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E.ON-Aktie: Zurück in den schwarzen Zahlen?

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Liebe Leser,

nach drei Jahren in der Verlustzone hat der Energiedienstleister E.ON seine positive Prognose für 2017 bestätigt. Man gehe von einem bereinigten EBIT zwischen 2,8 Mrd. und 3,1 Mrd. Euro aus, heißt es. Weiterhin baut der Konzern fleißig seine Netto-Verschuldung ab und auch das Eigenkapital konnte im dritten Quartal auf 6,2 Mrd. Euro erhöht werden.

Aktuelle Einschätzungen zur Aktie: E.ON beste Wahl unter den Energieversorgern?

Im Vergleich zu anderen Energieversorgern wie RWE, Innogy und Uniper steht E.ON wohl am besten da. Das Unternehmen hat ausreichende Bilanzreserven, um dem Druck des Marktes Stand zu halten und Investitionen zu tätigen. Dennoch ist auch E.ON weit von der alten Stärke entfernt.

Charttechnisch Analyse der Aktie: Ist es einen Versuch wert?  

Auch aus charttechnischer Sicht könnte es dem Unternehmen durchaus besser gehen. Man ist weit vom letzten Hoch entfernt. Generell lässt sich aus langfristiger Sicht ein klarer Abwärtstrend erkennen, der aber auch der Energiewende geschuldet ist. Heute steht E.ON auch durch die Aufspaltung komplett anders da. Kurzfristig hat die Stochastik auch ein Kaufsignal erzeugt, welches vom Markt dankend aufgenommen wurde.

Ein Beitrag von Johannes Weber