iVE.ONE: Exklusiv-Interview mit CEO & Co-Founder Phong Dao

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Unser heutiger Interviewpartner ist der CEO & Co-Founder von iVE.ONE, Phong Dao.

iVE.ONE ist eine Technologie, die ein Ökosystem zur einfachen Tokenisierung aufbaut. Jedes Unternehmen – von Start-ups bis hin zu Großkonzernen – nutzt unsere Technologie, um ein rechtssicheres Token-Angebot zu schaffen und Ihre Token zu verwalten, um Blockchain-bezogenen AML- und Sanktionsrisiken vorzubeugen.

Herr Dao, der Markt wurde von Hilfsprogrammen überflutet. Erwarten Sie nachhaltige Änderungen bei den Finanzierungsbedingungen? Können Sie mir diese Entwicklung aus Ihrer Sicht skizzieren?

P. Dao: Teilweise wird es nachhaltige Änderungen bei den Finanzierungsbedingungen geben. Als Startup oder mittelständisches Unternehmen wird es sicherlich zukünftig weitere Hilfsprogramme geben bzw. neue werden entwickelt. Vor allem Startups sind als Innovationstreiber von besonderer Bedeutung, um neue Lösungen im Markt zu präsentieren. Das merkt man jetzt während der Corona-Pandemie deutlich, da sich alle Unternehmen auf digitale Prozesse umstellen müssen.

Hilfsprogramme sind nicht neu auf dem Markt, sondern bisher nur schwer zugänglich bzw. sehr bürokratisch gewesen. Mit der Corona-Soforthilfe wurde endlich ein einfach zugängliches Programm, das für alle Unternehmen von Startup bis hin zum Großkonzern ist, umgesetzt. Dennoch werden zukünftig Hilfsprogramme wieder auf den normalen Standard zurückgesetzt und der Zugang verkompliziert. Der Vorteil ist aber, dass viele Unternehmen nun wissen, dass solche Hilfsprogramme auf dem Markt existieren und wie man sich dafür bewerben kann.

Diese Ansicht kann ich sehr gut nachvollziehen. Was hat sich denn in Ihrem Unternehmen durch die Corona-Pandemie verändert?

P. Dao: Intern im Unternehmen hat sich nicht viel verändert, da wir ein digitales FinTech sind. Der externe Kontakt zu Kunden bzw. Partnern hat sich natürlich verändert und wird komplett digital über Videokonferenzen umgesetzt. Mit der Corona-Pandemie sind mehr Kunden auf uns zugekommen, um nach neuen digitalen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Darüber hinaus haben wir unsere Räumlichkeiten soweit umgestellt, dass jeder unter dem Aspekt Social Distancing genug Platz hat. Wir planen dies auch weiterhin beizubehalten.

Die Digitalisierung ist hier definitiv ein wichtiger Faktor. Was unterscheidet Sie von den Wettbewerbern der Branche?

P. Dao: Der Vorteil ist, dass wir ein besseres Ökosystem für sowohl Emittenten als auch Investoren in Bezug auf digitale Wertpapiere anbieten. Unser Alleinstellungsmerkmal ist aber die Regulierungsinfrastruktur auf der Blockchain, die unsere Kunden vor Geldwäsche und Sanktionsrisiken schützt – und das weltweit.

Wo sehen Sie die iVE.ONE in 5 Jahren?

P. Dao: 5 Jahre ist für ein Startup schon sehr weit gegriffen. Ziel ist es der Standard in Europa und Asien für digitale Wertpapiere zu sein. Wenn ich mir einen Begriff aussuchen kann wäre es eine „Securities Investmentbank 2.0“.

Viel Erfolg vorab bei diesen ambitionierten Zielen Herr Dao! Zum Abschluss habe ich noch eine Frage an Sie: Aus welchen Gründen sollten Anleger nun in Ihr Unternehmen investieren?

P. Dao: Digitale Wertpapiere sind die Zukunft der Bankenwelt. Generell verhalten sich diese digitalen Wertpapiere wie traditionelle Wertpapiere, nur dass im Hintergrund eine andere Technologie verwendet wird mit vielen Vorteilen. Der Anleger selbst sieht die Technologie nicht und wenn er Online-Banking kann, kann er auch in digitale Wertpapiere investieren. Wir sind der Vorreiter in diesem Bereich und deshalb sollten Anleger in uns investieren. Oder wollt Ihr Nokia sein?

Ein sehr gutes Schlusswort! Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeitern weiterhin alles Gute für die Zukunft, sodass Sie Ihre Ziele realisieren können.



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