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Henkel Aktie: Die große Kehrtwende ist das noch nicht!

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Auch der Dax-Konzern Henkel muss wegen der nachlassenden Nachfrage vonseiten der Autobranche Federn lassen. So ist vor allem das Klebstoff-Geschäft rund um die Autoindustrie das größte Sorgenkind, wie nun anhand der Q3-Zahlen deutlich wird.

Unter den Erwartungen

Demnach verdiente das Düsseldorfer Unternehmen operativ 8,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte Umsatzrendite sank im dritten Quartal um 1,7 Prozentpunkte auf 16,7 Prozent. Das bereinigte Ergebnis pro Vorzugsaktie verschlechterte sich auf 1,43 Euro und lag damit unter den Erwartungen der Experten.

Auch beim Umsatz enttäuschte Henkel die Analysten. So stiegen die Erlöse in Q3 zwar um 0,8 Prozent auf 5,08 Milliarden Euro. Dennoch hatten Branchenkenner hier mit 5,11 Milliarden gerechnet. Insbesondere das schwächelnde Klebstoff-Geschäft sorgte mit einem organischen Umsatzrückgang von 2,4 Prozent für Belastungen. Aber auch das Geschäft mit Körper- und Haarpflege entwickelte sich schwächer.

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Gesenkte Prognose bestätigt – Investitionen nach oben geschraubt

Immerhin: Henkel bestätigte die bereits im August gesenkte Prognose für das Gesamtjahr. Für 2019 prognostiziert der Konzern ein Umsatzwachstum von bestenfalls zwei Prozent, Währungsschwankungen sowie Ver- und Zukäufe nicht mit eingerechnet. Das bereinigte Ergebnis dürfte nach Konzernangaben im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zurückgehen. Die bereinigte Umsatzrendite soll im Gesamtjahr auf 16 bis 17 Prozent fallen.

Bei den Investitionen schraubte Henkel die Prognose nach oben. Wegen höherer Restrukturierungskosten rechnet das Unternehmen mit Aufwendungen zwischen 250 und 300 Millionen Euro. Zuvor hatte man hier eine Spanne von 200 bis 250 Millionen einkalkuliert. Anfang des Jahres hatte Henkel angekündigt, mit zusätzlichen Investitionen das Wachstum, vor allem aber die Digitalisierung anzukurbeln – insbesondere im China-Geschäft.

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Hoffnung auf neuen Chef

Für Veränderung soll übrigens auch ein Chefwechsel sorgen. Zum Jahresbeginn 2020 löst Einkaufs- und Finanzchef Carsten Knobel den langjährigen Vorstandsboss Hans Van Bylen ab. Van Bylen war wegen der durchwachsenen Bilanzen der letzten Monate in die Kritik geraten. Während der Amtszeit des belgischen Managers gaben die Henkel-Vorzugsaktien um etwa 7 Prozent nach, während die Papiere unter der Regie des Vorgängers Kasper Rorsted noch um 241 Prozent gestiegen waren.

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xy0889  Henkel 30. Nov
trotz mauer Zahlen sieht der Chart nicht mal so schlecht aus. Man muss bedenken das Henkel mit KGV
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Lahmendes Kosmetik- und Klebstoffgeschäft bremst Henkel 14.11.19, 07:38 Reuters Düsseldorf (
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Deutsche Bank belässt Henkel auf 'Hold' - Ziel 90 Euro 15.11.19, 12:23 Deutsche Bank FRANKFU
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Performance Henkel AG & Co K

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94,42 EUR95,06 EUR93,98 EUR91,00 EUR91,00 EUR91,00 EUR
+0,38 EUR-0,26 EUR+0,82 EUR+3,80 EUR+3,80 EUR+3,80 EUR



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