Grundschuld

Lesedauer: ca. 1 min

Der Begriff der Grundschuld ist an sich kein börsen- oder finanztechnischer Begriff, sondern hat seinen Ursprung in den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Dabei bezeichnet die Grundschuld eine dingliche Belastung eines Grundstücks, wobei eine bestimmte geldwerte Summe an den Gläubiger der Grundschuld – den so genannten Grundschuldgläubiger – zu zahlen ist. Hinsichtlich der rechtlichen Ausgestaltung ist die Grundschuld im § 1191 BGB geregelt. Grundsätzlich ist die Grundschuld aber eine abstrakte Größe, wobei sie nicht vom Bestand oder Nicht-Bestand einer Forderung abhängig ist, wie man das beispielsweise von der Hypothek her kennt. Die Rentenschuld wäre zum Beispiel eine Unterart einer solchen Grundschuld.


Autor: Sabrina Frings

"Mit dem Lesen lernte ich Worte lieben", antwortete Sabrina Frings, als man Sie nach Ihrem erlangten Schreibtalent fragt. 2014 schloss sie ihre journalistische Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg ab. Mittlerweile ist Sabrina Frings freie Journalistin und arbeitet als Selbstständige in Stuttgart. In Zusammenarbeit mit dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft, liefert sie uns neue Artikel und ist damit eine neue Bereicherung für unser Redaktionsteam.