prinzipiell viele Indizes zur Verfügung. Der Dax, der Dow Jones oder der Euro Stoxx 50 sind jedoch meine erste Wahl. Die meisten Investoren bevorzugen den Dax, da sich die Unternehmen in Deutschland am besten beobachten lassen.

Da jedoch die Konjunktur in den USA derzeit noch besser läuft als in Deutschland oder in der EU, wähle ich den Dow Jones als derzeit besten Index. Die Kennzahlen sind gut.

  • Der Dow Jones hat trotz der Verluste in den vergangenen Tagen auf Monatsbasis betrachtet erst 2,8 % nachgegeben. Der Index ist in guter Verfassung.
  • In den vergangenen 12 Monaten hat der Dow Jones sogar 3,8 % erreicht und damit den Dax klar hinter sich gelassen. Das ist ein gutes Zeichen.
  • Seit Jahresanfang liegt der Dow Jones noch immer 10 % vorne. Damit gilt er als einer der stärksten Indizes im westlichen Finanzmarkt.
  • Der Index ist wieder im technischen Aufwärtstrend. Erst vor zwei Tagen konnte der Dow Jones den langfristig bedeutenden GD200 wieder hinter sich lassen. Auch der GD100 ist überwunden worden.
  • Das Allzeithoch liegt bei 26.828,40 Punkten. Der Dow Jones erreichte dies am 3. Oktober 2018 und hat aktuell nur etwa 4 % Rückstand. Das heißt, dass der Index jederzeit ein neues Allzeithoch erreichen kann. Über dem Allzeithoch hat der Dow Jones dann keine nennenswerten Widerstände mehr, die er knacken müsste.
  • Zudem sind in den vergangenen drei und auch in den zurückliegenden sechs Monaten gleich 20 von 30 Aktien im grünen Bereich. Das wiederum bedeutet, dass der Aufwärtstrend auf breiten Schultern ruht und nicht auf einzelnen Großkonzernen. Dies erhöht Ihre Sicherheit langfristig.

Ein Investitionsbeispiel

Sie können beispielsweise den „iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF (DE)“ als Sparplan einreichten. Der ETF ist an sich recht kostengünstig.

  • Die jährliche Kostenquote liegt bei 0,51 %.
  • Die Dividenden werden jährlich ausgeschüttet, womit Sie nicht nur an den Sparplan selbst gebunden sind, sondern beispielsweise auch in andere Fonds oder Aktien investieren könne.
  • Ein „Vorteil“ aus Sicht einiger Analysten: Der ETF versucht nicht, mit „Swaps“ die Rendite noch etwas zu erhöhen. Die Aktien des Index werden vollständig aufgenommen. Damit ist das Risiko besonders gering.

Wenn Sie 100 Euro monatlich investieren wollten, stehen Ihnen hinreichend viele Broker zur Verfügung, die kostenlose oder günstige Sparraten ermöglichen.

  • Onvista – kostenlos
  • Postbank 0,9 %, also 0,90 Euro
  • Consorsbank 1,50 % = 1,50 Euro
  • Comdirect 1,50 % = 1,50 Euro
  • DKB 1,50 % = 1,50 Euro

Der ETF hat eine vergleichsweise niedrige Volatilität (bezogen auf ein Jahr) in Höhe von 15 %. Dies entspricht in etwa der Volatilität des Dow Jones und zeigt ein relativ geringes Risiko an.

Die Rendite im Jahr 2018 war mit 1,3 % Minus zwar negativ, die Ausreißer jedoch sind deutlich geringer gewesen als beim Dax und den ETFs auf das deutsche Leitbarometer. Im Jahr 2017 gewann der ETF 11,2 %, 2016 17,9 % und 2015 immerhin noch 10,3 %. Der Trend also stimmt.

5-Jahres-Verlauf des iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF (DE), WKN: 628939

Quelle: www.finanzen.net

Der ETF befindet sich ebenso wie der Dow Jones eindeutig im Aufwärtstrend. Dennoch lohnt sich ein Sparplan auch zur Absicherung – die Kurse sind derzeit etwas unruhiger als in den Jahren zuvor. Sie können den Sparplan jederzeit beenden oder ruhen lassen.

Grundsätzlich empfehle ich wie zuletzt wiederholt beschrieben für Einmalanlagen diese Strategie:

  1. Kaufen und halten Sie einen Großteil Ihrer Fonds für einen längeren Zeitraum. Viele Investoren halten ihre Fonds/ETFs weniger als ein Jahr.
  2. Kaufen Sie Fonds, die in stabile Märkte investieren. Aktuell ist dies nicht mehr der MSCI World, sondern vor allem der Dax oder der Dow Jones bzw. der S&P 500. Meiden Sie kleinere Märkte wie Schwellenländer – es sei denn, Sie wollen renditebewusst und unabhängig von den Risiken „traden“.
  3. Achten Sie auf die Kosten bei Fonds. Versteckte Kosten, etwa sogenannte Performance-fees, lehne ich ab. Es gibt immer kostengünstige Alternativen.
  4. Kaufen Sie wenn möglich Fonds, die – wenn Sie hier die Wahl haben – die Dividenden behalten, also „thesaurieren“. Damit nutzen Sie den Zins- und Zinseszinseffekt der Wiederanlage perfekt aus.

Ich wünsche Ihnen mit dem Sparplan – und möglichen Einmalanlagen – besten Erfolg.

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-----------"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
wer wie ich an einen DJ von 30.000 Punkten in 2 Jahren glaubt.....-------



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