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dynaCERT: Interview mit CEO Jim Payne auf der Münchener Kapitalmarktkonferenz

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Sehr geehrter Herr Payne, wir haben ja bereits schon mal über Ihr Unternehmen, dynaCERT gesprochen. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das versucht die zurzeit stark diskutierten Abgasprobleme (CO2) zu lösen. Wie ist da die Entwicklung, wie läuft es bei Ihnen?

Antwort von Jim Payne: Wichtig zu wissen ist, dass wir keine Katalysatoren herstellen. Vielmehr haben wir eine Technologie entwickelt, bei der am Einlass eines Dieselmotors – mittels Elektrolyse – Sauerstoff und Wasserstoff erzeugt werden. Dadurch verbessern wir die Verbrennung und können so die entsprechenden Kohlenstoffemissionen (CO2) reduzieren. Darüber hinaus hilft unsere Technologie auch noch dabei, den Kraftstoffverbrauch zu senken.

Konkret können wir mit unserer Technologie den Kraftstoffverbrauch um durchschnittlich 10-15% senken. Zugleich reduziert sich der Abgasausstoß um mehr als 50%, der Ausstoß von Stickoxiden (NOx) sogar um durchschnittlich 88%. Dabei basieren diese Angaben auf Tests, die hier in Deutschland durchgeführt worden und somit dementsprechend belastbar sind.

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Das klingt natürlich gut, Greta Thunberg müsste ein Fan ihres Unternehmens sein. Welche Entwicklungen gab es aber noch?

Antwort von Jim Payne: Besonders hier in Europa treffen unsere Angebote auf ein großes Interesse. So konnten wir erst kürzlich einen Vertrag mit der MOSOLF Group abschließen. Die MOSOLF Gruppe gehört dabei zu den führenden Systemdienstleistern der Automobilindustrie in Deutschland bzw. Europa und bietet Automobilherstellern maßgeschneiderte Logistik-, Service- und Techniklösungen an.

Meines Erachtens ist das Interesse an unserer Technologie zwar natürlich auch wegen des Aspekts des Umweltschutzes respektive entsprechend strenger gesetzlicher Vorgaben in Europa so groß. Andererseits amortisieren sich die Investitionen, die Unternehmen tätigen, in der Regel innerhalb eines Jahres von selbst. Denn wie eingangs ausgeführt, senken wir mit Hilfe unserer Technologie ja auch den Kraftstoffverbrauch um durchschnittlich 10-15%.

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Insofern können Unternehmen hier das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Nun sind Sie eigentlich ja ein kanadisches Unternehmen. Ihr wichtigster Markt ist aber, so höre ich heraus, Europa?

Antwort von Jim Payne: Sicherlich ist Europa ein großer und damit wichtiger Markt für uns. Aber der wichtigste Markt ist es nicht. Unser wichtigster Markt ist Nordamerika, wobei ich da neben Kanada und den USA auch noch Mexiko dazu zählen würde. Aber wir sind auch im Nahen Osten (z.B. Saudi-Arabien) oder Indien aktiv. Ich würde uns daher als global gut aufgestelltes Unternehmen bezeichnen, für das der europäische Markt sicherlich sehr wichtig ist.

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Das liegt natürlich daran, dass die Europäer in Sachen Klimaschutz/Umweltschutz derzeit eine gewisse Vorreiterrolle spielen. Daher gibt es inzwischen auch eine dynaCERT GmbH hier in Deutschland, genauer in Lahr (Schwarzwald). Dort verfügen wir nicht nur über Büros und Mitarbeiter, sondern auch über eine Lagerhalle. Die dynaCERT GmbH ist dabei eine 100%ige Tochtergesellschaft der kanadischen Aktiengesellschaft.

Jetzt sind wir hier auf der MKK, daher müssen wir auch mal zur geschäftlichen Entwicklung kommen. Wie ist das Geschäftsjahr 2019 aus Ihrer Sicht gelaufen? Sind Sie zufrieden? Und können Sie uns womöglich schon einen Ausblick auf 2020 geben?

Antwort von Jim Payne: In 2019 haben wir endlich das von uns entwickelte Produkt zur Marktreife führen und somit auf den Markt bringen können. In den vergangenen sechs Monaten haben wir dann schon gleich mehrere tausend Einheiten verkaufen können. Wobei sich diese mehreren tausend Einheiten nur auf den europäischen Markt beziehen.

