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J. P. Morgan AM: Warum der Wachstumsmarkt Gesundheit Anlegerherzen höher schlagen lässt

 
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Frankfurt,
11. Juni 2019 –
Der medizinische Fortschritt mit neuen medizinisch-technischen
Diagnose- und Behandlungsmethoden verändert den Gesundheitssektor massiv.
Schlagzeilen machte zuletzt die Zulassung eines Medikaments zur Behandlung
einer seltenen Erbkrankheit, das für die Einmalanwendung 1,9 Millionen Euro
kosten soll, begleitet von Diskussionen über die enormen Kosten. Dieses
Beispiel ist aber auch ein eindrucksvoller Beleg dafür, was mit Gen-Therapien
heute alles möglich ist. „Solche maßgeschneiderten Arzneimittel werden die
Medizin in Zukunft immer stärker prägen“, betont Anne Marden, Fondsmanagerin
der Global Healthcare-Strategie bei J.P. Morgan Asset Management. Die Expertin
führt aus, dass die rasante Innovationswelle im Gesundheitssektor nicht nur
dafür sorgt, dass sich der Lebensstandard verbessert und die Lebensdauer der
Menschen verlängert. „Solche zugegebenermaßen sehr teuer erscheinenden
Therapien können langfristig sogar dafür sorgen, dass die Gesundheitskosten
sinken, wenn durch eine Einmalanwendung langwierige Folgekosten oder auch der
Ausbruch von Krankheiten verhindert werden können“, erläutert Marden.

Allein
dieses Beispiel aus dem Pharmabereich zeigt, dass der Gesundheitssektor ein
Wachstumsmarkt ist, der einerseits zum Wohle der Patienten beiträgt, aber auch
für Anleger attraktiv sein kann. Neben der Pharma-Forschung tragen auch
technologische Entwicklungen und der demographische Wandel weltweit zum
Wachstum dieses Sektors bei. So haben neue Technologien unseren Alltag bereits
in vielerlei Hinsicht verändert und schaffen auch für Patienten, Ärzte und
Pflegepersonal Vorteile – sei es durch mobile Geräte und Apps, Roboter und
Automatisierung oder Augmented Reality und 3D-Druck.

Medizinischer Fortschritt sorgt für immer höhere Lebenserwartung

Während die Menschen vor hundert Jahren im
Durchschnitt nur dreißig Jahre alt wurden, beträgt das globale
Durchschnittsalter heute 71,5 Jahre. Dass die Lebenserwartung weltweit steigt
liegt vor allem an der erfolgreichen Bekämpfung von Infektionskrankheiten, aber auch einer
besseren Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten, die früher
als unheilbar galten. Das höhere Durchschnittsalter sorgt wiederum langfristig
für eine steigende Nachfrage nach Medikamenten und medizinischen
Dienstleistungen. So ist ist das Krankheitsspektrum heute stark von chronischen
Erkrankungen geprägt, die vom biologischen Alter beeinflusst werden, aber auch
vom Wandel der Lebensgewohnheiten. Und die Ausgaben im Gesundheitswesen hängen
stark vom Alter ab: Die Hälfte der gesamten Krankheitskosten in Deutschland
fällt für Patienten über 65 Jahre an – ihr Anteil an der Bevölkerung liegt bei
21 Prozent.

Diese
Entwicklung zeigt sich besonders deutlich in den Schwellenländern, die mit
steigendem Wohlstand zunehmend einen westlich geprägten Lebensstil annehmen:
„Während in den Schwellenländern dank besserem Zugang zur medizinischen
Versorgung einerseits die Lebenserwartung steigt, führt ein verändertes
Verhalten wie Bewegungsmangel, schlechte Ernährung und Übergewicht zu
westlichen „Wohlstandskrankheiten“ wie Diabetes oder
Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, führt Marden aus.

So
wundert es nicht, dass der Anteil der Gesundheitsausgaben am
Bruttoinlandsprodukt der OECD-Länder stetig größer wird und erwartet wird, dass
dieser von 6,2 Prozent im Jahr 2010 bis zum Jahr 2060 auf rund 9,5 Prozent
ansteigt, was eine Vervierfachung des Gesundheitsmarktes bedeutet. Damit einher
geht eine größere Vielfahlt des Sektors mit zunehmendem Zusammenspiel von
Medizin, Biotechnologie und Technik.

