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E.ON und Nordex: Das Rätselraten hat ein Ende!

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am Dienstag kündigte der Windkraftspezialist Nordex an, dass man 67 Windkrafträder vom Typ AW125/3000 nach Texas liefern werde. Offen ließ man jedoch, welcher Kunde für die Order verantwortlich ist. Das Rätselraten um den „internationalen Energieversorger“, wie Nordex den Auftraggeber vage bezeichnete, hat nun offenbar ein Ende.

E.ON und Nordex bauen Windpark in Texas

So meldete der Energieriese E.ON am Donnerstag, dass man eben jenes Projekt in Texas umsetzen werde – in Kooperation mit dem deutschen Hersteller Nordex. Konkret handelt es sich um einen noch zu errichtenden Windpark mit dem Projektnamen Stella in Kenedy County (Texas, USA), der nach Vollendung eine Gesamtleistung von 201 Megawatt erbringen soll. Mit der Investition in das Großprojekt will E.ON von der „Attraktivität des U.S. amerikanischen Markts für Windkraft“ profitieren, so der Essener Konzern.

E.ON setzt in den USA auf Erneuerbare Energien

Stella sei das dreiundzwanzigste Windparkprojekt, das von E.ON in den USA realisiert werde. Laut Konzernangaben betreibe der Dax-Konzern dort neben Wind- auch Solar- und Speicherprojekte, welche auf ein Gesamtleistungsvolumen von 3.600 MW kommen. Dies entspreche der Leistung von drei Atomkraftwerken, hieß es weiter.

Im Zuge der Pressemitteilung stellte E.ON darüber hinaus zwei weitere Windparks vor, die man parallel zum Stella-Baustart in Betrieb nehmen konnte. Hierbei handelt es sich zum einen um das Projekt Bruenning’s Breeze (Texas) mit einer Leistung von 228 MW sowie zum anderen um den 306 MW starken Park Radford’s Run (Illinois).

Ein Beitrag von Marco Schnepf