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In Mexiko haben wir ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, dass die Lieferung von einer Million Einheiten vorsieht. Die ersten 10.000 Einheiten kommen dabei noch aus Kanada. Angesichts der Größe dieses Auftrags befinden wir uns jedoch derzeit in Gesprächen, um eine Fabrik in Mexico aufzubauen. Auch in Europa möchten wir gerne eine Fabrik aufbauen.

Denn auf lange Sicht ergibt es natürlich wenig Sinn, wenn wir alles in Kanada produzieren und die Einheiten dann von dort in alle Welt ausliefern müssen. Schauen wir mal, wie sich unsere Zusammenarbeit mit der MOSOLF Group entwickelt und ob diese vielleicht Folgeaufträge für uns bringt. Außerdem arbeiten wir mit der MOSOLF Group daran, ein Produkt zu entwickeln, dass sich auch für Pkws hier in Europa eignet.

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Sie haben (in Kanada) die Kapazitäten, um solche Großaufträge zeitnah abzuarbeiten? Und die finanziellen Mittel für diese geplante Expansion?

Antwort von Jim Payne: Aktuell verfügen wir noch nicht über die notwendigen Kapazitäten, auch in Kanada nicht. Wir können derzeit nur etwa 2.000 Einheiten pro Monat und damit weniger als 25.000 Einheiten im Jahr herstellen. Wobei wir unsere Fabrik in Kanada derzeit auch (um 15.000 Quadratmeter) ausbauen. Aber wir möchten diese Kapazitäten ja eben genau durch die Errichtung entsprechender Fabriken in Mexiko und Europa schaffen.

dynaCERT ist sehr gut kapitalisiert, auch weil die MOSOLF Group im Zuge der Unterzeichnung des Vertrags ein signifikantes Investment in unser Unternehmen getätigt hat. Zudem steht uns der bekannte Investor Eric Sprott zur Seite. Ihm gehören 10% des Unternehmens und er hat uns erst kürzlich 15 Millionen Dollar zur weiteren Expansion zur Verfügung gestellt.

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Zudem können wir mit den Einheiten, die wir produzieren, schon heute unsere Kosten decken. Daher erwarten wir in 2020, dank der aktuell laufenden Erweiterung unserer kanadischen Fabrik, sehr profitabel zu sein.

Können Sie da etwas konkreter werden? Wie hoch ist der Umsatz beziehungsweise der Gewinn in 2019 und was erwarten Sie hier in 2020?

Antwort von Jim Payne: Wir kalkulieren sehr konservativ damit, nur 2.000 Einheiten pro Monat zu verkaufen. Damit sollten wir in 2020 einen Jahresumsatz von etwa 150 Millionen Kanadischen Dollar (circa 115 Millionen US-Dollar oder circa 103,5 Millionen Euro) erzielen. Unsere Nettogewinnmarge sollte bei etwa 50% liegen. Wie realistisch das ist, zeigt die Tatsache, dass wir schon im vierten Quartal 2019 erstmals profitabel waren.

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Um unser heutiges, einzigartiges Produkt zu entwickeln und zu perfektionieren, haben wir immerhin 15 Jahre gebraucht und dabei etwa 60 Millionen Dollar investieren müssen. Jetzt hat endlich die Erntezeit begonnen.

Sie sehen dynaCERT daher auch als einen langfristigen Gewinner der aktuellen Diskussionen um Klima- und Umweltschutz, richtig?

Antwort von Jim Payne: Ja, wir haben ja lange vor diesen Diskussionen mit unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit begonnen und nie den Fokus verloren. Dies zahlt sich nun aus, auch wenn es ein langer und harter Weg war. Daher kann ich Anleger nur ermutigen, sich einmal intensiver mit unserem Unternehmen zu befassen.

Herr Payne, ich habe keine weiteren Fragen mehr und bedanke mich für dieses sehr interessante Interview. Ich werde den Weg ihres Unternehmens weiterverfolgen und wünsche Ihnen viel Erfolg. Vielleicht sprechen wir uns ja schon nächstes Jahr wieder hier!

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Steht hiet gut beschrieben https://news.financial/comments/daimler-dynacert-tesla-volkswagen-electro
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Hallo zusammen, ich verfolge Dynacert bereits seit einer Weile, doch da es aufgrund von Corona mitun
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Hi, kann mir jemand mal den Vorteil nennen, warum Hr. Maier heute eine Option mit dem Preis von 0,52
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