Finanzierung eines Fertighauses: Was ist zu beachten?

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Steigende Mieten, Ärger mit den Nachbarn oder der Wunsch nach etwas Eigenem: Gründe für den Erwerb eines eigenen Hauses gibt es unzählige. Doch wer sich dafür entschieden hat, hat die sprichwörtliche Qual der Wahl. So ist nicht nur zu klären, ob neu gebaut oder ein bestehendes Objekt erworben werden soll, sondern auch, ob ein Massiv- oder Fertighaus präferiert wird. Im Folgenden schauen wir uns näher an, wie die Finanzierung eines Fertighauses funktioniert und was dabei zu beachten ist.

Was ein Fertighaus ist und welche Vorteile es besitzt

Tragen Sie sich mit dem Gedanken, in Zukunft den steigenden Mieten, nervigen Nachbarn, sorglosen Vermietern und der mangelnden Gestaltungsfreiheit in Ihrer Mietwohnung den Kampf anzusagen? In diesem Fall geht es Ihnen ähnlich wie Millionen von Mietern hierzulande, die in absehbarer Zeit lieber in die eigenen vier Wände investieren wollen. Laut der Verbrauchs- und Medienanalyse 2018 erwogen vergangenes Jahr immerhin 0,54 Millionen Menschen, einen Neubau zu kaufen bzw. in traditioneller Bauweise zu bauen. Demgegenüber präferierten 1,27 Millionen Menschen den Kauf bzw. Bau eines Fertighauses.

Beide Hauskonzepte unterscheiden sich stark voneinander, denn während ein Massivhaus Stein auf Stein gebaut wird, charakterisiert ein Fertighaus, dass es wenigstens in Teilen werkseitig vorgefertigt angeliefert und auf der Baustelle endmontiert wird. Dadurch ist es erheblich schneller fertiggestellt, bietet mehr Planungssicherheit und kann vorab als Musterhaus besichtigt werden.

Grundlegende Informationen zu Fertighäusern, Tipps zum Erwerb und wichtige Details zu den damit verbundenen Kosten lassen sich im Internet zum Beispiel auf dem Portal Fertighausexperte nachlesen. Interessenten finden dort Berichte zu verschiedenen Anbietern für Fertighäuser und erfahren beispielsweise, wie ein typischer Zeitplan vom Baubeginn bis zur Übergabe aussehen kann. Auch, welche verschiedenen Baustile es gibt, wird dort thematisiert.

Wie viel Fertighaus können sich Käufer wirklich leisten?

Unabhängig davon, ob ein bestehendes Fertighaus erworben oder neu gebaut werden soll, stellt sich am Anfang die Frage nach der Finanzierung. Angehende Immobilienbesitzer müssen genau überlegen, wie viel Haus sie sich leisten wollen und vor allem können. Dabei besagt die Faustregel: Je höher die Eigenkapitalquote ausfällt, desto schneller ist der Eigentümer schuldenfrei und desto günstiger ist insgesamt das Darlehen.

Außerdem gilt: Wenn Sie hohe monatliche Raten aufbringen können, verkürzt dies die Laufzeit für den Darlehensvertrag und senkt wiederum die zu zahlenden Zinsen. Bemessen Sie die Rate, indem Sie Ihre aktuell gezahlte Miete mit Ihrer bestehenden Sparrate addieren und planen Sie in jedem Fall für unvorhergesehene Ausgaben einen entsprechenden Puffer ein.

Für die Berechnung der Kreditrate können Sie sich im Netz praktischer Kreditrechner bedienen, wo Sie lediglich den Kreditbetrag, die Laufzeit und den effektiven Jahreszins eintragen müssen.

Diese unterschiedlichen Finanzierungsarten sind populär 

Wichtig ist, dass Sie sich bei der Finanzierung des Fertighauses nicht von einem vermeintlich niedrigen Zinssatz blenden lassen. Zwar ist dieser wichtig, aber auch die Laufzeit, die gewährte Darlehensflexibilität und Möglichkeiten der Sondertilgung sind für Sie von Relevanz.

Des Weiteren müssen Sie sich beim Erwerb eines Fertighauses für eine Art der Immobilienfinanzierung entscheiden. Laut Statista bevorzugen die meisten Personen mit 66,4% das klassische Annuitätendarlehen, gefolgt von 27,9% für den Bausparvertrag und 5,7% für das Versicherungsdarlehen.



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