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Gazprom: Die Milliardenfrage!

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Noch bis zum Donnerstagmittag der zurückliegenden Woche hatte es den Anschein, als finde die Aktie von Gazprom zurück in die Spur. Auf bis zu 6,74 Euro stiegen die Papiere des russischen Energiekonzerns, nachdem sie davor bis 6,60 Euro zurückgefallen waren. Dann aber was es vorbei mit der Herrlichkeit, Gazprom gab wieder ab und ging am Freitag letztlich bei lediglich  6,64 Euro aus dem Xetra-Handel. Das war so nicht unbedingt zu erwarten, hatte das Staatsunternehmen doch kurz zuvor einen großen Sieg errungen – und richtig viel Geld eingespart.

Es ging um knapp 1,5 Milliarden

Denn wie am Montag bekannt geworden war, ist Litauen nach einem jahrelangen Streit mit Gazprom endgültig gescheitert – und zwar mit einer Schadenersatzklage über knapp 1,5 Milliarden Euro. Laut Medienberichten lehnte der Oberste Gerichtshof Schwedens einen Antrag auf Überprüfung der bisherigen Urteile von untergeordneten Instanzen ab. Damit habe das Gericht die Entscheidung eines Stockholmer Schiedsgerichts bestätigt und demzufolge auch die Milliarden schwere Schadensersatzforderungen Litauens abgewiesen.

Schiedsgericht lehnte schon 2016 ab

Die Regierung des baltischen EU-Staats hatte Gazprom nach dpa-Angaben vorgeworfen, über seine litauische Tochter Lietuvos Dujos zwischen 2004 und 2012 Gas zu überhöhten Preisen an Litauen geliefert zu haben. Damit soll Gazprom gegen bestehende Vereinbarungen verstoßen haben. Das Schiedsgericht in Stockholm hatte demnach bereits im Juni 2016 entschieden, dass Gazprom als Anteilseigner des Gasversorgers Lietuvos Dujos und Gaslieferant für Litauen in einem Interessenkonflikt gestanden habe. Die geforderte Entschädigung haben die Richter dennoch nicht gewährt. Auch das Berufungsgericht in Stockholm hatte das Urteil im vergangenen Jahr bestätigt, weshalb sich Litauen in letzter Instanz nun an den Obersten Gerichtshof gewandt hatte.

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