Flexibel in Chancen rund um den Megatrend Gesundheit investieren

Anne
Marden arbeitet zusammen mit Dr. Matthew Cohen als Fondsmanagerin des JPMorgan
Funds – Global Healthcare Fund. Sie ist bereits seit über 30 Jahren als
Expertin für den Gesundheitssektor bei J.P. Morgan Asset Management tätig und
betreut den Healthcare Fonds seit seiner Auflegung vor knapp zehn Jahren. Dr.
Matthew Cohen ist ausgebildeter und ehemals praktizierender Chirurg und kennt
somit den medizinischen Alltag aus der Praxis. Die beiden Portfoliomanager
können auf das Know-how und die Analysen der in New York, London und Tokio
ansässigen Healthcare-Spezialisten von J.P. Morgan Asset Management zugreifen.
Jeder der neun Experten verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im
Gesundheitssektor. Sie arbeiten zudem bereits seit mehreren Produktzyklen bei
J.P. Morgan Asset Management und haben miterlebt, wie sich die Pharmalandschaft
substanziell verändert hat. Auf Basis dieses Wissens, jährlich über 1.000
Unternehmensbesuchen und regelmäßigen Treffen mit den Unternehmensmanagern —
darunter vor allem auch viele kleinere, innovative Unternehmen, die noch nicht
in den globalen Indizes vertreten sind, können Sie eine fundierte Titelauswahl
für den Fonds treffen. Dabei achten sie vor allem auf langfristige
Wachstumsperspektiven und das Entwicklungspotenzial der Firmen wie
Umsatzwachstum, neue Patente, Forschung und Entwicklung, Margen oder
potenzielle Fusionen und Übernahmen.

Dieser
aktive, sehr selektive Ansatz ist wichtig, denn der Wettbewerbsdruck im
Gesundheitssektor ist hoch und es gilt, nur die aussichtsreichsten Unternehmen
in den Fonds aufzunehmen. Die beiden Fondsmanager wählen deshalb nur die
Unternehmen mit der attraktivsten Bewertung aus, die besser abschneiden sollten
als ihre Wettbewerber. Sie investieren rund um den Globus in die vier Bereiche
Pharma, d.h. kalkulierbare Erträge aus Medikamenten mit Patentschutz,
Biotechnologie, also in die Entwicklung innovativer Medikamente, beispielsweise
durch neue Technologien im Bereich Genforschung, Medizintechnik, was von
der Fertigung von Produkten und Geräten bis zur Automatisierung der Behandlung
reicht, sowie Gesundheitsdienstleistungen, die von Effizienzgewinnen durch
digitale Entwicklungen profitieren. Das Fondsmanagement stellt flexibel ein
breit gestreutes Portfolio zusammen. In ihren Investmentprozess beziehen Anne
Marden und Matthew Choen nicht zuletzt auch ESG-Kriterien ein. Diese Abkürzung
steht für E = Environment/Umwelt, S = Social/Soziales und G = Governance/
Unternehmensführung. Da diese Kriterien auch für Anleger immer wichtiger
werden, liegt ein Fokus des Fondsmanagements auf potenziellen Auswirkungen auf
die Nachhaltigkeit.

Vom langfristig überdurchschnittlichen Wachstumspotenzial des defensiven
Sektors profitieren

Bereits seit dem Jahr 2009 können Anleger mit dem Global Healthcare Fund an der Wachstumsstärke des Gesundheitsmarkts partizipieren. „Auch für die Zukunft sind die Wachstumsperspektiven im Gesundheitswesen langfristig überdurchschnittlich. Für Anleger ist zudem erfreulich, dass der Sektor zurzeit in seiner Gesamtheit relativ günstig bewertet ist“, unterstreicht Karsten Stroh, Investment Spezialist in der International Equity Group bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Der Experte betont darüber hinaus, dass der Gesundheitssektor ein defensives Investment bietet, das nicht wie andere Sektoren des Aktienmarktes stark von den eher kürzerfristigen und oftmals stark schwankenden wirtschaftlichen Entwicklungen abhängt, sondern von den langfristigen strukturellen Trends. So bietet sich der Global Healthcare Fund als defensiver Satellitenbaustein und Diversifikator in einem breit gestreuten Portfolio auch
für die aktuelle späte Phase des Konjunkturzyklus an.

Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten von J.P. Morgan Asset Management.

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