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Gazprom: Mit juristischen Mitteln!

 
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Das Konsortium um Gazprom hatte in dieser Woche Positives in Sachen Nord Stream 2 zu vermelden: Das Verlegeschiff Solitaire habe damit begonnen, den ersten der beiden Stränge der Pipeline in russischen Gewässern zu verlegen, hieß es in einer Mitteilung. „In den Anlandebereichen in Russland und Deutschland, dem Start- und Endpunkt des Rohrleitungssystems, verlaufen die Bauarbeiten ebenfalls zügig und nach Plan.“ Soweit das Positive. Dass die Genehmigung aus Dänemark für das umstrittene Projekt durch die Ostsee noch immer nicht vorliegt, ist allerdings ein großes Problem für Gazprom – gegen das man mit juristischen Mitteln vorgeht.

Die Entscheidung soll rechtswidrig sein

Nord Stream 2 habe bei der für Energierecht zuständigen Beschwerdekammer Dänemarks Einspruch gegen die Entscheidung der dänischen Energieagentur (DEA) vom 26. März 2019 über den Genehmigungsantrag für die nordwestliche Route erhoben, teilte das Nord Stream 2-Konsortium in dieser Woche ebenfalls mit. In der Entscheidung sei das Unternehmen aufgefordert worden, eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für eine Strecke südöstlich von Bornholm einzureichen, heißt es in der Mitteilung. In der Beschwerde habe man nun betont, dass diese Entscheidung rechtswidrig sei. „Daher soll sie aufgehoben werden und die DEA unverzüglich mit der Erteilung einer Genehmigung für die nordwestliche Nord Stream 2-Route fortfahren“, heißt es weiter.

Vorsorglich auch Antrag für Alternativstrecke gestellt

Ob die Beschwerde tatsächlich zum Ziel führen wird, da ist sich das Konsortium um Gazprom aber offenbar nicht sicher. Als „vorausschauender Projektentwickler und zur Wahrung der Interessen des Unternehmens“, heißt es, habe Nord Stream 2 zwar Einspruch eingelegt. Zudem habe man am 15. April jedoch auch „einen separaten Antrag auf Genehmigung für die Verlegung der Pipeline südöstlich von Bornholm eingereicht“.

 

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verlassen das Schiff obwohl kein Sturm zu befürchten ist....
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