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Gazprom: Kein Kommentar!

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Seit Dezember 2019 scheint festzustehen: Das Betreiberkonsortium um Gazprom muss die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 alleine zu Ende bauen. Nach den angedrohten US-Sanktionen gegen am Bau beteiligte Firmen, war kurz vor dem Jahreswechsel ein Schweizer Partner abgesprungen. Am Montag nun hieß es in Medienberichten, ein eigenes Verlegeschiff von Gazprom sei jetzt unterwegs zur Baustelle in der Ostsee. Doch so klar scheint die Sache nicht zu sein.

„Vielfältige Spekulationen“

Die Nord Stream AG habe eine Kommentierung angeblicher russischer Pläne zum Einsatz eines eigenen Verlegschiffs zum Weiterbau der Ostseepipeline von Russland nach Lubmin abgelehnt, berichtet der TV-Sender RTL auf seiner Homepage. „Es gibt gegenwärtig vielfältige Spekulationen zu möglichen Verlegeschiffen, die wir nicht kommentieren können“, wird ein Sprecher zitiert. Am Montag hieß es in Medienberichten, dass das Gazprom-Konsortium die „Akademik Tscherski“ für die Verlegung der Gasröhren einsetzen will. „Wann das Schiff in der Ostsee sein könne, blieb unklar“, so RTL. Laut der Schiffsortungshomepage „Vesselfinder“ befinde sich die „Akademik Tscherski“ derzeit östlich von Südkorea.

Kritik von vielen Seiten

Nach Informationen von Gazprom sind bereits mehr als 90 Prozent der Nord Stream 2-Röhren, die von Russland nach Deutschland führen, verlegt. Angepeilt war ein Start für die Gaspipeline für spätestens Anfang 2020. Die US-Sanktionsdrohung sorgt jedoch für eine Verzögerung von wohl mindestens einem Jahr. In Medienberichten ist von Milliarden Dollar die Rede, um die sich Nord Stream 2 durch die Verspätung verteuern wird. Laut den Plänen von Gazprom sollen dereinst 55 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich durch die beiden Röhren strömen. Politisch war das Vorhaben nicht nur in den USA sondern auch in der Ukraine und Teilen der EU auf heftige Kritik gestoßen. Man befürchtet eine Abhängigkeit Europas von russischem Erdgas.

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Wird etwas dauern aber kommt. Auch werden viele Banken keine Kredite mehr für solche Unternehmen zu
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https://finanzmarktwelt.de/oelpreis-warum-bei-den-us-frackern-eine-pleitewelle-droht-158550/ Wie
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tienax  #857 16:27
Die Russen haben sich ein gutes Finanzpolster aufgebaut. Selbst wenn viele Banken im Westen den Bach
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