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Hypoport: Voll im Plan!

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Ich habe in den letzten drei bis vier Wochen an dieser Stelle mehrere Artikel über Hypoport geschrieben. Dabei habe ich der Aktie einen charttechnischen Ausbruch, also die Generierung eines Kaufsignals, mit Kursziel 200,00 Euro in Aussicht gestellt. In der Spitze standen wir schon deutlich über 180,00 Euro, ehe es zuletzt wieder etwas abwärts ging. Damit liegt die Aktie aber immer noch voll im Plan – mein Plan geht also auf!

Vorgelegte Quartalszahlen waren hervorragend

Der Hauptgrund für die kleine Kursrally zuletzt waren dabei die kürzlich vorgelegten Quartalszahlen. Denn diese sind, wie berichtet, hervorragend ausgefallen. So wusste der Vorstand vom stärksten Umsatzwachstum seit dem Börsengang zu berichten. Konkret legte der Umsatz im ersten Halbjahr um +28% auf 122 Mio. Euro zu. Gleichzeitig stieg jedoch auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um +11% auf 14,8 Mio. Euro.

Zunächst erscheint dies insofern gar nicht so toll, weil der EBIT-Gewinn gegenüber dem Umsatz unterproportional zulegte. Allerdings hat dies natürlich gute Gründe. Schließlich hat sich das Unternehmen unter Führung von CEO Ronald Slabke zuletzt deutlich breiter aufgestellt. So hat man neben der weiter boomenden Kreditvermittlungsplattform EUROPACE bekanntlich die Versicherungsplattform Smart InsurTech und auch eine Immobilienbewertungsplattform aufgebaut.

Investitionen drücken kurzfristig auf den Gewinn, erhöhen ihn dafür aber langfristig!

Die Investitionen, die dazu nötig waren – ich erinnere an dieser Stelle bspw. nochmal an die Übernahme der Value AG – belasten natürlich die kurzfristige Gewinnentwicklung. Dafür aber tragen sie, ein Erfolg vorausgesetzt, langfristig dazu bei das Umsatz- und Gewinnwachstum hoch zu halten. Ja, auf längere Sicht wirken sie, bei Erfolg, natürlich gewinnsteigernd. Und da sich auch die geschäftliche Entwicklung der neuen Geschäftsfelder bisher sehen lassen kann, wäre ich als Aktionär hier nicht zu kritisch. Dies gilt umso mehr, da das Management ja keine Harakiri-Aktionen umgesetzt hat, sondern sehr überlegt und strategisch vorgeht.

Dies ist allerdings auch nicht anders zu erwarten gewesen. Denn immerhin liegen knapp 35% der ausstehenden Aktien in den Händen der Renevia GmbH und somit bei CEO Ronald Slabke. Generell ist ohnehin auffällig, dass mehr als 2/3 der ausstehenden Aktien in festen Händen sind, so dass sich nur knapp jede dritte Aktie im Streubesitz befindet. Daher führt allein die Marktenge des Titels bei guten News – wie zuletzt – zu entsprechend starken Kurssprüngen. Ich sehe den aktuellen Rücksetzer daher als normale Korrektur der vorherigen starken Kursgewinne und halte an meinem Kursziel von 200,00 Euro fest!

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