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Gazprom: Wirklich alles in Butter?

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Die zurückliegende Woche war für Gazprom eine durchaus bedeutende: Formal machte der Deutsche Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und der FDP den Weg frei für  Nord Stream 2. Dabei wurde die Umsetzung einer EU-Gasrichtlinie in nationales Recht beschlossen, wodurch Rechts- und Planungssicherheit für den Bau der umstrittenen Ostsee-Pipeline durch ein Konsortium um den russischen Energiekonzern geschaffen werden soll. Alles in Butter also für Gazprom und seine tiefliegenden Pläne in der Ostee? Nicht ganz wohl.

Gastransit durch die Ukraine nicht geregelt?

Denn die Grünen äußerten laut Medienberichten scharfe Kritik an dem Beschluss. Die Partei warf der Koalition vor, damit die EU-Gasrichtlinie aufgeweicht zu haben. Damit konterkariere sie „die Entflechtung von Produktion und Betrieb“, wurde die Grünenpolitikerin Julia Verlinden zitiert. Grünenfraktionsvize Oliver Krischer monierte demnach, der zugesagte weitere Gastransit durch die Ukraine sei nach wie vor nicht geregelt. Der SPD-Politiker Timon Gremmels hingegen versicherte, die EU-Gasrichtlinie werde „1:1 in deutsches Recht umgesetzt“.

Trennung von Produktion und Vertrieb

Diese untersagt Gasproduzenten den Betrieb eigener Pipelines. Ziel der Neuregelung ist es, diese Vorschriften des Erdgasbinnenmarktes auf Leitungen auszuweiten, die zwischen einem EU-Mitglied und einem Nicht-EU-Staat verlaufen. Die Neuerung wurde aufgrund von Bedenken einiger EU-Länder, darunter auch Frankreich, im April beschlossen und trat im Mai in Kraft. Gazprom hatte gegen die neue Vorgabe im Juli geklagt. Ob der Konzern als federführender Bauherr in einem Konsortium als späterer Betreiber von Nord Stream 2 in Frage kommt, scheint zumindest fraglich. Immerhin: Ende Oktober hatte Dänemark als letzter Staat grünes Licht für den Bau eines 147 Kilometer langer Teilstücks der zu weiten Teilen bereits fertiggestellten Pipeline durch ihr Hoheitsgebiet gegeben.

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nun, zu hohe erwartungen im vorfeld führen tatsächlich oft zu entäuschungen an der börse. sollte
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soweit vielleicht sogar kalt lassen, da sie Lieferverträge haben dürften, mit festgelegten Preisen,
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