GECCI: Exklusiv-Interview mit Gründer Gerald Evans – “Wohnimmobilien sind auch im Corona-Umfeld attraktiv!”

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Unser heutiger Interviewpartner ist der Gründer von GECCI, Gerald Evans.

Die GECCI Gruppe ist neu am Kapitalmarkt und hat zwei Immobilienanleihen mit einem Festzins von 5,75 % p.a. (ISIN: DE000A3E46C5, Laufzeit 5 Jahre) und 6,00 % p.a. (ISIN DE000A289QS7, Laufzeit 7 Jahre) emittiert. Die Analysten von GBC Research empfehlen die 5,75%-Anleihe als „überdurchschnittlich attraktiv“. Das Geschäftsmodell sei innovativ und das Marktumfeld für Wohnimmobilien attraktiv. In Niedersachen hat GECCI gerade Grundstücke für den Bau von 6 Einfamilienhäusern gekauft. Der persönlich haftende Gesellschafter Gerald Evans im Interview.

Gerald Evans, Gründer GECCI

Herr Evans, Immobilien sind bekanntermaßen seit Jahren eine beliebte Assetklasse. Doch lohnt sich überhaupt der Einstieg noch?

G. Evans: Wohnimmobilien sind Lebenstraum, Kapitalanlage und Altersvorsorge. Daran hat auch die Corona-Krise nichts ändern können. Nachfrage und Preise sind weiterhin hoch. Experten gehen davon aus, dass sich dies fortsetzen wird. Denn die Rahmenbedingungen sind weiterhin positiv. Der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland ist chronisch unterversorgt.

Seit Jahren deckt der Neubau den Bedarf nicht ab und mit rund 47 Prozent ist die Wohneigentumsquote in Deutschland im europäischen Vergleich niedrig. Hinzu kommt, dass GECCI bezahlbaren Wohnraum außerhalb der teuren Innenstädte realisiert. Trends wie Homeoffice und Homeschooling, die das Wohnen in den Speckgürteln der großen Städte wieder an attraktiver machen, kommen uns also zu Gute.

Inwieweit partizipiert GECCI hier? Können Sie GECCI im Allgemeinen kurz vorstellen?

G. Evans: GECCI realisiert bezahlbaren Wohnraum und erleichtert Menschen den Weg zu ihrer Traumimmobilien – ohne Eigenkapital, ohne Restkaufbetrag und alles aus einer Hand. Unser Alleinstellungsmerkmal: Kunden erwerben die Eigenheime im Wege der Mietübereignung und erhalten eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch.

Dafür wird bis zur Eigentumsübergabe ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 23 bis 32 Jahren vereinbart. Wir planen mit der Errichtung von 44 Wohneinheiten pro Jahr. Entsprechend werden die Mieteinnahmen kontinuierlich ansteigen. Daneben fließen in den Cashflow auch Abschreibungen und Bauzuschüsse ein.

Vielen Dank dafür. Was unterscheidet Ihr Modell vom klassischen Mietvertrag?

G. Evans: Die von uns entwickelte und rechtlich geschützte Mietübereignung verbindet die Sicherheit des Grundbucheintrags der klassischen Bankfinanzierung mit der Flexibilität der Miete und bietet dabei noch eine feste Kaltmiete für mehr als 20 Jahre. Außerdem sind die Erwerbsnebenkosten deutlich niedriger. Denn unsere Kunden sparen nicht nur die Maklercourtage, sondern auch bis zu 80% der Grunderwerbssteuer.

Die Mietübereignung ist sicherer und günstiger als der klassische Mietkauf und der Optionskauf. Ganz entscheidend: Unsere Kunden erhalten eine notarielle Auflassungsvormerkung. Damit ist die Mitübereignung insolvenzfest. Beim Mietkauf ist keine notarielle Auflassungsvormerkung möglich. Beim Mietkauf steigt zudem die Kaltmiete an. Dazu kommt beim klassischen Mietkauf und dem Optionskauf eine Restzahlung ­– bei der klassischen Variante auch eine Anzahlung – auf die Bauherren zu.

Nehmen wir an, ich komme als potenzieller Kunde zu ihnen. Wie ist der Ablauf bis zu meinem fertigen Haus?

G. Evans: Zunächst prüfen wir Ihre Bonität. Dabei müssen Sie kein Eigenkapital mitbringen. Dann können Sie aus verschiedenen Massivhäusern und Eigentumswohnungen – alle mit KfW-Standard – wählen und Ihre individuellen Ideen mit einbringen. Nachdem wir gemeinsam ein Grundstück gefunden haben, vereinbaren und schließen wir einen Mietvertrag mit einer Laufzeit zwischen 23 bis maximal 32 Jahren ab.

Die monatliche Kaltmiete orientiert sich stark am örtlichen Mietspiegel und ist wie gesagt über die gesamte Laufzeit fest. Ihr Haus wird dann von uns schlüsselfertig gebaut und für Sie wird eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen. Nach dem Ende der Mietzeit haben Sie schließlich das Recht, die Immobilie als Eigentümer zu übernehmen. Anzahlung oder Schlussrate fallen nicht an.

Sie finanzieren sich unter anderem durch zwei Anleihen. Welche Sicherheiten bieten Sie Anlegern?

G. Evans: Ich bin von dem Geschäftsmodell voll überzeugt und hafte als persönlich haftender Gesellschafter mit meinem Privatvermögen für alle Gesellschaften der GECCI Gruppe. Es ist auch eine erstrangige Grundschuld für die Finanzierungsgemeinschaft vorgesehen. Die Finanzierungsgemeinschaft besteht aus der GECCI Investment – also den Anleiheinvestoren – und den Trägern der langfristigen Kredite. Je nach Finanzierungsanteil erhalten sie eine Grundschuld ersten Ranges. Zudem haben wir uns zu einer vierteljährlichen Kontrolle durch einen Wirtschaftsprüfer verpflichtet. In diesem Rahmen werden auch Baufortschritte geprüft.

Verstehe, vielen Dank für den Einblick. Nun würde mich interessieren, welche Finanzinstrumente GECCI nutzt?

G. Evans: Neben den Anleihemitteln finanzieren wir uns über langfristige Bank- und KfW-Darlehen. Zwei Partner stellen uns Kapital für unter 1,5 % p.a. zur Verfügung und bestätigen damit die Solidität unseres Geschäftsmodells. Teures Mezzanine-Kapital und Private Equity nutzt GECCI nicht.

Zum Abschluss habe ich noch eine Frage an Sie, Herr Evans. Aus welchen Gründen sollten Anleger in Ihre Anleihe und in das Geschäftsmodell investieren?

G. Evans: Wohnimmobilien sind krisensicher. Mit uns investieren Anleger in den Aufbau eines Cashflow-starkes Objektportfolio und ermöglicht es Menschen, sich den Traum der eignen vier Wände leichter zu erfüllen als jemals zuvor – ohne Eigenkapital, ohne Restkaufbetrag. GECCI verbindet dafür jahrzehntelange Bauerfahrung, moderne Massivhäuser und eine einzigartige Erwerbsalternative. Darüber hinaus sichern wir die Anleihe über Grundschulden ab.

Vielen Dank für den Einblick in Ihr Geschäftsmodell. Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeitern weiterhin alles Gute für die Zukunft!

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