Geldmengen und Goldpreis

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Im Mai 2020 ist die Euro-Geldmenge M3 um 8,9% gegenüber dem Vorjahr gewachsen nach einem Anstieg von 8,2% J/J im April. Die Euro-Geldmenge M1 wuchs um 12,5% J/J nach 11,9% J/J im April.

Der Anstieg wurde getrieben durch stark wachsende Bankkredite an die Eurostaaten (+9,8% J/J nach 6,2% J/J im Vormonat) und eine merklich zunehmende Bankkreditvergabe an die Privatwirtschaft (+5,2% J/J von zuvor 4,7% J/J).

Die Anleihekaufpolitik der EZB dürfte ebenfalls dazu beigetragen, dass die Geldmengen kräftig gewachsen sind: Die EZB kauft Staatsanleihen in großem Stil, schafft dadurch neues Geld, dass die Staaten an Private und Firmen auszahlen, so dass es auf den Bankkonten der Menschen gelangt (und damit sich in einem Anstieg von M1 und M3 zeigt).

Eine gute Illustration der inflationären Wirkung, die die EZB-Geldpolitik hat, ist die nachstehende Abbildung. Sie zeigt den „Gleichschritt, mit dem die EZB-Bilanz anschwillt und der Goldpreis (EUR/oz) in die Höhe klettert:

Denn die Geldmengenvermehrung kommt einer Entwertung der Kaufkraft des Geldes gleich, und sie zeigt sich unübersehbar im Preis des Goldes, des ultimativen Zahlungsmittels“.

Wir gehen davon aus, dass die Geldpolitik der Geldmengenvermehrung weitergehen wird, und dass auch aus diesem Grunde viel für ein fortgesetztes Ansteigen des Goldpreises spricht.

In Zeiten der heftigen Geldmengenvermehrung und der Nullzinsen in allen großen Volkswirtschaften der Welt ist und bleibt das Gold ein „sicherer Hafen“, eine Versicherung, die nach wie vor erhebliches Wertsteigerungspotential besitzt.

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