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Goldnachfrage um 8% J/J gestiegen in Q2 2019

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Das World Gold Council hat heute die Daten für die weltweite Angebots- und Nachfrageentwicklung im Welt-Goldmarkt für das zweite Quartal 2019 veröffentlicht.

Die weltweite Goldnachfrage ist um 8% gegenüber dem Vorjahr gestiegen und erreichte 1.123 Tonnen, vor allem aufgrund der weiterhin hohen Goldnachfrage von Seiten den Zentralbanken.

Die Goldschmucknachfrage zog um 2% J/J an und erreichte 531,7 Tonnen. In Indien erhöhte sich die Goldnachfrage um 12% J/J (168,6 Tonnen), in China ging sie um 4% J/J zurück (137,8 Tonnen).

Die Gold-Investmentnachfrage wuchs um 1% J/J auf 285,8 Tonnen, vor allem durch die hohen Zuflüsse in die Gold-ETFs, die 67,2 Tonnen erreichten (+99% J/J). Die Nachfrage nach Goldbarren und –Münzen ging allerdings um 12% J/J zurück (Indien: +13% J/J, China:-29% J/J).

Wie schon im ersten Quartal erhöhten die Zentralbanken auch im zweiten Quartal ihre Goldnachfrage kräftig um 47% J/J auf 224,4 Tonnen. Die Zentralbank von Polen kaufte 100 Tonnen (+77% J/J), Russland fragte 38,7 Tonnen nach.

Die Goldnachfrage für industrielle Zwecke ging um 3% J/J zurück und fiel auf 81,1 Tonnen.

Das weltweite Goldangebot wuchs um 6% J/J und betrug 1.186,7 Tonnen. Die Minenproduktion stieg um 2% J/J (882,6 Tonnen), das Recycle-Goldangebot um 9% J/J (314,6 Tonnen).

Im zweiten Quartal 2019 waren es also nach wie vor die Zentralbanken, die die Goldnachfrage maßgeblich angetrieben haben. Wir denken jedoch, dass vor allem die fallenden Zinsen und die steigenden Risiken im Finanzsystem letztlich auch die private Nachfrage dazu bewegen werden, mehr Gold nachzufragen – und das spricht für einen weiteren Anstieg des Goldpreises in den kommenden Quartalen.

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